​Aktuelles ​​​​​​​​​​​​​​

Wir gratulieren Dr. Jenny Engler und Dr. Dania Schütze zum Wilfried-Lorenz-Versorgungsforschungspreis 2023!

Der Wilfried-Lorenz-VF-Preis 2023 des Deutschen Netzwerks für Versorgunsforschung e.V. wurde ihnen für ihre herausragende Arbeit zur "Evaluation der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) am Beispiel von Hessen - ELSAH" überreicht.

  • Staffelübergabe - Leitung Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin in Frankfurt
  • 10 Jahre Forschungspraxennetz Allgemeinmedizin Frankfurt
  • "Apps auf Rezept" - (Wie) werden sie bei psychischen Erkrankungen genutzt?
  • Save the Date - 10. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin
  • Wir begleiten Ihre Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung

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Gemeinsam mit Hausärztinnen und Hausärzten, Medizinischen Fachangestellen und Patientinnen und Patienten haben wir auf 10 spannende Jahre Forschung in der Hausarztpraxis zurückgeschaut und Visionen für die Zukunft entwickelt: Unser Partnernetz SaxoN in Dresden um Karen Voigt und den deutschlandweiten Ausbau der Netztstrukturen im Rahmen von DESAM-ForNet im Blick.

Mit dabei und mittendrin zum ersten Mal auch Mitglieder des ForN-Patientenbeirats!

Danke für die Einblicke und den Austausch!  Wir freuen uns auf die kommenden Jahre interprofessioneller und intersektoraler Zusammenarbeit!

Forschungspraxennetz Allgemeinmedizin Frankfurt (ForN)

Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) der AOK Baden-Württemberg weist für Patientinnen und Patienten klare Vorteile im Vergleich zur Regelversorgung (RV) auf. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt (Main) und des Universitätsklinikums Heidelberg. Für die Jahre 2011 bis 2020 zeigen Hochrechnungen, dass bei 119.000 Diabetikern über 11.000 schwerwie-gende Komplikationen vermieden werden konnten. So wurden unter anderem rund 350 Fälle neu aufgetretener Erblindungen und circa 2.250 Schlaganfälle vermieden. Die in der HZV von 5.400 Ärztinnen und Ärzten betreuten 1,78 Millionen AOK-Versicherten erhalten insgesamt eine nachweislich intensivere und besser koordinierte Versorgung. Im Jahr 2020 gab es allein zwei Millionen Hausarztkontakte mehr und 1,9 Millionen unkoordinierte Facharztkontakte ohne Überweisung weniger. Die bessere Versorgungsqualität wird seit Jahren bei geringeren Kosten erreicht. Im Rahmen der heute (15.05.) in Berlin vorgestellten Evaluationsergebnisse betonen die Vertragspartner, die HZV und die angeschlossenen Facharztverträge konsequent weiterzuentwickeln. 

Gemeinsame Pressemitteilung

Für wen und wie wird Gesundheitsförderung in der Hausarztpraxis derzeit umgesetzt? Welchen Bedarf an unterstützenden Angeboten sehen Hausärzte und Medizinische Fachangestellte? Und an welchen Anknüpfungspunkten können präventive Maßnahmen greifen? Diesen Fragen gingen die Stiftung Gesundheitswissen und das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt in dem gemeinsamen Projekt „Gesundheitsförderung in der Hausarztpraxis“ nach.

In der ersten Projektphase untersuchte das Projektteam des Institutes für Allgemeinmedizin in einem Scoping Review welche Forschungsschwerpunkte bzw. -lücken in der wissenschaftlichen Literatur zu präventiven und gesundheitsfördernden Aktivitäten in deutschen Hausarztpraxen bestehen. Darauf aufbauend wurden Interviews mit Hausärztinnen, Hausärzten und Medizinischen Fachangestellten geführt, um den Status Quo von Gesundheitsförderung und Prävention sowie mögliche Themen, Formate und Zielgruppen für präventive Maßnahmen in der Hausarztpraxis zu erheben. Die Ergebnisse aus den Interviews wurden mit dem Patientenbeirat des Forschungspraxennetzes des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt am Main (ForN) diskutiert und durch die Patientenperspektive ergänzt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in dem Ergebnisbooklet "Gesundheitsförderung in der Hausarztpraxis"

In Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) und dem aQua-Institut wurde das Qualitätssiegel "Nachhaltige Praxis - Klima. Umwelt. Mensch." initiiert.

Die Auszeichnung der Praxen, die nachweisen können, ökologische und soziale Standards in ihren Arbeitsalltag zu integrieren, erfolgt durch ein Audit und eine unabhängige Prüfung der Stiftung Praxissiegel e. V. Weitere Voraussetzung für die Vergabe des Siegels ist die Teilnahme an Online-Kursen, die das aQua-Institut unter Mitwirken der TK, den Instituten für Allgemeinmedizin der Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Köln sowie der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V. (KLUG) eigens für das Siegel entwickelt hat. Die eLearning-Plattform beinhaltet wissenschaftlich fundierte Informationsmaterialien, Videos und Checklisten rund um das Thema Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen - mit Fokus auf Arztpraxen.

Pressemitteilung der TK

Webseite des aQua-Institut: Qualitätssiegel Nachhaltige Praxis

16.03.2023 08:49

Frühjahrs-Newsletter

kurz und kn@pp - Frühjahr 2023

  • Forschung aus der Praxis für die Praxis. Das Forschungspraxennetz SaxoForN
  • Musik interaktiv erfahren. Konzerte für Menschen mit Demenz sollen Lebensqualität verbessern
  • Lust auf Allgemeinmedizn? Schnupperwochende des Komepetenzzentrums  Hessen
  • Klimaneutralität ist kein Selbstzweck. Vorstellung der AG Nachhaltigkeit
  • Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege stellt neues Gutachten vor

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Arbeitsbereich Partizipation (Patient and Public Involvement) stellt sich vor

„Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind zurückhaltend, wenn es um Partizipatives Forschen geht. Sie befürchten, dass das Einbeziehen von Patientinnen und Patienten womöglich das ganze Studiendesign durcheinanderbringt“ berichten Dr. Dania Schütze und Dr. Jennifer Engler, die gemeinsam den Arbeitsbereich Partizipation (Patient and Public Involvement) leiten. Diesen Vorbehalten möchten sie entgegnen: „Wenn man Beteiligung so umsetzt, dass sie das Forschungsprojekt inhaltlich voran- bringt und die Beteiligungsmomente patientenfreundlich gestaltet, dann kann sie so- wohl für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch für Patientinnen und Patienten sehr bereichernd sein.“

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Synapse ab Seite 7.

Planetary Health Dialogue zu dem Thema „Resilienz im Gesundheitswesen“

09. März von 19.00 bis 20.00 Uhr

Anmeldung und Informationen

Zusammen mit Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen bis zum 31.01.23, und MdB Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, diskutieren wir die Ergebnisse des Gutachtens, welche politischen Implikationen daraus für eine klimaneutrale und klimaresiliente Stärkung des Gesundheitswesens entstehen und welche konkreten und ambitionierten Schritte für diesen Weg eingeleitet werden müssen.

Moderiert wird der Dialog von Maike Voss, Direktorin des Centre for Planetary Health Policy.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Centre for Planetary Health Policy

24.01.2023 12:21

Schreiben wie die Prof(i)s

Selbst für Professor:innen ist das Schreiben akademischer Texte mit Herausforderungen verbunden. Doch durch jahrzehntelange Erfahrung haben sie individuelle Wege gefunden, es zu meistern.

In einer Interviewreihe des Schreibzentrums der Goethe-Universität teilt Prof. Marjan van den Akker und weitere Prof(i)s aus zehn Fächern der GU ihre Erfahrungen mit dem akademischen Lesen und Schreiben – wie sie es gelernt haben, was sie gerne früher gewusst hätten und was sie immer noch beschäftigt.

Das Fazit: Schreiben ist kein Naturtalent, sondern ein Handwerkszeug, das sich mit Übung und Ausprobieren erlernen lässt. Welche Strategien und Techniken den Professor:innen dabei geholfen haben, wird in den  thematischen Zusammenschnitten und ganzen Interviews, vorgestellt.

Die ganze Interviewreihe auf YouTube