Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach, MPH

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Studium
  • 1980 bis 1987 Humanmedizin an der Universität Göttingen
  • 1991 bis 1994 Bevölkerungsmedizin und Gesundheitswesen (Public Health) an der Medizinischen Hochschule Hannover
Berufliche Tätigkeiten
  • 1991 bis 2000 Leiter des Arbeitsbereichs Qualitätsförderung in der Abteilung Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover
  • 1992 bis 1993 wissenschaftlicher Geschäftsführer des Norddeutschen Forschungsverbundes Public Health
  • 2001 bis 2004 Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
  • Seit August 2004 Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Qualifikation
  • 1987 Promotion
  • 1992 Facharzt für Allgemeinmedizin (Zusatzbezeichnungen: Rettungsmedizin, Chirotherapie, ärztliches Qualitätsmanagement)
  • 1994 Magister Sanitatis Publicae (Master of Public Health, MPH)
  • 1998 Habilitation
Niederlassung
  • 1993 bis 2000 in einer Bremer Gemeinschaftspraxis
  • 2002 bis 2004 in einer Praxisgemeinschaft in Kiel
  • seit 07/2007 Mitarbeit in Akademischer Lehrpraxis in Frankfurt
Ausgewählte Tätigkeiten
  • 1993 bis 2007 Delegierter der DEGAM in der European Association on Quality in Family Practice (EQuiP)
  • 1998 bis 2003 Mitglied des Koordinierungskreises bzw. Vorstands für das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin
  • 1998 bis 2016 Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
  • 1999 bis 2007 Mitglied der Leitlinienkommission der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
  • 2003 bis 2007 Stellvertretender Vorsitzender der Stiftung „Deutsches Institut für Allgemeinmedizin“
  • 2005 bis 2007 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit
  • 2010 bis 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
  • seit 2012 Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (seit 2007 Mitglied, 2011 bis 2012 Stellvertretender Vorsitzender)
  • 2018 bis 2019 Stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission für ein modernes Vergütungssystem, KOMV
  • darüber hinaus: Mitarbeit in diversen Experten- und Gutachtergremien u.a. für Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin, Bundesärztekammer, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Gesundheit (und soziale Sicherung), Bund-/Länderkommission der Gesundheitsministerkonferenz, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Gemeinsamer Bundesausschuß und verschiedene Krankenkassen bzw. Krankenkassenverbände
Wissenschaftliche Preise
  • 1994 Preis für Gesundheitswissenschaften der Fritz und Hildegard Berg Stiftung durch die Koordinierungsstelle Gesundheitswissenschaften / Public Health im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 1999 1. Preis im Wettbewerb um den "Deutschen Gesundheitspreis 'Innovationen im Gesundheitswesen' 1999"
  • 2003 1. Preis im Wettbewerb um den "Berliner Gesundheitspreis 2002"
  • 2005 1. Preis im Wettbewerb um den "Richard Merten-Preis"
  • 2007 2. Preis für exzellente Lehre des Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 2008 1. Preis im Wettbewerb um den "Dr. Lothar Beyer Preis - Deutscher Forschungspreis für Allgemeinmedizin"
  • 2016 Ehrenpreis der Sächsischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin
  • 2016 Posterpreis für "Forschungsprojekt mit hoher Relevanz für die allgemeinmedizinische Aus- und Weiterbildung" der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
  • 2017 1. Preis im Wettbewerb um den "Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre"
  • 2019 Public Service Fellowship der Alfons und Gertrud Kassel-Stiftung
Derzeitige Schwerpunkte
  • Qualitätsförderung in der ambulanten Versorgung 
  • Evidenzbasierte Medizin in der Praxis
  • Digitalisierung im Gesundheitswesen
  • Praxisepidemiologie
  • Fehlerprävention / Riskmanagement in der Praxis
  • Strukturierte Versorgung chronisch Kranker
  • Versorgungsforschung
  • Einführung neuer Lehr- und Prüfungsformen im allgemeinmedizinischen Unterricht