Versorgungsepidemiologie

​ HZV-Evaluation in Baden-Württemberg


Zur Verbesserung der Koordination und (sektoren-) übergreifenden Zusammenarbeit unterschiedlicher Leistungserbringer im Gesundheitswesen sowie zur Optimierung der Versorgung hausärztlich betreuter Versicherter der AOK Baden-Württemberg wurde in Baden-Württemberg ein Vollversorgungsvertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung nach §73b SGB V geschlossen.

HZV-Evaluation Bierdeckel

Ziel ist es, mit der Stärkung der Rolle der Hausärzte als Lotsen die Versorgung zu verbessern und vorhandene Ressourcen besser zu verteilen (z.B. Verringerung von Doppeluntersuchungen, Reduktion von Krankenhausaufenthalten, patientenorientierte Verbesserung der Versorgung, Ausrichtung der Behandlung an evidenzbasierten Leitlinien). Die Eckpunkte des Vertrages finden Sie [hier], u.a. auch die bereits berühmte Abrechnungsformel, die "auf einen Bierdeckel" passt.

Das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe Universität Frankfurt bearbeitet seit 2011 modular in einzelnen Arbeitspaketen (AP) in Kooperation mit der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Heidelberg [link] die Evaluation der Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg.

Aktuelle HZV-Ergebnisse

Als Zwischenergebnis der aktuellen Evaluationsphase sind folgende Resultate zur Notfallversorgung in der HZV Baden-Württemberg zu berichten: Die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) entlastet das Notfallsystem deutlich, indem sie durch koordinierte, präventive Betreuung – insbesondere bei chronisch kranken und hochrisikopatienten wie Herzinsuffizienz-Betroffenen – akute Verschlechterungen verhindert und unnötige Notfallkontakte reduziert. Im Jahr 2022 konnten dadurch schätzungsweise 3.542 stationäre Notaufnahmen, 16.895 Rettungsdiensteinsätze und 3.182 ambulante Notfallbehandlungen vermieden werden (Tabelle 1).



Verbindliches Primärarztsystem

Präsentation: Gelingensbedingungen für ein "verbindliches Primärarztsystem"
Gerlach: Gelingensbedingungen für ein "verbindliches Primärarztsystem". Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Juni 2025. 


Fakten und Quellen

Welcher Anteil der Patientenanliegen wird von Hausärzteninnen und Hausärzten abschließend behandelt werden? [PDF]

Schätzung der potenziellen Kostenreduktion in der zentralisierten Hausarztversorgung im Vergleich zu in der Regelversorgung [PDF]

Projektphasen und Ergebnisdarstellung

In der Projektphase 2025/26 werden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin)
    Fortführung
    der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (Datenjahre 2011–2024) mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit zwischen der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) und den Facharztverträgen (FAV). Analysiert werden insbesondere die Effekte dieser Zusammenarbeit auf die Versorgungskontinuität nach stationären Behandlungen, insbesondere hinsichtlich der Anschluss- und Nachsorgetermine bei Fachärztinnen und Fachärzten sowie der Wiederaufnahmeraten ins Krankenhaus.
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux)
    Auswertung von Routinedaten zu Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbaren Krankenhauseinweisungen sowie zur Entwicklung von Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie (2011–2024)

Die Ergebnisse wurden auf einer Pressekonferenz am 22.01.2026 vorgestellt:

Gemeinsame Pressemitteilung: Baden-Württemberg hat faktisch ein Primärversorgungsmodell etabliert. 17 Jahre HZV-Vertrag der AOK Baden-Württemberg – Neue Studie belegt bessere Versorgung mit effizienterer Patientensteuerung

Aufgrund der umfangreichen Ergebnisse zur Versorgung chronisch-kranker Menschen ist der Ergebnisbericht in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Ergebnisericht Teil 1: umfasst die Analysen des Universitätsklinikum Heidelberg
  2. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden-Württemberg: Teil 2 ist wiederum in zwei Unterberichte aufgeteilt:
    • Ergebnisbericht Teil_2A: umfasst die Fortführung der Evaluation der Basisindikatoren im quer- und längsschnittlichen Design sowie Querschnittsanalysen zur Versorgung von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen
    • Ergebnisbericht Teil 2B: umfasst die Monitoring-Studie zur Versorgung chronisch-kranker Menschen während der COVID-19 Pandemie (2019-2022)

Die Gesamtergebnisse wurden in einer wissenschaftlichen Broschüre anschaulich für ein breites Publikum aufbereitet.

In der Projektphase 2023/24 werden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (2011-2022) und Fortführung des Versorgungsmonitorings chronisch-kranker Patienten während der Pandemie-Zeit (2019-2022) und Versorgung von Patienten mit einer Fettstoffwechselstörung sowie neue Evaluationsthemen zu Kooperationsformen von HZV-Praxen und Versorgungsassistentinnen (VERAHs)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2011-2022) sowie COVID-19-Analysen in der HZV

In der Projektphase 2021/22 wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (2019-2021) sowie neue Evaluationsthemen: Versorgung der chronisch Kranken in der Pandemie-Zeit (COVID-19-Analysen) und Versorgung von Patienten mit einer Fettstoffwechselstörung
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2019-2021) sowie COVID-19-Analysen in der HZV

Die Ergebnisse wurden auf einer Pressekonferenz am 15.05.2023 vorgestellt.

Pressemitteilung: 15 Jahre Hausarztvertrag der AOK Baden-Württemberg – eine gesicherte Erfolgsbilanz

Aufgrund der umfangreichen Ergebnisse zur Versorgung chronisch-kranker Menschen in der COVID-19 Pandemie ist der Ergebnisbericht in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden‐Württemberg: Teil 1 umfasst die Analysen des Universitätsklinikum Heidelberg
  2. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden-Württemberg: Teil 2 ist wiederum in zwei Unterberichte aufgeteilt:

In der Projektphase 2019/20 wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (Diabetes mellitus, KHK, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, psychische Erkrankungen) in 2017-2018 und über 8 Jahre (2011-2018)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie querschnittlich in 2017/ 2018 und über 8 Jahre (2011-2018)

Ein ausführlicher Bericht [PDF] und eine Informationsbroschüre [PDF] sind im Internet abrufbar.

In der Projektphase 2017/18 bearbeiteten wir folgende Themen:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen, sowie als neues Evaluationsthema: orthopädische Versorgung unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenspiels der fachärztlichen orthopädischen Versorgung (§ 73c SGB V) mit der HZV (§ 73b SGB V).
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie querschnittlich in 2015/ 2016 und über 6 Jahre (2011-2016)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Wensing): Qualitative Prozessevaluation des Orthopädievertrags

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin am 09.10.2018 vorgestellt.
Informationsbroschüre und Materialien [PDF].

Ein ausführlicher Bericht [PDF] und Pressemitteilung [PDF] sind im Internet abrufbar.

Im Rahmen der Evaluation wurden zwischen 2013 bis 2016 folgende Themen bearbeitet:

  • AP1: Auswertung von Routinedaten: Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamentenkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2011-2014), Heidelberg.
  • AP2: Motivationsfaktoren: Motivation zur Teilnahme an der HZV aus Ärzte- und Versichertenperspektive; Unterschiede zwischen eingeschriebenen und nicht-eingeschriebenen Versicherten im Hinblick auf die Qualität der Pharmakotherapie bei psychischen Erkrankungen; Evaluation des Facharztvertrages nach §73b/c – Gastroenterologie, Heidelberg.
  • AP3: Ausführliche Tätigkeitsanalyse des VERAH-Einsatzes mit Tätigkeitsprotokollen; Auswirkungen des Einsatzes von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) auf die Patientenversorgung; Qualitative Befragung von VERAH und Ärzten zur Umsetzung des VERAH-Konzeptes, Frankfurt.
  • AP4: Vergleich der Versorgungsqualität zwischen HZV-eingeschriebenen und nicht-eingeschriebenen geriatrischen Versicherten, Versicherten mit kardialen Erkrankungen und Versicherten mit chronischen Erkrankungen. Überprüfung der Nachhaltigkeit der schon bestehenden Qualitätsvorteile über 4 Jahre - eine längsschnittliche Analyse 2011-2014, Frankfurt.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin am 09.09.2014 sowie beim DEGAM-Kongress in Hamburg vorgestellt. Informationsbroschüre und Materialien [PDF] , ein ausführlicher Bericht [link] und Pressemitteilung [PDF] sind im Internet abrufbar.

Im Rahmen der Evaluation wurden zwischen 2010 und 2012 folgende Themen bearbeitet:

  • AP1: Evaluation anhand von Routinedaten im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe nicht durch HZV-Ärzte versorgter Patienten): (Kontakte, Über- und Krankenhauseinweisungen, Medikamentenkosten), Heidelberg
  • AP2: Evaluation der Teamzufriedenheit und Patientenzufriedenheit, Heidelberg
  • AP3: Evaluierung des Einsatzes von Versorgungsassistentinnen (VERAH),Frankfurt
  • AP4: Implementierung der DEGAM-Leitlinie "Herzinsuffizienz", Frankfurt

Die Ergebnispräsentation dieser Analysen fand anlässlich des Hauptstadtkongresses am 15.06.12 in Berlin statt (Präsentationen und Pressemitteilungen finden Sie hier [link]. Weitere Ergebnisse und ein Abschlussbericht der ersten Phase finden sich hier [link].

In der Projektphase 2025/26 werden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin)
    Fortführung
    der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (Datenjahre 2011–2024) mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit zwischen der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) und den Facharztverträgen (FAV). Analysiert werden insbesondere die Effekte dieser Zusammenarbeit auf die Versorgungskontinuität nach stationären Behandlungen, insbesondere hinsichtlich der Anschluss- und Nachsorgetermine bei Fachärztinnen und Fachärzten sowie der Wiederaufnahmeraten ins Krankenhaus.
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux)
    Auswertung von Routinedaten zu Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbaren Krankenhauseinweisungen sowie zur Entwicklung von Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie (2011–2024)

Die Ergebnisse wurden auf einer Pressekonferenz am 22.01.2026 vorgestellt:

Gemeinsame Pressemitteilung: Baden-Württemberg hat faktisch ein Primärversorgungsmodell etabliert. 17 Jahre HZV-Vertrag der AOK Baden-Württemberg – Neue Studie belegt bessere Versorgung mit effizienterer Patientensteuerung

Aufgrund der umfangreichen Ergebnisse zur Versorgung chronisch-kranker Menschen ist der Ergebnisbericht in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Ergebnisericht Teil 1: umfasst die Analysen des Universitätsklinikum Heidelberg
  2. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden-Württemberg: Teil 2 ist wiederum in zwei Unterberichte aufgeteilt:
    • Ergebnisbericht Teil_2A: umfasst die Fortführung der Evaluation der Basisindikatoren im quer- und längsschnittlichen Design sowie Querschnittsanalysen zur Versorgung von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen
    • Ergebnisbericht Teil 2B: umfasst die Monitoring-Studie zur Versorgung chronisch-kranker Menschen während der COVID-19 Pandemie (2019-2022)

Die Gesamtergebnisse wurden in einer wissenschaftlichen Broschüre anschaulich für ein breites Publikum aufbereitet.

In der Projektphase 2023/24 werden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (2011-2022) und Fortführung des Versorgungsmonitorings chronisch-kranker Patienten während der Pandemie-Zeit (2019-2022) und Versorgung von Patienten mit einer Fettstoffwechselstörung sowie neue Evaluationsthemen zu Kooperationsformen von HZV-Praxen und Versorgungsassistentinnen (VERAHs)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2011-2022) sowie COVID-19-Analysen in der HZV

In der Projektphase 2021/22 wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (2019-2021) sowie neue Evaluationsthemen: Versorgung der chronisch Kranken in der Pandemie-Zeit (COVID-19-Analysen) und Versorgung von Patienten mit einer Fettstoffwechselstörung
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2019-2021) sowie COVID-19-Analysen in der HZV

Die Ergebnisse wurden auf einer Pressekonferenz am 15.05.2023 vorgestellt.

Pressemitteilung: 15 Jahre Hausarztvertrag der AOK Baden-Württemberg – eine gesicherte Erfolgsbilanz

Aufgrund der umfangreichen Ergebnisse zur Versorgung chronisch-kranker Menschen in der COVID-19 Pandemie ist der Ergebnisbericht in zwei Teile aufgeteilt:

  1. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden‐Württemberg: Teil 1 umfasst die Analysen des Universitätsklinikum Heidelberg
  2. Ergebnisbericht zur Evaluation der HZV Baden-Württemberg: Teil 2 ist wiederum in zwei Unterberichte aufgeteilt:

In der Projektphase 2019/20 wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen (Diabetes mellitus, KHK, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, psychische Erkrankungen) in 2017-2018 und über 8 Jahre (2011-2018)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie querschnittlich in 2017/ 2018 und über 8 Jahre (2011-2018)

Ein ausführlicher Bericht [PDF] und eine Informationsbroschüre [PDF] sind im Internet abrufbar.

In der Projektphase 2017/18 bearbeiteten wir folgende Themen:

  • Goethe-Universität Frankfurt (Institut für Allgemeinmedizin): Fortführung der quer- und längsschnittlichen Analysen zu ausgewählten klinischen Themen, sowie als neues Evaluationsthema: orthopädische Versorgung unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenspiels der fachärztlichen orthopädischen Versorgung (§ 73c SGB V) mit der HZV (§ 73b SGB V).
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Laux): Auswertung von Routinedaten (Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamenten- und Gesamtkosten und Polypharmazie querschnittlich in 2015/ 2016 und über 6 Jahre (2011-2016)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Prof. Wensing): Qualitative Prozessevaluation des Orthopädievertrags

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin am 09.10.2018 vorgestellt.
Informationsbroschüre und Materialien [PDF].

Ein ausführlicher Bericht [PDF] und Pressemitteilung [PDF] sind im Internet abrufbar.

Im Rahmen der Evaluation wurden zwischen 2013 bis 2016 folgende Themen bearbeitet:

  • AP1: Auswertung von Routinedaten: Krankenhaus-Wiedereinweisungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, Entwicklung der Medikamentenkosten und Polypharmazie quer- und längsschnittlich (2011-2014), Heidelberg.
  • AP2: Motivationsfaktoren: Motivation zur Teilnahme an der HZV aus Ärzte- und Versichertenperspektive; Unterschiede zwischen eingeschriebenen und nicht-eingeschriebenen Versicherten im Hinblick auf die Qualität der Pharmakotherapie bei psychischen Erkrankungen; Evaluation des Facharztvertrages nach §73b/c – Gastroenterologie, Heidelberg.
  • AP3: Ausführliche Tätigkeitsanalyse des VERAH-Einsatzes mit Tätigkeitsprotokollen; Auswirkungen des Einsatzes von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) auf die Patientenversorgung; Qualitative Befragung von VERAH und Ärzten zur Umsetzung des VERAH-Konzeptes, Frankfurt.
  • AP4: Vergleich der Versorgungsqualität zwischen HZV-eingeschriebenen und nicht-eingeschriebenen geriatrischen Versicherten, Versicherten mit kardialen Erkrankungen und Versicherten mit chronischen Erkrankungen. Überprüfung der Nachhaltigkeit der schon bestehenden Qualitätsvorteile über 4 Jahre - eine längsschnittliche Analyse 2011-2014, Frankfurt.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin am 09.09.2014 sowie beim DEGAM-Kongress in Hamburg vorgestellt. Informationsbroschüre und Materialien [PDF] , ein ausführlicher Bericht [link] und Pressemitteilung [PDF] sind im Internet abrufbar.

Im Rahmen der Evaluation wurden zwischen 2010 und 2012 folgende Themen bearbeitet:

  • AP1: Evaluation anhand von Routinedaten im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe nicht durch HZV-Ärzte versorgter Patienten): (Kontakte, Über- und Krankenhauseinweisungen, Medikamentenkosten), Heidelberg
  • AP2: Evaluation der Teamzufriedenheit und Patientenzufriedenheit, Heidelberg
  • AP3: Evaluierung des Einsatzes von Versorgungsassistentinnen (VERAH),Frankfurt
  • AP4: Implementierung der DEGAM-Leitlinie "Herzinsuffizienz", Frankfurt

Die Ergebnispräsentation dieser Analysen fand anlässlich des Hauptstadtkongresses am 15.06.12 in Berlin statt (Präsentationen und Pressemitteilungen finden Sie hier [link]. Weitere Ergebnisse und ein Abschlussbericht der ersten Phase finden sich hier [link].