[english version ]

Aktuelles

 27.03.2017

Erstes Spitzentreffen der universitären Allgemeinmedizin

Erstmalig fand am 23. und 24. März 2017 ein Spitzentreffen aller 38 deutschen Repräsentanten der universitären allgemeinmedizinischen Einrichtungen statt. Die Klausurtagung im Schloß Rauischholzhausen hatte nicht nur wegen des traditionsreichen Tagungsortes eine historische Bedeutung: Im Mittelpunkt standen die Umsetzung der vom Gesetzgeber vorgegebenen Kompetenzzentren für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin sowie die Lehre unter dem Aspekt des Masterplans Medizinstudium 2020. Eingeladen hatte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) gemeinsam mit ihrer Stiftung, der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DESAM), sowie der Gesellschaft für Hochschullehrer in der Allgemeinmedizin (GHA).

 22.03.2017

Promotion zum Mentoring in der Weiterbildung Allgemeinmedizin erfolgreich abgeschlossen

Dipl. Pädagogin Marischa Broermann, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin in Frankfurt, hat ihre Promotion zur Konzeption, Gestaltung und Evaluation des hessenweiten Mentoringprogramms für Ärzte/innen in Weiterbildung Allgemeinmedizin erfolgreich an der Philipps-Universität Marburg abgelegt.

Das Mentoringprogramm wird bereits seit 2013 am Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main durchgeführt und dient bundesweit als Vorreiter für weitere Mentoringprojekte. Das Projekt wurde im Rahmen des 50. DEGAM-Kongresses als "(Forschungs-) Projekt mit hoher Relevanz für die allgemeinmedizinische Aus- und Weiterbildung" ausgezeichnet. Die Promotion wurde von Prof. Schnoor (Marburg) und Prof. Gerlach (Frankfurt) betreut und mit "magna cum laude" ausgezeichnet.

 15.03.2017

Senior Scientist m/w in Teilzeit (20 Wochenstunden), Universtität Graz

Das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz sucht BewerberInnen für folgende Stelle: Senior Scientist w/m in Teilzeit (20 Wochenstunden)

Stellenausschreibung [link]

 09.03.2017

Newsletter März 2017 erschienen

  • Vorsitz des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
  • Institut für Allgemeinmedizin erhält Förderung für sechs innovative Forschungsprojekte
  • ELSAH – Ein aus dem Innovationsfonds gefördertes Projekt
  • Dr. Armin Wunder wurde zum Gastprofessor an der Medizinischen Universität Graz am Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung ernannt
  • KOKON – Kompetenznetzwerk Komplementärmedizin in der Onkologie
  • Start des "Hausarzttracks"
[mehr]

 09.02.2017

Landpartie 2.0 - Wenige Restplätze!

Anmeldung noch bis zum 14. Mai 2017 möglich [link].

 10.02.2017

Minister Gröhe beruft Vorsitzenden des Sachverständigenrats

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat Herrn Professor Dr. Ferdinand Gerlach zum Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen sowie Herrn Professor Dr. Eberhard Wille zu seinem Stellvertreter ernannt.

Pressemitteilung, Bundesministerium für Gesundheit [link]

 09.02.2017

Nächstes Train the Trainer- Seminar für Weiterbilder/innen in der Allgemeinmedizin am 24.-25. März 2017

Die Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen veranstalten regelmäßig Seminare für neue und erfahrene Weiterbilder/innen in der Allgemeinmedizin in Hessen. Im Rahmen des Seminares haben Sie zum einen die Möglichkeit Ihre Expertise im Bereich der Weiterbildung zu vertiefen und zum anderen aktuelle Ansätze einer strukturierten, attraktiven und qualitativ hochwertigen Weiterbildung kennenzulernen und zu diskutieren. Das nächste Train the Trainer-Seminar findet am 24. und 25. März 2017 in Grünberg im Seminarhotel Jakobsberg statt. Die Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung sind für Sie kostenfrei. Die Fortbildungspunkte sind bereits beantragt. Wir freuen uns auf Sie.

Anmeldung bei: Regina Kinczler, Telefon: 069-6301-84225,
E-Mail: weiterbildung@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de
Weitere Informationen unter www.weiterbildung-allgemeinmedizin-hessen.de

 06.02.2017

Senior Lecturer w/m in Teilzeit (20 Wochenstunden), Universtität Graz

Das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz sucht BewerberInnen für folgende Stelle: Senior Lecturer w/m in Teilzeit (20 Wochenstunden)

Stellenausschreibung [link]

 30.01.2017

Dr. Armin Wunder wurde zum Gastprofessor an der Medizinischen Universität Graz am Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung ernannt

Armin Wunder wurde in Frankfurt am Main geboren und hat nach dem Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main seine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin absolviert. Er ist in einer Gemeinschaftspraxis in Frankfurt am Main als Hausarzt tätig und engagiert sich seit 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und im Rahmen eines Lehrauftrags am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität für die Ausbildung von Studierenden.

Neben seinen Aktivitäten in der Ausbildung arbeitet er für das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hessen. Dort ist er als Dozent im Rahmen des Seminarprogramms und als Mentor für Ärztinnen und Ärzte, welche die Facharztausbildung für Allgemeinmedizin absolvieren, tätig. Seit dem Wintersemester 2016/2017 hat Armin Wunder als Gastprofessor einen Lehrauftrag an der Medizinischen Universität Graz am Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung.

 12.01.2017

Landpartie 2.0

Neues Lehrangebot - Landpartie 2.0 - bewirb Dich bis zum 28.2.2017 [mehr]

 09.01.2017

Ärztinnen/Ärzte mit Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten
(E13 TV-G-U oder E14TV-G-U je nach Tätigkeit und Profil) gesucht

Wir suchen für verschiedene in Vorbereitung befindliche Projekte Ärzte/Ärztinnen zur Verstärkung unseres multiprofessionellen Teams. In den Projekten werden mit unterschiedlichen Methoden hochrelevante Fragen der Versorgungsforschung in der Allgemeinmedizin untersucht. Darunter sind z.B. die Evaluation der hausarztzentrierten Versorgung, die Entwicklung neuer Versorgungsmodelle sowie komplexe Fragestellungen zu Multimorbidität und Multimedikation; auch eine Mitarbeit in Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen in der Aus- und Weiterbildung ist möglich.
Weitere Informationen und die vollständigen Stellenausschreibungen finden Sie auf der Seite [Stellenbörse].

 09.01.2017

Ausschreibung einer Professur für "Allgemeinmedizin" an der Medizinischen Universität Bonn

Stellenausschreibung [Stellenbörse extern]

 14.12.2016

Ausschreibung einer Professur für "Allgemeinmedizin" an der Medizinischen Universität Wien

Am Zentrum für Public Health der MedUni Wien ist eine Professur für Allgemeinmedizin ab 1. Juni 2017 zu besetzen. Die Bestellung erfolgt im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses nach Angestelltenrecht.

Stellenausschreibung [PDF]

 08.12.2016

Prof. Gerlach als "Frankfurter Kongress-Botschafter" ausgezeichnet

Am Mittwoch erhielten mit Prof. Dr. med. Rudolf Weiner, Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach und Prof. Dr. med. Stefan Rehart drei Mediziner die Auszeichnung als Frankfurter Kongress-Botschafter. Die Auszeichnung würdigt ehrenamtliches Engagement. Prof. Gerlach war in diesem Jahr Kongresspräsident des 50. Kongresses für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Frankfurt.

Ziel der Initiative "Frankfurter Kongress-Botschafter", ins Leben gerufen von der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main mit ihrem Frankfurt Convention Bureau, Congress Frankfurt/Messe Frankfurt Venue GmbH und der IHK Frankfurt am Main, ist die verstärkte Positionierung der Mainmetropole als Ort für wissenschaftliche Kongresse. Die wirtschaftliche Bedeutung des Tagungs- und Kongressgeschäfts für die Stadt Frankfurt am Main ist groß: Über 70.000 Tagungen und Kongresse ziehen jährlich mehr als 4 Millionen Teilnehmer an, die über 1,5 Millionen Übernachtungen generieren und einen Bruttoumsatz von knapp 800 Millionen Euro erzielen.

Pressemeldung [PDF]

 05.12.2016

Versorgungsforschung: Institut für Allgemeinmedizin erhält Förderung für sechs innovative Forschungsprojekte

Für Forschungsprojekte in den Bereichen Versorgungsforschung und Innovative Gesundheitsmodelle erhält das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, Frankfurt am Main eine Förderung durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses. Dies bestätigt die hohe Relevanz der Projektideen und die exzellente Forschungsqualität des Instituts.

Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dient dazu, Versorgungsforschungsprojekte und neuartige Formen bzw. Modelle der Gesundheitsversorgung zu fördern, mit dem Ziel, die Qualität der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland weiterzuentwickeln. In zwei aktuellen Ausschreibungen wurden nach einem zweistufigen Begutachtungsverfahren aus insgesamt 416 Projektanträgen bundesweit 91 Projekte, darunter sechs Projekte des Instituts für Allgemeinmedizin, bewilligt:

  • EVITA: Evidenz-basiertes Multimedikationsprogramm mit Implementierung in die Versorgungspraxis
  • AdAM: Anwendung für ein digital unterstütztes Arzneimitteltherapie-Management
  • PROPERmed: Metaanalyse von individuellen Patientendaten anhand von Primärdaten aus 5 Cluster-RCTs (PRIMUM, OPTIMED, PIL, ISCOPE, RIME)
  • ELSAH: Evaluation der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung am Beispiel von Hessen
  • CIRSforte: Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung zu einem implementierungsreifen System
  • Evaluation des Vertrags zur Versorgung im Fachgebiet der Kardiologie in Baden-Württemberg gemäß § 73 c SGB V

Die Projekte führt das Institut für Allgemeinmedizin in Frankfurt in enger Kooperation mit nationalen wie internationalen Partnern durch, dazu zählen Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen sowie gesetzliche Krankenkassen und Verbände. Das Gesamtfördervolumen wird auf die verschiedenen Projektstandorte verteilt.

Drei der geförderten Projekte (EVITA, AdAM, PROPERmed) werden Fragestellungen zum Thema Multimedikation bearbeiten. Die gleichzeitige Verordnung bzw. Einnahme mehrerer Medikamente betrifft insbesondere ältere Menschen und birgt u.a. das Risiko von Neben- und Wechselwirkungen sowie vermeidbaren Krankenhausaufenthalten und Pflegebedürftigkeit. Ziel der Forschung zum Thema Multimedikation ist es, diese Patienten optimal behandeln zu können und vor zu viel oder falscher Medizin zu schützen. Schon jetzt ist das Institut für Allgemeinmedizin im Bereich der Multimedikationsforschung sehr engagiert, die Förderung der neuen Projekte unterstützt das Vorhaben, diesen Forschungsbereich weiter auszubauen.

Weitere Informationen über den Innovationsfonds des G-BA: www.innovationsfonds.g-ba.de

 05.12.2016

PICANT-Projekt gewinnt Posterpreis

Bei der 23. Jahrestagung der Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie (GAA) e.V. vom 24. bis 25. November 2017 wurde das PICANT-Projekt mit dem Themenschwerpunkt "Neue orale Antikoagulanzein (NOAK) in der hausärztlichen Versorgung - Einsatz und Therapiewechsel im Rahmen der PICANT-Studie" mit dem 3. Preis bei der Posterpräsentation ausgezeichnet. Das Leitmotiv der GAA "Arzneimittel" wurde in diesem Jahr im Kontext zu Themen der Pflege und nichtärztlicher Berufe sowie zu sozialer Benachteiligung betrachtet.

Poster [PDF]

 09.11.2016

"Wie bleibt der Arzt auf dem Land?"

In Ihrem neuesten Artikel "Wie bleibt der Arzt auf dem Land?", der am 09.11.16 auf treffpunkt-kommune.de erschien, fasst Dr. Antje Erler Handlungsspielräume zusammen, innerhalb derer Kommunen mit Hinblick auf die bestehenden und künftigen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen (z.B. vor dem Hintergrund des demographischen Wandels) selbst aktiv werden können [link].

Treffpunkt Kommune ist ein Serviceportal des Fachmagazins der gemeinderat.

 08.11.2016

Ärztinnen/Ärzte mit Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten gesucht

Das Institut für Allgemeinmedizin im Zentrum für Gesundheitswissenschaften des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht ab sofort mehrere Ärztinnen/Ärzte mit Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten (E13 TV-G-U oder E14TV-G-U je nach Tätigkeit und Profil) für verschiedene in Vorbereitung befindliche Projekte zur Verstärkung des multiprofessionellen Teams.
In den Projekten werden mit unterschiedlichen Methoden hochrelevante Fragen der Versorgungsforschung in der Allgemeinmedizin untersucht. Darunter sind z.B. die Evaluation der hausarztzentrierten Versorgung, die Entwicklung neuer Versorgungsmodelle sowie komplexe Fragestellungen zu Multimorbidität und Multimedikation; auch eine Mitarbeit in Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen in der Aus- und Weiterbildung ist möglich. Weitere Informationen zu unseren derzeit bearbeiteten und abgeschlossenen Projekten finden Sie [hier]

Wir wünschen uns eine Mitarbeit im Umfang von 50%-100% für mindestens 18 Monate - eher länger. Sie können bei uns 18 Monate der Weiterbildung zur/m Fachärztin/arzt für Allgemeinmedizin angerechnet bekommen, auch bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren individuellen Karriereweg zu realisieren (Habilitation, ggf. Promotion möglich). Flexible Arbeitszeitmodelle inkl. Home-Office-Tage und Kinderbetreuung sind ebenfalls möglich [PDF].

Stellenausschreibung [PDF]

 14.10.2016

DEGAM-Jubiläumskongress in Frankfurt ein voller Erfolg

Als Gastgeber des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) zieht das Institut für Allgemeinmedizin in Frankfurt ein durchweg positives Resümee: ein anspruchsvolles und vielfältiges wissenschaftliches Programm, angeregte Diskussionen auf und neben dem Podium und mit 835 Anmeldungen ein neuer Teilnehmerrekord - darunter rund 150 Studierende und über 100 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung.

Unter dem Motto "Tradition wahren - Aufbruch gestalten - Hausärzte begeistern" präsentierte der Kongress das breite Spektrum der wissenschaftlichen Allgemeinmedizin und zeigte die vielfältigen praktischen Gestaltungsmöglichkeiten des Fachgebiets auf. Dabei standen die evidenzbasierte und patientenzentrierte Versorgung chronisch Kranker, innovative Versorgungsformen sowie die Nachwuchsförderung in Aus- und Weiterbildung im Fokus des wissenschaftlichen Austausches. Daneben sorgten auch die hochkarätigen Keynote Lectures für Begeisterung: Während Prof. James McCormack (Kanada) die Probleme und Lösungen beim Thema Polypharmazie diskutierte und Prof. Paul Glasziou (Australien) verbreitete Überversorgung deutlich machte, erinnerte Dr. Eckart von Hirschhausen die Hausärztinnen und Hausärzte daran, dass Humor manchmal mehr bewirkt als die neuste High-Tech-Medizin.

Die große Anzahl junger Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer bestätigt die erfolgreiche Arbeit der DEGAM und der universitären Allgemeinmedizin in der Aus- und Weiterbildung. Dies unterstreicht einmal mehr die Zukunftsfähigkeit des Fachs und lässt die Akteure künftigen Herausforderungen gestärkt entgegenblicken. Der Ausbau der Nachwuchsförderung war eines der primären Ziele, die Prof. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin in Frankfurt, sich für seine Amtszeit als DEGAM-Präsident gesetzt hatte, die mit dem diesjährigen Kongress turnusgemäß endete. Seine Nachfolge hat Prof. Erika Baum angetreten.

Neben dem wissenschaftlichen Erfolg des Jubiläumskongresses in Frankfurt trugen auch ausgewählte Besonderheiten des Rahmenprogramms zu dessen Gelingen bei, wie die feierliche Eröffnung in der Paulskirche, die Mittagspause auf vor den Toren des Universitätsklinikums ankernden Schiffen und der stimmungsvolle Festabend mit Gesangseinlagen und Tanz bis in den frühen Morgen.

Das Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin erhielt im Rahmen des Kongresses auch zwei wissenschaftliche Auszeichnungen. Der dritte Platz des Dr. Lothar Beyer-Preises 2016 (Deutscher Forschungspreis für Allgemeinmedizin) sowie der Posterpreis in der Kategorie "(Forschungs-) Projekt mit hoher Relevanz für die allgemeinmedizinische Aus- und Weiterbildung" gingen an Mitarbeiter des Frankfurter Teams.

Weitere Informationen: Pressemitteilung der DEGAM - "Jubiläumskongress der DEGAM - ein würdiges Schaufenster für die wissenschaftliche Allgemeinmedizin" [link]

 13.10.2016

Bundesweite Anerkennung des hessischen Mentoringprogramms für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemeinmedizin

 

Beim diesjährigen DEGAM-Kongress in Frankfurt am Main wurde das hessische Mentoringprogramm der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen in der Kategorie "(Forschungs-) Projekt mit hoher Relevanz für die allgemeinmedizinische Aus- und Weiterbildung" mit dem Posterpreis ausgezeichnet.

Das Mentoringprogramm für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) im Fach Allgemeinmedizin dient der Unterstützung während der Weiterbildungszeit und wird im Rahmen des Hessischen Gesundheitspaktes seit 2013 parallel zu einem Seminarprogramm angeboten. Innerhalb der Mentoringgruppen werden für die ÄiW organisatorisch und persönlich wichtige Themen wie die Gestaltung der Weiterbildung, Vorbereitung auf die Facharztprüfung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf besprochen. Das Mentoringprogramm wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie der Adolf-Messer-Stiftung gefördert. Die Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen freuen sich sehr und bedanken sich herzlich bei allen Mitwirkenden.

Poster: "Mentoring für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung Allgemeinmedizin" [PDF]

 12.10.2016

Politisches Forum Ruhr - Abwarten ist keine Option ...

Wir werden älter, weniger und bunter. Demografischer Wandel, Bevölkerungsrückgang und Migration sind in aller Munde. Und die Zeit läuft: Langsam aber sicher fordern auch der technologische Fortschritt und die Ausweitung der Angebotskapazitäten die Fianzierungsgrundlage des Gesundheitssystem heraus.

Die Analysen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen zeigen, dass die Entwicklung besorgniserrend und konsequentes Handeln dringend erforderlich ist: Abwarten ist keine Option. Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach wird am 21. November 2016 dazu den Hauptvortrag beim Politischen Forum Ruhr halten.

 06.10.2016

Abschlussvortrag der Ringvorlesung "Was hilft heilen?"

"Choosing Wisely - Less is more, more or less"
"Gemeinsam klug entscheiden - Weniger ist mehr, mehr oder weniger"
Prof. James McCormack, Kanada

Frankfurt, 06.10.2016. Weniger ist manchmal mehr - in der Medizin gilt das insbesondere für die Verordnung von Medikamenten. Wie sich Ärzte diesem Ziel nähern können, schilderte der kanadische Pharmazie-Professor James McCormack in anschaulicher und unterhaltsamer Weise. Damit setzte er den Schlusspunkt der Ringvorlesung "Was hilft heilen?". Diese fünfteilige, hochkarätig besetze Vorlesungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin eröffnete Studierenden und Lehrenden der Medizin sowie Interessierten neue und außergewöhnliche Perspektiven rund um das Thema Gesundheit und Heilung.

James McCormack, Professor für Pharmazie an der Universität British Columbia in Vancouver in Kanada, ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Polypharmazie. Sein Auftrag: die sinnvolle und bedachte Anwendung von Medikamenten. Polypharmazie bedeutet nicht selten zu viele, teilweise auch ungeeignete und überdosierte Medikamente. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt McCormack eine unkonventionelle Herangehensweise: das gesamte Wissen auf den Prüfstand zu stellen und sich zu fragen, für welche medizinischen Handlungen es eigentlich Beweise gibt.

Um seine Forderung zu veranschaulichen, entzauberte McCormack zunächst so manch verbreitete medizinische Alltags-Mythen wie "Karotten sind gut für die Augen", "acht Gläser Wasser am Tag sind gesund". Es sei schlicht nicht erwiesen, dass es schädlich ist, nach dem Essen schwimmen zu gehen und dennoch hielten sich solche Gesundheitsweisheiten hartnäckig.

Medizinisches Wissen befinde sich in stetigem Wandel, so der Kanadier. Sein Motto laute daher, sich auf Evidenz-basierte Daten zu konzentrieren und zusätzlich den gesunden Menschenverstand, "eine selten gewordene Superkraft", zum Wohle der Patienten einzusetzen. Dazu gehöre es auch, Leitlinien und Empfehlungen kritisch zu hinterfragen und sich den propagierten Nutzen einer Behandlung anhand absoluter Zahlen konkret zu veranschaulichen.

In seinem Vortrag zeigte McCormack auf, wie sich vielfach die einzunehmenden Medikamente schrittweise deutlich reduzieren lassen: Im Mittelpunkt steht dabei, die Arzneimittel nach Nutzen und Nebenwirkungen zu priorisieren und anschließend die niedrigste wirksame Dosis zu ermitteln. Denn eine Vielzahl von Medikamenten wirke bereits deutlich unterhalb der von den Herstellern empfohlenen Dosierung, erklärte McCormack. Im Zentrum aller medizinischen Entscheidungen stehe der individuelle Nutzen der Patienten, resümierte McCormack. Es gilt, die Patienten aktiv einzubeziehen, um gemeinsam einen sinnvollen und umsetzbaren Behandlungsplan zu erstellen. Praktische Unterstützung können dabei verschiedene Tools aus dem Internet bieten, wie Kalkulatoren zum persönlichen Krankheitsrisiko oder die Plattform "MedStopper" [link].

James McCormack trägt seine Botschaft mit großem Einsatz in die Welt, dazu nutzt er auch seine Leidenschaft für Musik und ist mittlerweile als "YouTube-Star" für seine unterhaltsamen medizinischen Neuinterpretationen einiger Klassiker bekannt, darunter:
"Choosing Wisely" [link]
"Bohemian Polypharmacy Video" [link]

Weitere Informationen zur Ringvorlesung [link]

 04.10.2016

Zukunft gestalten - Gesundheitliche Versorgung findet vor Ort statt

Der Landkreis Reutlingen ist in den letzten Jahren im Rahmen seiner Kommunalen Gesundheitskonferenz innovative Wege gegangen, was die gesundheitliche Versorgung vor Ort betrifft. Exemplarisch hierfür steht das Gesundheitszentrum in Hohenstein und die Mitwirkung des Landkreises an einer regionalisierten Versorgungsplanung.

Sie sind herzliche eingeladen, mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland die Weiterentwicklung der ambulanten Versorgungsstrukturen und insbesondere die Themenfelder Patientenorientierung und Multiprofessionalität am Beispiel Kanadas zu beleuchten. Studierende der Medizin und Pflege werden im Dialog mit Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe MdB ihre zukünftigen Vorstellungen thematisieren.

Donnerstag, 13. Oktober 2016
ab 13:30 Uhr
in Hohenstein-Oberstetten

Flyer [PDF]

 29.09.2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Mitarbeiter gesucht (E13 TV-G-U, halbtags)

Am Institut für Allgemeinmedizin wird eine zusätzliche Stelle im "Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin" eingerichtet. Das Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin kooperiert eng mit einem zweiten Kompetenzzentrum an der Universität Marburg (zuständig für Mittel- und Nordhessen) und der Koordinierungsstelle für die Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin, die gemeinsam von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der Landesärztekammer Hessen, der Hessischen Krankenhausgesellschaft und dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität eingerichtet wurde. Das Kompetenzzentrum ist für die nahtlose Verbindung von der Aus- zur Weiterbildung, die Qualifikation der Weiterbilder/innen sowie die inhaltliche Gestaltung und Organisation des hessenweiten Weiterbildungskollegs, bestehend aus einem Seminar- und Mentoringprogramm, verantwortlich.

Vollständige Stellenausschreibungen [PDF]

 26.09.2016

hr2-kultur: Am Tisch mit Ferdinand M. Gerlach, "Hausarzt-Lobbyist"

Die DEGAM feiert Ende September mit einem großen Kongress in Frankfurt ihr 50jähriges Jubiläum. Die Patienten vor zu viel und Diagnostik und Therapie zu schützen und so Schaden von ihnen abzuwenden, das ist für Ferdinand Gerlach eine wichtige Aufgabe von Hausärztinnen und Hausärzte. Mit Regina Oehler spricht er darüber, wie sie gelingen kann. Und welche großen Veränderungen anstehen, damit aus unserem Krankheits- ein Gesundheitssystem werden kann.

Langfassung (46 Minuten) [link]

Kurzfassung (24 Minuten) [link]

 12.09.2016

Universität Magdeburg - W3 Allgemeinmedizin (0,5-Stelle)

An der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist zum 01.04.2017 die W3 - Professur für Allgemeinmedizin (0,5-Stelle) wieder zu besetzen. [mehr]

 16.08.2016

4. Eventtag der Landpartie Fulda im Juli 2016
Stadtführung, Erlebniswanderung und gemeinsamer Austausch

Am Samstag den 16.07. war es wieder so weit - der Eventtag Fulda fand als krönender Abschluss der "Landpartie Fulda" statt.

Insgesamt 10 Studierende, die zuvor an dem Blockpraktikum Allgemeinmedizin im Landkreis teilgenommen hatten sowie Prof. Ferdinand Gerlach und zwei Mitarbeiterinnen des Instituts für Allgemeinmedizin trafen sich am Morgen in der wunderschönen Barockstadt Fulda. Dort wurden Sie von Herrn Waber, Mitarbeiter des Landkreises Fulda, begrüßt und durch den gesamten Tag begleitet und betreut.

Der Auftakt dieses besonderen Events startete mit einer kurzweiligen, aber höchst spannenden und lehrreichen Stadtführung. Für viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen war es der erste, aber sicherlich nicht der letzte Besuch dieser beeindruckenden Barock- und Bischofsstadt.

Nachdem der Fuldaer Dom und die Altstadt besichtigt waren, ging es mit organisierten Kleinbussen zum Fuße der Milseburg. Hier wurde die Gruppe durch die Lehrärzte Dr. Dorothee Wild und Dr. Ralph-Michael Hönscher, der zudem Mitglied und Sprecher des Gesundheitsnetzes Osthessen ist, erweitert. Aus dem Klinikum Fulda waren zudem Herr Stephan Eydt (Vorstand Administration) und Frau Prof. Dr. Gabriele Köhler (Leiterin des Instituts für Pathologie) dazu gestoßen. In gemeinsamer Runde und bei schönstem Sonnenschein konnte die Gruppe mit Blick über die Rhön ein schmackhaftes Mittagessen im Restaurant "Fuldaer Haus" genießen. Dabei bot sich die Gelegenheit zu einem Austausch zwischen angehenden und gestandenen Ärzten und Ärztinnen mit spannenden Fragen und erfahren Antworten.

Gestärkt brachen die Studierenden und die Lehrenden im Anschluss zum Erklimmen der Milseburg auf. Begleitet wurden sie hierbei von einem Ranger des Naturparks Rhön, der unterwegs viele Besonderheiten zu Flora und Fauna aber auch zu geologischen Details dieser herrlichen Gegend zu erzählen wusste. Der Gipfel wurde alsdann gemeinsam erklungen und zur Erinnerung ein Gruppenfoto geschossen. In der urigen Einkehre, direkt unterhalb des Gipfels, lud der Landkreis Fulda nochmals zu Kaffee und Kuchen ein, bevor es wieder zu Fuß bergab zu den Bussen und zum Abschluss des erlebnisreichen und schönen Tages ging.

Sicherlich gab dieser Tag für manch junge/n Mediziner/in auch Anreiz zur Überlegung, ihre ärztliche Zukunft mit dem fantastischen Freizeitangebot in der Rhön zu verbinden.

In Erinnerung bleibt ein Eventtag mit beeindruckenden gemeinsamen Erlebnissen in einer wunderschönen Gegend.
Vielen Dank dem Landkreis Fulda für die Organisation und Finanzierung

 22.07.2016

Ringvorlesung "Was hilft heilen?"
"Weniger ist manchmal mehr: Quartärprävention als Schutz vor zu viel und falscher Medizin"
Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, MPH

"Viel hilft viel" - daran sind bereits in der Vergangenheit erste Zweifel aufgekommen. Spätestens seit der Ringvorlesung zum Thema Quartärprävention wissen wir noch genauer, dass weniger oftmals mehr sein kann.

Prof. Ferdinand M. Gerlach ist nicht nur Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, sondern als Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen auch Deutschlands "oberster Gesundheitsweiser". Daneben ist er amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).

Basierend auf dieser breiten Expertise konnte Prof. Gerlach überzeugend veranschaulichen, welche Megatrends und Besonderheiten das deutsche Gesundheitswesen beeinflussen und welche sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Zukunft zu bewältigen sein werden.

Dazu konnte Gerlach eindrucksvoll zeigen, dass im Alltag der medizinischen Versorgung Über-, Unter- und Fehlversorgung nebeneinander existieren und mancherorts zu allerlei Absurditäten führen. Dabei spielt vor allem die Überversorgung eine zentrale Rolle, die insbesondere auch von vielen Ärztinnen und Ärzten selbst als eklatant wahrgenommen wird. Ein "Zuviel" an der einen Stelle kann dann nicht nur die Gesundheit schmälern oder zumindest keinen Mehrwert erzielen, sondern führt ebenso dazu, dass die begrenzten Ressourcen unseres Gesundheitssystems an anderer Stelle fehlen werden.
Doch worin liegen die Ursachen für solche Fehlverteilungen? Gerlach spricht hier unter anderem von einer "organisierten Verantwortungslosigkeit", die sich aus falschen Systemanreizen, falschen Angebotskapazitäten und einer sektoralen Trennung bzw. mangelhaften Koordination zusammensetzt.

Wann aber ist eine Behandlung angemessen? Aus Sicht des Vorsitzenden des Sachverständigenrats sollten neben einer evidenzbasierten Medizin stets auch die ärztliche Beurteilung des Einzelfalls sowie die Präferenzen des jeweiligen Patienten in die medizinische Versorgung einfließen.

Zum Abschluss gelang es Prof. Gerlach, den anwesenden Ärzten, Ärztinnen und Medizinstudierenden konkrete Vorschläge an die Hand zu geben, wie diese in Zukunft Über-, Unter- und Fehlversorgung zumindest ein Stück weit vermeiden können.

Die hohe Relevanz und das große Interesse am Thema wurden abschließenden durch eine rege Diskussion zwischen dem Referenten und den Zuhörern bestätigt.

Die finale Vorlesung der Ringvorlesungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin findet am 5. Oktober zum Thema "Choosing Wisely - Less is more, more or less" mit Prof. James McCormack (Kanada) statt.

Alle Informationen zur Ringvorlesung sind auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin nachzulesen [link]

 15.07.2016

HiWis gesucht

Für den 50. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin suchen wir studentische Hilfskräfte.
Der Kongress findet vom 29. September bis 01. Oktober 2016 in Frankfurt am Main statt. Die Einsatzzeiten wären, bevorzugt ganztags, 28. September bis 01. Oktober.

Weitere Informationen [PDF]

 30.06.2016

Leiter des Arbeitsbereichs Altersmedizin in FOCUS-Ärzteliste 2016 aufgenommen

Die Ausgabe Juli / August 2016 der Sonderpublikation Focus Gesundheit ist aktuell veröffentlicht worden und trägt den Titel "Deutschlands Top-Ärzte". Sie enthält die bekannte und vielbeachtete Ärzteliste, die das Magazin seit 1993 regelmäßig herausgibt. Auf dieser Zusammenstellung der laut Focus besten Mediziner finden sich 29 Vertreter des Frankfurter Universitätsklinikums und des Fachbereichs Medizin. Einer von ihnen ist der Leiter des Arbeitsbereichs Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin, Johannes Pantel. Professor Pantel erhielt diese Auszeichnung nach 2015 nun schon zum zweiten Mal in der Rubrik "Alzheimer/Demenz". Die Nominierung basiert auf der Auswertung von Fachpublikationen sowie auf Empfehlungen von Patientenverbänden und Kollegen.

Pressemitteilung [link]

 30.06.2016

Ringvorlesung "Was hilft heilen?"
Hauptsache gesund? Leben "Nein danke"? - Der Mensch ist mehr als sein Befund
Prof. Dr. Annelie Keil

Professorin Keil, die in Bremen bei Studierenden schon lange einen "Kultstatus" inne hat und neben ihren zahlreichen Fernseh- und Radiosendungen zum Bereich Gesundheit und Krankheit in der Republik unterwegs ist, zog auch in Frankfurt während ihrer Vorlesung die Zuhörer in ihren Bann.
Auf die Frage "Was hilft heilen?" gab sie eine schlichte Antwort: "Das Leben selbst!"

Annelie Keil war 1971- 2004 Professorin an der Universität Bremen in den Arbeitsbereichen: Sozialarbeitswissenschaft, Gesundheitswissenschaften und Krankenforschung, angewandte Biographie- und Lebensweltforschung und langjährige Dekanin des Fachbereichs Human- und Gesundheitswissenschaften. 1992 erhielt sie den Berninghausen Preis für ausgezeichnete Lehre und 2004 das Bundesverdienstkreuz.

Prof. Keil stellte in ihrem Vortrag provokante Fragen wie, was denn ein lebenswertes Leben sei, oder wie viel Einfluss der Umgang Arzt/Patient auf Heilung ausübe? Dabei stellte sie klar heraus, dass medizinische Fachkenntnisse zwar immens wichtig sind, aber die Begleitung des Patienten durch den Arzt beim Erleiden und Entscheiden in seiner Krankheit eine zentrale Bedeutung hat. Die Interaktion, die Umgebung der Arztpraxis oder der Klinik sind starke sensorische Stimuli, die der Patient mit einer therapeutischen Handlung verbindet. Ein wesentlicher Aspekt ärztlichen und pflegerischen Handelns ist das Aufzeigen dessen, was Patienten in ihrer Krankheit beeinflussen können und sie dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten auszuschöpfen, um am Heilungsgeschehen aktiv teilnehmen zu können.

Keil, die 1939 geboren ist, konnte aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, erlitt sie doch als junge Frau bereits einen Herzinfarkt und durchlebte mehrere Krebserkrankungen.
"Das Leben hat uns nichts versprochen, aber es hält viel", so Keil. Ohne eine gute Krankheit sei die Gesundheit nichts wert.
"Wir befinden uns auf brüchigem Boden und Krankheiten oder Schicksalsschläge können uns jederzeit ereilen. Wenn es uns erwischt, heißt es "Land gewinnen" und Haltung bewahren." Heilung besagt, Lebenswille und Lust aufs Leben zu wecken. Dies zu erzeugen bedeutet auch Lust auf Gesundheit zu erzeugen. Das sind alles außerordentlich wichtige Schritte, die bei der medizinischen Begleitung durch Arzt und Pflegende zur Heilung beitragen.
Heilung ist ein Prozess und eine Einstellungssache. Wann jemand wirklich geheilt ist, kann sehr unterschiedlich interpretiert werden.
Man hätte während des Vortrags eine Nadel fallen hören, so gebannt lauschten die Zuschauer.
Als Fazit konnte das Publikum mit nach Hause nehmen, dass Gesundheit eine umfassende Lebenskompetenz ist, die unter allen Lebensumständen mit Intuition, Krankheitserfahrung, Herz und Verstand immer wieder neu erzeugt werden muss.

"Wir bekommen ein Gehirn, aber denken müssen wir selbst", was so viel bedeutet, dass wir Erkennen und Einfluss nehmen können, was heilen hilft!
Die verbleibenden 30 Minuten nutzten die Zuschauer noch um Fragen an die Vortragende zu stellen.

Die nächsten Vorlesungen der Ringvorlesungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin sind:
- am 13. Juli "Weniger ist manchmal mehr - Quartärprävention als Schutz vor zu viel und falscher Medizin" von Prof. Ferdinand Gerlach
- am 5. Oktober "Choosing Wisely - Less is more, more or less" von Prof. James McCormack (Canada)

Alle Informationen über die Ringvorlesung sind auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin nachzulesen [link]

Material zur Vorlesung [PDF]

 22.06.2016

Ringvorlesung "Was hilft heilen?"
Glück ist potentiell gesund
Prof. Tobias Esch

Die zweite Vorlesung der Ringvorlesungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin "Was hilft heilen?" hielt Prof. Tobias Esch, der in Witten-Herdecke die Professur für Integrierte Gesundheitsversorgung- und förderung inne hat, aber auch Forschung in den USA macht (Harvard, New York). Der Autor des Buches "Die Neurobiologie des Glücks" hat in dieser einstündigen Vorlesung eingängig und sehr gut verständlich zum Thema "Die Neurobiologie des Wohlbefindens - Was ist Glück?" vorgetragen. Er hat wissenschaftlich gut belegt und trotzdem anschaulich gezeigt, dass die üblichen Verdächtigen Geld, Gene, Gesundheit und Gemeinschaft nur zum Teil zu einer Mehrung von Glück beitragen können. Prof. Esch hat dagegen ein Modell entwickelt, das über die Lebensspanne zeigen kann, dass die verschiedenen Typen von Glück Pleasure/Lust, Erleichterung/Spannungsabwehr sowie Glückseligkeit/Happiness mit zunehmendem Alter und Reife einer Person einander ablösen. Dabei hat Prof. Esch immer die neurobiologischen Auswirkungen auf das Belohnungssystem im Blick und konnte überzeugend darlegen: Glück ist potentiell gesund! Das hat offensichtlich die anwesenden Studierenden dazu angeregt, viele Fragen zu stellen und noch eine weitere Stunde mit dem Vortragenden zu diskutieren.

Die nächsten Vorlesungen der Ringvorlesungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin sind:
- am 29. Juni "Hauptsache gesund? Leben "Nein Danke? - Der Mensch ist mehr als sein Befund" von Prof. Annelie Keil
- am 13. Juli "Weniger ist manchmal mehr - Quartärprävention als Schutz vor zu viel und falscher Medizin" von Prof. Ferdinand Gerlach
- am 5. Oktober "Choosing Wisely - Less is more, more or less" von Prof. James McCormack (Canada)

Alle Informationen über die Ringvorlesung sind auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin nachzulesen [link]

 03.06.2016

Ringvorlesung "Was hilft heilen?"
Wünsche für die Mediziner von morgen.
Memo zur Vorlesung, von Eckart v. Hirschhausen

In der Auftaktveranstaltung berichtete Eckart v. Hirschhausen von seiner Studienzeit und seinen Erfahrungen als Assistenzarzt, mal ernst, mal heiter aber stets mit Bedacht und im Hinblick darauf, dass jeder für sich persönlich heute eine Erkenntnis mit nach Hause nimmt. Hirschhausen bedeutet es viel, dass die Hörenden erfassen, wie wichtig Humor auch in Krankenhäusern, für Patienten und auch für die Ärzte ist. Aber auch die Zeit zum "inne halten" sollte man sich nehmen, sich individuell auf Patienten einstellen und auch ruhig mal in die Rolle des Patienten schlüpfen. Allesamt wichtige Perspektiven, die in der medizinischen Ausbildung nur selten berücksichtigt werden. Sich im ärztlichen Alltag immer wieder daran zu erinnern, seinen Mitmenschen in die Augen zu schauen, Patienten auch mal die Hand zu halten und sich dabei bewusst werden, welch große Wirkung diese kleinen Gesten haben, sind Hirschhausen äußerst wichtige Aspekte im täglichen Umgang.

Um diese Botschaften, über die Zuhörer der Ringvorlesung hinaus, weiteren Studierenden zur Verfügung stellen zu können, hat Eckart v. Hirschhausen sie im Anschluss an die Vorlesung in einem ausführlichen Memo zusammengefasst.

Wünsche für die Mediziner von morgen. Memo zur Vorlesung von Eckart v. Hirschhausen [link].

 01.06.2016

Ringvorlesung "Was hilft heilen?"
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Allgemeinmedizin

Auftakt am 1. Juni mit Dr. Eckart von Hirschhausen.

Alle hochkarätigen Dozenten sind extra aus ganz Deutschland angereist, bis auf Prof. McCormack aus Canada, denn ihnen war es wichtig dabei zu sein, um diese besondere Veranstaltung mit den Medizin- und Zahnmedizinstudierenden und deren Lehrenden gemeinsam zu eröffnen.

...und dann ging es los!

Der Hörsaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Wer keinen Platz mehr in den Sitzreihen ergattern kann, findet einen Platz auf den Stufen. Es herrscht reges Gemurmel und überall liegen rote Schaumstoffnasen auf den ausklappbaren Tischen.

Als die Ringvorlesung durch Prof. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, eröffnet wird, verstummen die Gespräche und alle lauschen der prägnanten und schon jetzt humorvollen Einführung.

Gemeinsam berichten Prof. Gerlach und Prof. Tobias Esch (Witten-Herdecke/Harvard), wie die Idee zu dieser außergewöhnlichen Ringvorlesung entstand. Sie stellen die bevorstehenden Beiträge sowie deren Dozenten vor und machen Appetit auf die kommenden Veranstaltungen. Schon jetzt spürt man die Lust der Anwesenden, unbedingt bei den weiteren Vorlesungen dabei zu sein.

Frau Prof. Annelie Keil (Bremen), die am 29. Juni ihre Vorlesung halten wird, richtet ein paar persönliche Worte an alle. Keil, die 1939 geboren ist, stellt sich als einen Teil der Generation vor, die "...jetzt dement mit dem Rollator auf die Zuhörer zurollt...".

Es wird deutlich, dass der Humor in dieser Veranstaltungsreihe gewiss nicht zu kurz kommen wird. Als Dr. Eckart von Hirschhausen seinen Beitrag beginnt, empfängt ihn donnernder Applaus. Mit einigen witzigen Kommentaren eröffnet er seinen Vortrag und sofort wird allen klar: das werden außergewöhnliche zwei Stunden!
Hirschhausen berichtet von seiner Studienzeit und seinen Erfahrungen als Assistenzarzt, mal ernst, mal heiter aber stets mit Bedacht und im Hinblick darauf, dass jeder für sich persönlich heute eine Erkenntnis mit nach Hause nimmt. Hirschhausen bedeutet es viel, dass die Hörenden erfassen, wie wichtig Humor auch in Krankenhäusern, für Patienten und auch für die Ärzte ist. "Lachen ist eben die beste Medizin!" ...

Zeit zum "inne halten" nehmen, sich individuell auf Patienten einstellen und auch ruhig mal in die Rolle des Patienten schlüpfen. Allesamt wichtige Perspektiven, die in der medizinischen Ausbildung nur selten berücksichtigt werden. Sich im ärztlichen Alltag immer wieder daran zu erinnern, seinen Mitmenschen in die Augen zu schauen, Patienten auch mal die Hand zu halten und sich dabei bewusst werden, welch große Wirkung diese kleinen Gesten haben, sind Hirschhausen äußerst wichtige Aspekte im täglichen Umgang.

Die Worte machen bei den Hörenden sichtlich Eindruck, was die vielen begeisterten Stimmen nach der Vorlesung zusätzlich übereinstimmend bestätigen.

Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und die kommenden Veranstaltungen versprechen ebensolche Eindrücke. Die Vorfreude ist spürbar, bei den Dozenten, den Hörenden und dem ausrichtenden Institut für Allgemeinmedizin.

Weiter geht es ...
am 22. Juni mit Prof. Dr. med. Tobias Esch mit dem Titel: Die Neurobiologie des Wohlbefindens - Was ist Glück?",
am 29. Juni kommt Prof. Dr. phil. Annelie Keil mit "Hauptsache gesund? Leben "Nein Danke? - Der Mensch ist mehr als sein Befund" und
am 13. Juli wird Prof. Dr. med. Ferdinand Gerlach mit dem Thema "Weniger ist manchmal mehr - Quartärprävention als Schutz vor zu viel und falscher Medizin" die Hörenden in den Bann ziehen, bis dann nach der Sommerpause
am 5. Oktober Prof. James McCormack, BSc (Pharm), PharmD aus Canada ans Institut für Allgemeinmedizin nach Frankfurt kommt, um einen äußerst ungewöhnlichen und unterhaltsamen Beitrag mit dem Thema "Choosing Wisely - Less is more, more or less" für alle Studierenden und deren Lehrende am Fachbereich Medizin- und Zahnmedizin zu halten.

Alle Informationen über die Ringvorlesung sind auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin [link]

 25.05.2016

W3 Allgemeinmedizin, Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen

An der Universität Duisburg-Essen ist im Institut für Allgemeinmedizin zum nächstmöglichen Zeitpunkt die folgende Stelle zu besetzen: Universitätsprofessur für "Allgemeinmedizin" im Angestelltenverhältnis (Bes. Gr. W3).

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber vertritt das Fach in Forschung, Lehre, Weiterbildung und Patientenversorgung im Institut für Allgemeinmedizin. Die zu berufende Stelleninhaberin/der zu berufende Stelleninhaber soll sowohl als Facharzt/-ärztin für Allgemeinmedizin über eine langjährige und aktuelle Erfahrung als selbständiger Vertragsarzt/-ärztin mit Erfahrung im modernen Praxismanagement verfügen als auch das Fach durch hervorragende Forschung inkl. Netzwerkforschung in Kooperation mit Lehr- und Forschungspraxen (z.B. Cluster-randomisierten Studien) und mit überregionalen Forschungsnetzwerken, z.B. auf europäischer Ebene, vertreten. Eine Qualifikation als Master of Public Health ist wünschenswert. Die Patientenversorgung soll in einer dem Institut angeschlossenen akademischen Hausarztpraxis und/oder dem Universitätsklinikum erfolgen. Eine vertrauensvolle, enge Zusammenarbeit mit den Kliniken und Instituten der Medizinischen Fakultät einschl. dem Zentrum für Klinische Studien wird erwartet. Der hohe Stellenwert der Allgemeinmedizin in der studentischen Ausbildung setzt eine breite Erfahrung mit verschiedenen Lehrformaten voraus. Eine mehrjährige Erfahrung in der Weiterbildung von Ärzten ist für den Aufbau des vom Gesetzgeber geforderten universitären Kompetenzzentrums zur strukturierten Fortbildung von Ärzten zum Facharzt für Allgemeinmedizin unerlässlich.

Stellenausschreibung [link]

 31.05.2016

Ausstellung von Kunstwerken aus dem ARTEMIS-Projekt im Rathaus für Senioren

Im Frankfurter Rathaus für Senioren werden vom 04.07.2016 bis voraussichtlich Ende September ausgewählte Kunstwerke von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu sehen sein, die im ARTEMIS-Projekt entstanden sind. ARTEMIS ist ein durch die Familie Schambach-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt (Arbeitsbereich Altersmedizin) und des Städel Museums. Es wird darin untersucht, welchen Beitrag interaktive Museumsbesuche und die Beschäftigung mit Kunst zur Verbesserung des emotionalen Wohlbefindens und der Lebensqualität von Menschen mit Demenz leisten können.

Die im Rahmen des Projekts entstandenen Werke umfassen verschiedenste Themenbereiche und Techniken und veranschaulichen eindrucksvoll das kreative Potenzial und die künstlerische Freiheit der Teilnehmer.

Die Ausstellung wird am Montag, 4.7. um 13 Uhr feierlich im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Aktionswoche "Älter werden in Frankfurt" eröffnet, u.a. durch den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Programmdetails der Auftaktveranstaltung sowie Informationen zur Anfahrt etc. [link]

 16.05.2016

W3 Allgemeinmedizin, Universität Ulm

An der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm ist im Institut für Allgemeinmedizin eine W3-Professur (mit Leitungsfunktion) für Allgemeinmedizin, zu besetzen.
Mit der Position ist die Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin verbunden. Die Professur ist für die curriculare und außercurriculare Lehre im Fach "Allgemeinmedizin" für Humanmediziner verantwortlich und übernimmt bei Bedarf Lehraufgaben in allen Studiengängen der Medizinischen Fakultät. Vom Institutsleiter/der Institutsleiterin wird insbesondere erwartet, dass er/sie sich in Zusammenarbeit mit den Akademischen Lehrpraxen an der Organisation des Blockpraktikums im Fach Allgemeinmedizin und des Praktischen Jahres (PJ) beteiligt sowie die Weiterentwicklung des studienbegleitenden "Tracks" Allgemeinmedizin unterstützt. Darüber hinaus soll das Fach Allgemeinmedizin im Trainingshospital "To Train You" (TTU) aktiv vertreten werden. Die Medizinische Fakultät unterstützt die klinische Anbindung am Standort.

Stellenausschreibung [link]

 12.05.2016

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gesucht

Im Institut für Allgemeinmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität ist im Arbeitsbereich Ausbildung ab sofort die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E13 TV-G-U, halbtags) für zunächst 12 Monate als Elternzeitvertretung mit der Option auf Verlängerung zu besetzen.

Voraussetzungen: Abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin und an Lehre und Forschung interessierte/r Fachärztin/arzt für Allgemeinmedizin oder Ärztin/Arzt in Weiterbildung im Fachgebiet Allgemeinmedizin.

Die Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin umfassen die Unterstützung des Arbeitsbereichs Ausbildung insbesondere bei der Konzeption, Organisation, Durchführung und Evaluation der vielfältigen Lehrveranstaltungen im Fachgebiet Allgemeinmedizin mit dem Ziel, die Qualität der Lehre am Institut für Allgemeinmedizin auf einem hohen Niveau zu halten. Desweiteren ist die Neukonzeption und Optimierung von Unterrichtsveranstaltungen und die Abstimmung der Lernziele im Fachbereich der Universität und die Abstimmung mit der allgemeinmedizinischen Lehre an anderen Hochschulstandorten ein Aufgabenbereich (50%).
Darüber hinaus kann der/die Stelleninhaber/in an der Implementierungsphase eines Landarztprogramms in der Lehre mitwirken (ca. 25% nach Absprache).

Stellenausschreibung [PDF]

 21.03.2016

Forschungsprojekt für den Felix Burda Award nominiert

Frau Prof. Siebenhofer-Kroitzsch, stellvertretende Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz sowie das Team der Studie FRIDA.Frankfurt (Familiäres Risiko für Darmkrebs - Früherkennung im hausärztlichen Setting) sind für den Felix Burda Award 2016 in der Kategorie Medizin & Wissenschaft nominiert. Der Preis wird jährlich für herausragende Projekte in der Krebsprävention von der Felix Burda Stiftung verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Nominiert ist ein Teilprojekt der Studie FRIDA.Frankfurt mit dem Titel: "Validierung des Fragebogens des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. zum familiären und hereditären Darmkrebsrisiko". In der Studie wurde erstmals untersucht, ob der Fragebogen geeignet ist im Rahmen der hausärztlichen Versorgung eine familiäre Häufung von Darmkrebs zu erkennen.

Der Preis wird am 17. April in München verliehen.

 14.03.2016

Landpartie 2.0 - Innovatives Lehrprojekt zwischen drei Landkreisen und dem Institut für Allgemeinmedizin initiiert

In einer gemeinsamen Kooperation wollen die Landkreise Fulda, Bergstraße, der Hochtaunuskreis und das Institut für Allgemeinmedizin ein Lehrprojekt zur Förderung des hausärztlichen Nachwuchses in ländlichen Regionen auf den Weg bringen. Das hierzu entwickelte Programm der Landpartie 2.0 soll ab dem Wintersemester 2016/2017 starten und richtet sich an interessierte Studierende ab dem klinischen Studienabschnitt. Den Teilnehmer/Innen eröffnet das curricular eingebettete Programm die Möglichkeit, bereits während des Studiums mehr Praxiserfahrungen in Hausarztpraxen in ländlichen Regionen zu sammeln [mehr]

 14.02.2016

50 Jahre Allgemeinmedizin - zwischen Akademischer Professionalisierung und Versorgungsrealität

9. Juli 2016
9:00 - 14:00h
Universitätsklinikum Freiburg

Nähere Informationen zum Programm [link]

 03.02.2016

Qualitative Studien in der Versorgungsforschung
DNVF-Arbeitsgruppe publiziert 3. Diskussionspapier

Die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden im DNVF e.V. hat im Dezember unter Mitwirkung von Frau Dr. Corina Güthlin ihr drittes Diskussionspapier zu Möglichkeiten der Umsetzung und Bewertung von Qualität qualitativer Versorgungsforschung publiziert. Im Fokus des dritten Papers steht die Qualität qualitativer Studien. Es folgt den bereits 2012 erschienenen Publikationen Teil 1: Gegenstandsbestimmung und Teil 2: Stand qualitativer Versorgungsforschung in Deutschland. Im dritten Teil werden zunächst in der Literatur dargestellte Ansätze der Qualitätsbewertung in der qualitativen Forschung diskutiert. Es folgt eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen prozessorientierten Bewertungskriterien. Des Weiteren werden zu den einzelnen Kriterien im Diskussionspapier Fragen formuliert, die (sich) Forscher/innen aber auch Leser/innen und Gutachter/innen mit dem Ziel der Umsetzung wie auch der Bewertung von Qualität qualitativer Studien stellen können. Damit trägt die Arbeitsgruppe, die von Prof. Thorsten Meyer (Hannover) initiiert wurde, zu einer Forschungskultur der transparenten Darlegung, Begründung und Reflexion des methodischen Vorgehens im Verlauf qualitativer Studien in der Versorgungsforschung bei.

Stamer M., Güthlin C., Holmberg C, Karbach U., Patzelt C., Meyer T., für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) e.V.: Qualitative Studien in der Versorgungsforschung – Diskussionspapier, Teil 3: Qualität qualitativer Studien. Gesundheitswesen 2015: 77: 966-975. [link]

Karbach U, Stamer M, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Meyer T (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung - Diskus­sionspapier, Teil 2: Stand qualitativer Versorgungsforschung in Deutschland - ein exemplarischer Überblick. Gesundheitswesen 74(08/09):516-525 [link]

Meyer T, Karbach U, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Stamer M (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung - Diskussionspapier, Teil 1: Gegenstandsbestimmung. Gesundheitswesen 74(08/09):510-515 [doi]

 08.12.2015

Newsletter Dezember 2015 erschienen

  • 29. September - 1. Oktober 2016. DEGAM Kongress in Frankfurt am Main
  • Europäisches Forschungsprojekt "Einwilligung in Demenzforschung"
  • Die neuen Train the Trainer-Seminare für Weiterbilder im Fach Allgemeinmedizin
  • Gerinnungssymposium der PICANT Studie
  • Abschließende Ergebnisse aus dem KOKON-Projekt
[mehr]

 18.11.2015

Studentische Hilfskraft für Literaturverwaltung gesucht

Das Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt, sucht eine studentische Hilfskraft für 40 Stunden/Monat für die Literaturverwaltung.

Stellenausschreibung [PDF]

 06.11.2015

Allgemeinmedizin: Ein Fach im Aufwind

Noch gibt es nicht an allen medizinischen Fakultäten Lehrstühle für Allgemeinmedizin. Das Fach ist aber kein Nischenangebot mehr. Das belegt eine Umfrage des Deutschen Ärzteblatts – mit großem Rücklauf.

Prof. Dr. med. Ferdinand Gerlach, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), kämpft seit langem für die Anerkennung des Fachs. „Anfang der 90er Jahre gab es in ganz Deutschland sieben wissenschaftliche Mitarbeiter und eine Professur“, erinnerte er im vergangenen Jahr am Rande des Internationalen Hausärztetags. Inzwischen hätten 27 von 37 Medizinischen Fakultäten selbstständige Institute oder Abteilungen für Allgemeinmedizin, an denen auch qualitativ hochwertige Forschungsarbeiten entstünden, die international wahrgenommen würden.

Teilen Vertreter der Allgemeinmedizin an den medizinischen Fakultäten Gerlachs positive Bilanz? Wie ist der Stand der Allgemeinmedizin an anderen Universitäten?

Den ganzen Artikel können Sie im Deutschen Ärzteblatt nachlesen [link].

 02.11.2015

Zukunftswerkstätten in Rheinland-Pfalz: Auftaktveranstaltung am 28.10.

Am 28.10. fand in Mainz die Auftaktveranstaltung für das Projekt "Lokale Zukunftswerkstätten zur Sicherung der ärztlichen Versorgung" statt, welches im Rahmen des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege 2020" des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz umgesetzt wird. In Kooperation mit Quaestio - Forschung und Beratung leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Uni Frankfurt die Beratung der Projektregionen sowie die Moderation der Zukunftswerkstätten. Deren Ziel ist es, Lösungen für die medizinische Versorgung und für die regionale Sicherung des ärztlichen Nachwuchses zu entwickeln.

Die Pressemeldung des Ministeriums finden Sie [hier]. Auch die Ärztezeitung berichtete über die Veranstaltung, den Artikel finden Sie unter diesem [link].

 07.10.2015

Fachinformatiker/in Richtung Systemintegration gesucht

Im Institut für Allgemeinmedizin ist ab dem 01.01.2016 oder später die Stelle eines/einer Fachinformatiker/in Richtung Systemintegration (EG 9 TV-G-U Teilzeit 50%) für 2 Jahre mit der Option auf Verlängerung zu besetzen.

Ihre Aufgaben:

  • Aufbau, Administration, Wartung und Pflege unserer Server-Virtualisierung
  • Verwaltung unserer Domäne
  • Erweiterung, Überarbeitung und Umsetzung von Backup- und Recovery-Strategien – vorzugsweise mit VEEAM Backup & Recovery
  • USV Konfiguration und -Überwachung
  • Administration, Wartung und Pflege unserer Arbeitsplatzsysteme (ca. 60 Windows 7 Notebooks und PCs)
  • Betreuung von Windows Betriebssystemen und Anwendersoftware

Unsere Anforderungen:

  • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur/m Fachinformatiker/in Richtung Systemintegration oder ähnliche Qualifizierung mit Berufserfahrung
  • Erfahrung und sehr gute Kenntnisse mit Windows 2008 R2, Windows 2012 R2, Microsoft Hyper-V, Failovercluster und Windows 7 Clients
  • gute Kenntnisse und Erfahrung im Microsoft AD Umfeld
  • bestenfalls Erfahrung mit Veeam Backup & Recovery im Hyper-V Umfeld
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • für Montagearbeiten unter teils beengten Einsatzbedingungen ist körperliche Gewandtheit und Belastbarkeit erforderlich
  • Hohe Teamorientierung und gute Kommunikationsfähigkeit
  • die Bereitschaft, Neues zu erlernen und Spaß an ihrer Tätigkeit

Vollständige Stellenausschreibung [PDF]

 15.09.2015

Frankfurter Altersforscherin mit Innovationspreis ausgezeichnet

Frau Dr. rer.med. Dipl. Psych. Valentina Tesky, Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin, Arbeitsbereich Altersmedizin (Leitung: Prof. Dr. Johannes Pantel), der Frankfurter Goethe-Universität wird für ihr Projekt: "Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Interventionsprogramms zur aktiven kognitiven Stimulation im Alter (AKTIVA)" mit dem " Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe" 2015 des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V." 2015 ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 24. September 2015 im Rahmen eines Festaktes in Berlin statt.

Der mit bis zu 10.000 EURO dotierte Cäcilia-Schwarz-Förderpreis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die in ihren wissenschaftlichen Arbeiten u.a. innovative Entwicklungen darstellen, mit denen älteren Menschen ein hohes Maß an selbstständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Die aus dem AKTIVA Projekt hervorgegangene Dissertation wurde vom Fachbereich Medizin der Goethe-Universität mit dem Prädikat Summa cum laude bewertet.

Die Dissertation von Frau Tesky stellt ein innovatives verhaltensbezogenes und im Rahmen des Projektes entwickeltes Gruppentraining (AKTIVA: Aktive kognitive Stimulation - Vorbeugung im Alter) vor, das den Fokus auf die Steigerung kognitiv stimulierender Freizeit- und Alltagsaktivitäten älterer Menschen legt. Die Arbeit zeigt, dass dies durch die Teilnahme am Training tatsächlich gelingt und hierdurch die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflusst wird. Dadurch soll kognitiven Leistungseinbußen, wie sie im Rahmen demenzieller Erkrankungen auftreten, langfristig vorgebeugt werden. Das AKTIVA-Manual ist seit 2013 im Buchhandel erhältlich und richtet sich in erster Linie an Gruppenleiter in der Seniorenarbeit. Das detaillierte Manual bietet eine Schritt für Schritt-Anleitung, selbständig AKTIVA-Trainings durchzuführen, wodurch eine breite Anwendung des Trainingsprogrammes möglich wird.

 17.08.2015

Newsletter August 2015 erschienen

  • Neuer Arbeitsbereich am Institut für Allgemeinmedizin
  • GKV-Versorgungsstärkungsgesetz
  • Entwicklung eines "Landarzttracks" für den klinischen Studienabschnitt
  • Erfolgreiche Zertifizierung des Mentoringprogramms
  • Das Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN) hat mehr als 100 akkredierte Mitgliedspraxen
[mehr]

  23.06.2015

Internationaler Tag der Patientensicherheit

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) und seine internationalen Partner rufen zum ersten Mal den Internationalen Tag der Patientensicherheit aus.

Der Aktionstag findet am Donnerstag, 17. September 2015 statt.

Alle interessierten Akteure im Gesundheitswesen sind eingeladen, aktiv teilzunehmen. Präsentiert werden sollen alle Arten von Aktivitäten zum Ausbau der Patientensicherheit.
Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist: Hygiene und Vermeidung von Infektionen.

Tag der Patientensicherheit [link]

  10.06.2015

Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit startet

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler - auch beim Arzt in der Praxis vor Ort: Laborwerte werden vertauscht, Diagnosen falsch dokumentiert. Praxisübergreifende Fehlerberichts- und Lernsysteme helfen, medizinische Fehlgriffe zu vermeiden. Diese Systeme sind in Deutschland im ambulanten Bereich - anders als im Krankenhaus - noch nicht weit verbreitet. Das soll sich ändern.

Daher begann am 09. Juni ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit in der Arztpraxis. Die zweijährige Modellphase startet in 70 Haus- und Facharztpraxen des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz Nürnberg (QuE). Unterstützt wird das Projekt von TK, WINEG und dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Pressemitteilung [PDF]

  03.06.2015

Mentoringprogramm für zukünftige Allgemeinmediziner/innen in Hessen

Das Mentoringprogramm des Weiterbildungskollegs Allgemeinmedizin unterstützt angehende Hausärzte/innen über ihre gesamte Weiterbildung persönlich und organisatorisch. In Gruppen von etwa zehn Ärzten/innen in Weiterbildung, begleitet durch einen erfahrenen Facharzt und einer Diplom-Pädagogin werden alle Infos rund um die Weiterbildung ausgetauscht und den Ärzte/innen stehen Ansprechpartner für persönliche Fragestellung zur Seite. Das Programm, das angehenden Allgemeinmediziner/innen eine emotionale Heimat bietet wurde nun von der Deutschen Gesellschaft für Mentoring erfolgreich zertifiziert!

  29.04.2015

Vorträge und Diskussion zum Thema Interdisziplinarität in der Alternsforschung

die Initiatoren des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA), laden Sie ganz herzlich zu einer Veranstaltung zum Thema "Interdisziplinarität in der Alternsforschung" am 07. Mai 2015, von 10:00 bis 12:00 Uhr in die Lobby des Präsidiumsgebäudes der Goethe-Universität ein.

Im Rahmen dieser zweistündigen Veranstaltung wird es zwei Vorträge mit anschließender Diskussion im Plenum geben. Die Vortragenden sind, Prof. Dr. Manfred Diehl ("Herausforderungen und Nutzen interdisziplinärer Alternsforschung: Beobachtungen und Reflektionen eines psychologischen Alternsforschers") und Prof. Dr. Hermann Brandenburg ("Interdisziplinarität aus gerontologischer Sicht").

Weitere Informationen zum Inhalt und Ablauf der Veranstaltung [PDF] und Anfahrt [PDF].

  23.04.2015

Mehr Verantwortung wagen
Therapievorschlag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum

Wäre es nicht gerade für den ländlichen Raum gut, wenn Ergo- und Physiotherapeuten oder auch Pflegekräfte mehr Verantwortung übernehmen dürften? Wenn sie Ärzte entlasten könnten?

Zumindest müssten die Vertreter aller Gesundheitsberufe stärker miteinander kooperieren.
So fordert es der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen bereits seit 2007.

In anderen Ländern bringen Angehörige der Gesundheits- und Pflegeberufe ihre Kompetenz und Erfahrung längst intensiver in die Gesundheitsversorgung ein. Um das in Deutschland zu ermöglichen, müsste auch die Politik mehr Verantwortung wagen.

Darüber werden interessante Fachleute aus Politik, Forschung und dem Gesundheitswesen am 13. Mai 2015 im Bestwiger Bürger- und Rathaus diskutieren.

Programm [PDF]

Weitere Information Gesundheitsakademie SMMP, Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel [link]

  17.04.2015

SALUT! DaSein gestalten.
Gesundheitswirtschaftskongress in Saarbrücken

6. und 7. Mai 2015
congress centrum saar

Der Blickwinkel ist neu: Salut! richtet den Fokus der Diskussion auf den Menschen in seinem konkreten sozialen Wohn- und Arbeitsumfeld. Gesundheitsversorgung wird als Teil einer umfassenden Sicht auf die Lebensgestaltung des Einzelnen und die Daseinsvorsorge der Gemeinschaft betrachtet.

Salut! bringt alle Gesundheitsakteure in den Dialog, die den Bürger und Patienten in seiner konkreten Lebenswirklichkeit abholen und als Partner, nicht als Objekt der Versorgung verstehen wollen.

Weitere Information und das Programm finden Sie unter salut-gesundheit.de [link]

 26.03.2015

Hessischer Gesundheitspakt 2.0:
Förderung der allgemeinmedizinischen Aus- und Weiterbildung

In Wiesbaden wurde am Montag (23. März 2015) der Hessische Gesundheitspakt 2.0 unterzeichnet.
Mit dabei die Universitäten Frankfurt am Main und Marburg, die als einer von 15 Partnern einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung in Hessen leisten.

Bereits im Rahmen des ersten Hessischen Gesundheitspaktes (2012 - 2014) wurden die Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin, angesiedelt an den allgemeinmedizinischen Einrichtungen der Universitäten, gegründet. Diese bieten seitdem ein umfassendes Angebot für Ärzte/innen in Weiterbildung Allgemeinmedizin:
Begleitende Seminare, Mentoring, Beratung und Infos rund um die Weiterbildung.

Für die Jahre 2015 bis 2018 werden weitere vier Millionen Euro vom Land zur Verfügung gestellt, um eine adäquate Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sicher zu stellen. Um möglichst frühzeitig Nachwuchs für die Allgemeinmedizin zu begeistern, werden auch Angebote im Studium und in der Weiterbildung gefördert:

  • Das Land zahlt Medizinstudierenden, die eine Famulatur in einer ländlichen Hausarztpraxis absolvieren, ein Stipendium von 600 Euro pro Monat.
  • Für die Ableistung der Wahlfächer Allgemeinmedizin, Pädiatrie oder der allgemeinen fachärztlichen Versorgungsebene im Praktischen Jahr stellt die KV ein Stipendium von 600 Euro monatlich, maximal 2.400 Euro, zur Verfügung.
  • Die Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin erhalten eine jährliche Förderung von 250.000 Euro und damit 100.000 Euro mehr als in den letzten Jahren.

Dank der Förderung in Aus- und Weiterbildung kann die Arbeit an den universitären allgemeinmedizinischen Einrichtungen fortgeführt und ausgebaut werden - weitere PJ-Plätze, der Ausbau des Weiterbildungskollegs Allgemeinmedizin, ein Train the trainer-Programm für Weiterbilder und weitere Evaluationen der Weiterbildung sind in Planung.

Pressemitteilung [PDF]

 26.03.2015

Anhörung zum Versorgungsstärkungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages

Gesundheits- und Sozialexperten bescheinigen dem Versorgungsstärkungsgesetz der Bundesregierung gute Ansätze, sehen aber Nachbesserungsbedarf an diversen Stellen.

Die Aufstockung der Weiterbildungsstellen für Allgemeinmediziner von 5.000 auf 7.500 wird positiv gesehen. Der Deutsche Hausärzteverband verlangte in der Anhörung eine Trendwende bei der hausärztlichen Versorgung. Sinnvoll sei der Aufbau von Kompetenzzentren und die Förderung der gemeinsamen Weiterbildung.

Herr Prof. Gerlach, der als von der CDU/CSU und der SPD gemeinsam benannter "Einzelsachverständiger" geladen war, wies darauf hin, dass derzeit nur jeder zweite ausscheidende Hausarzt für seine Praxis einen Nachfolger findet. Gleichwohl interessierten sich rund ein Drittel der Studenten für die Allgemeinmedizin. Das Interesse sei also vorhanden, aber die Bedingungen für die Weiterbildung stimmten nicht. Daher ist es dringend erforderlich die Attraktivität und Qualität der ärztlichen Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin zu verbessern, so Prof. Gerlach.

Prof. Gerlach hatte eine ganze Reihe von Fragen zu verschiedenen Themen zu beantworten, das Thema "Weiterbildung", zu dem er (mit Unterstützung von Uli Weigeldt, Deutschen Hausärzteverband und Regina Feldmann, KBV) noch einmal eindringlich eine Förderung der Kompetenzzentren anmahnte, wird ca. bei Minute 54 bis 1 Std. 8 Min. behandelt.

Aufgezeichnete Sitzung des Paralamentsfernsehes des Deutschen Bundestages [link]

 11.03.2015

Newsletter März 2015 erschienen

  • Förderung des Praktischen Jahres
  • Gute Neuigkeiten für die Weiterbildung Allgemeinmedizin!
  • Onkologie in der Hausarztpraxis
  • Ihre Stimme zählt! Online-Umfrage
  • Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main e. V.
[PDF]

 27.02.2015

13. Baden-Württembergischer Hausärztetag

Der Hausärzteverband Baden-Württemberg lädt Sie zu seinem Hausärztetag am
Freitag, 6. und Samstag, 7. März 2015 in Stuttgart ein.
In diesem Jahr steht der Hausärztetag unter dem Motto "Hausarzt der Zukunft".

Neben zahlreichen Seminaren zu medizinischen vertragsrelevanten Themen findet am Samstag eine gesundheitspolitische Diskussion zum Thema "Hausarzt der Zukunft – Perspektiven für ländliche Regionen"

Weiterführende Information und Programm [link]

 23.02.2015

2 Promotionsstipendien für einen Zeitraum von 3 Jahren zu vergeben

Das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht zum 1. Mai 2015 Nachwuchswissenschaftler/innen und vergibt 2 Promotionsstipendien für einen Zeitraum von 3 Jahren.
Die Förderung beträgt € 1.300,-- pro Monat.

Ausschreibung [PDF]

 27.01.2015

Frankfurter Mediziner erneut zum obersten deutschen Gesundheitsweisen ernannt


(Copyright: BMG/Schinkel)

Am 26. Januar hat der Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe Prof. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Goethe-Universität, erneut als Vorsitzenden des Sachverständigenrats Gesundheit der Bundesregierung berufen.

Der interdisziplinär besetzte Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen umfasst sieben Mitglieder und gilt als wichtigstes Expertengremium der deutschen Gesundheitspolitik. Gerlach ist bereits seit 2007 Ratsmitglied und seit 2012 Vorsitzender.

Der Sachverständigenrat benennt Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überversorgungen und unterbreitet Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Gesundheitswesens. Hierzu erstellen die Sachverständigen alle zwei Jahre ein Gutachten, das dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat vorgelegt wird. 2015 plant das Gremium die Veröffentlichung eines Sondergutachtens zur Entwicklung des Krankengeldes. In den vergangenen Jahren hat der Rat vielbeachtete Gutachten zu den Themen "Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche" und "Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung" vorgelegt. Sie enthalten weitreichende Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.

Pressemitteilung [link]

Weitere Informationen über die Mitglieder und die Tätigkeit des Sachverständigenrates sowie die Gutachten des Rates finden Sie unter: www.svr-gesundheit.de.

 20.01.2015

Förderung des Praktischen Jahres

Neu ab 1. Januar 2015: Förderung des Praktischen Jahres von hessischen Studierenden in akkreditierten akademischen Lehrpraxen in Hessen.

Die Vertreterversammlung der KV Hessen hat die Förderung des Praktischen Jahres gemäß § 3 Abs. (1) Nr. 3 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (ÄApprO 2002) von hessischen Studierenden in akkreditierten akademischen Lehrpraxen im Geltungsbereich der KV Hessen beschlossen.

Basis ist die neue Richtlinie zur finanziellen Förderung des Praktischen Jahres der Wahlfächer Allgemeinmedizin und den Fächern der allgemeinen fachärztlichen Versorgungsebene (zu den Arztgruppen der allgemeinen fachärztlichen Versorgung gehören Kinderärzte, Augenärzte, Chirurgen, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Urologen, Psychotherapeuten).

Die Richtlinie tritt zum 01.01.2015 in Kraft.

Die Förderhöhe beträgt 600,00€ pro Monat bei Vollzeit-Ausbildung; insgesamt 2.400,00€ für die Dauer des Wahl-Tertials. Weitere Informationen sowie alle erforderlichen Anträge und Vordrucke finden Sie auf den Seiten der KV Hessen [link].

 04.12.2014

Nutzerbefragung - Machen Sie mit!

Im Rahmen unserer Studie zur Nutzung von Critical Incident Reporting Systems (CIRS) - Fehlerberichts- und Lernsysteme - in der ambulanten Versorgung, würden wir gern von Ihnen erfahren ob und wie Sie Fehlerberichtssysteme nutzen bzw. welche Hindernisse Sie davon abhalten. Darüberhinaus haben wir Fragen zur Patientensicherheit an Sie.

Uns interessieren dabei sowohl Ihre Antworten, wenn Sie Fehlerberichtssysteme bereits aktiv nutzen, wie auch, wenn Sie noch keine Erfahrungen damit gemacht haben.

Die Beantwortung dauert etwa 10-15 Minuten.

Machen Sie mit! [link]

 21.11.2014

Doktorandin mit Posterpreis ausgezeichnet

Fiona v. Büdingen, Apothekerin, promoviert fachbereichsübergreifend zum Thema Multimedikation. Bei einer speziellen Auswertung der PRIMUM-Daten stieß sie auf einen bislang wenig beachteten Zusammenhang: gerade bei älteren, multimorbiden Patienten mit Multimedikation werden Arzneimittel-Verordnungen in der Hausarztpraxis überraschend häufig geändert. Dieser Umstand ist für die Arzneimitteltherapiesicherheit bedeutsam, da bei häufigen Therapiewechseln eine erhöhte Rate an Medikationsfehlern zu befürchten ist.

Häufige Verorrdnungsänderungen erhöhen zudem die Komplexität der Medikation und sind daher für die Therapietreue der betroffenen Patienten problematisch. Gerade dieser Zusammenhang (sinkende Therapietreue bei wachsender Komplexität) ist bislang fast ausschließlich aus Querschnittsbetrachtungen der Medikationsregimes bekannt, während längsschnittliche Beobachtungen weitgehend fehlen. Dieser innovative Ansatz überzeugte die Teilnehmer der Postersitzung auf der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie (GAA) sowie des 9. Deutschen Pharmakovigilanztages am 20./21. November in Bonn. Frau von Büdingen wurde für ihre Leistung mit dem 3. Posterpreis ausgezeichnet.

F. von Büdingen (1), M. Beyer (1), M. van den Akker (2), L. Uhlmann (3), F.M. Gerlach (1), C. Muth (1) "Absetzen, hinzufügen oder ändern? Dynamik medikamentöser Verordnungen bei älteren multimorbiden Patienten mit Multimedikation in der Hausarztpraxis." 1 Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt/Main; 2 School CAPHRI, Department of Family Medicine, Maastricht University, NL; 3 Institut für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI), Universität Heidelberg

 25.11.2014

Newsletter November 2014 erschienen

  • Auf – und Ausbau regionaler Gesundheitsnetze im Landkreis Gießen
  • Didaktik-Workshop für Lehrärzte und Lehrärztinnen
  • Hausärztliche Einzugsräume im ländlichen Raum
  • Studienergebnisse aus dem Projekt KOKON: Informationsbedarfe von Hausärzten zu Komplementärmedizin bei Krebspatienten
[mehr]

 13.11.2014

Vom Institutsschreibtisch in die Natur

Ohne Erfahrung und Erwartung gestartet, als Deutsche Vize-Meisterin im Canicross zurück gekehrt.

Für unsere Mitarbeiterin Tatjana Blazejewski hat bei der Deutschen Meisterschaft im Canicross in Senne/Bielefeld einfach alles gepasst.

Bereits beim ersten Qualifikationslauf am Samstag übertraf das 6-beinige Team mit einem schnellen harmonischen Lauf alle Erwartungen.

Im Endlauf am Sonntag ließ sich Tatjana Blazejewski von dem Elan und der Freude ihres vierbeinigen Teampartners mitreißen. Gemeinsam konnten sie sich auf dem 4,6 km langen, matschigen und von tiefen Sandpassagen gekennzeichneten Trail sogar noch einmal bis auf 2 Sekunden an die Erstplatzierte heran arbeiten.

Was bedeutet eigentlich Canicross?

Beim Canicross bilden Läufer und Hund ein Team. Sie sind, mittels Bauchgurt und einer 2m langen Leine, welche am Zuggeschirr des Hundes befestigt ist, miteinander verbunden. Damit die Kraftübertragung ohne gesundheitliche Probleme von statten geht, trägt der Hund ein Zuggeschirr und der Läufer einen speziellen Hüftgurt.

Der Zug des Hundes macht mehrere Kilo aus und in der Flugphase des Läufers zieht er stark nach vorne. So verändern sich Tempo, Schrittlänge, Laufrhythmus und Rotation im Oberkörper. Darüber hinaus geht es beim Canicross meist über schmale und bergige Trails. Um den Bewegungsapparat für Läufer und Hund beim Wettkampf nicht zu überfordern, ist eine gemeinsame spezifische Vorbereitung unentbehrlich.

 06.10.2014

Symposium des Sachverständigenrats:
Zukunft der Allgemeinmedizin und der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen

Am 30. September 2014 hat der Sachverständigenrat Gesundheit sein aktuelles Gutachten im Rahmen eines von mehr als 500 Fachleuten besuchten Symposiums in Berlin vorgestellt.
Zentrales Thema des Gutachtens ist die Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung in ländlichen Regionen.

Die Begrüßung durch Bundesminister Hermann Gröhe [link] und die Einführung durch den Ratsvorsitzenden Prof. Ferdinand Gerlach [link] stehen jederzeit auch online zur Verfügung.

Alle Präsentationen und Videomitschnitte finden Sie bei Interesse hier [link].

 25.09.2014

Seminar Patientensicherheit und Arzthaftung

Was Ärztinnen und Ärzte wissen und können sollten, um Fehler zu vermeiden und auf mögliche Behandlungsfehler adäquat zu reagieren.

Der Kurs beginnt mit einer Einführung in die Thematik im Rahmen eines E-Learning-Moduls, in dem die Teilnehmenden zu einem von ihnen gewählten Zeitpunkt in den Wochen vor den folgenden Modulen Grundkenntnisse der Patientensicherheit erwerben. Die weiteren Kursabschnitte folgen als Präsenzmodule (21.11. - 22.11.2014, 16.01. - 17.01.2015, 27.02. - 28.02.2015, jeweils von Freitag 13 Uhr bis Samstag 14 Uhr, bei der Ärztekammer Berlin).

Mehr Informationen [PDF]

Flyer [PDF]

 25.09.2014

Deutscher Preis für Patientensicherheit 2014/2015

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schreibt in Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME GMBH und dem Thieme-Verlag zum zweiten Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus.

Gesucht werden nachhaltige Best-Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement.

Der Förderpreis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert und wird im April 2015 auf der APS-Jahrestagung in Berlin verliehen.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014.

Ausschreibung [PDF]

 17.09.2014

Nordische Botschaften Berlin Konferenz 20. Oktober 2014

Lange Wege bis zum nächsten Krankenhaus, Ärztemangel auf dem Land: Die nordischen Länder haben Erfahrungen mit dieser gesundheitspolitischen Herausforderung. Innovative Lösungen für die Gesundheitsversorgung werden in der Konferenz präsentiert; Lösungen die auch in Regionen in Deutschland mehr und mehr gebraucht werden.

Die Nordischen Botschaften in Berlin und die Herbert Quandt-Stiftung veranstalten gemeinsam diese Konferenz.

Anmeldung unter [link], Anmeldeschluss: 1. Oktober 2014.

Mehr Informationen finden Sie in der Einladung [PDF].

 05.09.2014

Besser und billiger - so kurieren wir unser Gesundheitssystem
hr-iNFO-Podiumsdiskussion mit Hessens Sozialminister Stefan Grüttner

Wie wird aus einem "Krankheitssystem" ein Gesundheitssystem? Um diese Frage geht es bei der Abschlussveranstaltung des "Funkkollegs Gesundheit" am Montag, 15. September, im Hessischen Rundfunk. Auf dem Podium diskutieren der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner, Deutschlands oberster Gesundheitsweiser Ferdinand Gerlach und der Bad Homburger Neurologe und Arzt für Chinesische Medizin Michael Hammes. Moderiert wird das Gespräch von Regina Oehler, der verantwortlichen Redakteurin für das "Funkkolleg Gesundheit". Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit den Funkkolleg-Machern. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Thomas Heidepriem, einem der besten Jazzbassisten Deutschlands und Mitglied der hr-Bigband. Ausschnitte der Diskussion sind am 16. September um 20.30 Uhr in der hr-iNFO-Sendung "Fit & Gesund" zu hören.

Die 26 Radiobeiträge des "Funkkollegs Gesundheit" sind als Podcasts abrufbar unter www.funkkolleg-gesundheit.de

Podiumsdiskussion zum Abschluss des "Funkkollegs Gesundheit"
Montag, 15. September, 18.30 Uhr
Hessischer Rundfunk, Foyer des Sendesaals, Bertramstraße 8, Frankfurt
Eintritt frei

 04.09.2014

Stellenausschreibung Universität Graz

An der Med Uni Graz wird ein neues Institut für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung errichtet. Im Zuge dessen werden einige Stellen erstmals neu ausgeschrieben, die sehr spannende Aufgabengebiete und Gestaltungsmöglichkeiten bieten:

2 UniversitätsassistentInnen in Teilzeit: 20 h

2 Senior Lecturers (w/m) Positionen: Teilzeit mit je 20 und 10h

 18.07.2014

3. Event Tag der Landpartie Fulda im Juli 2014

Erlebniswanderung, Fliegen und gemütlicher Ausklang...

Am Samstagmorgen, den 12.07.2014 trafen sich 9 Studierende, die 2013/2014 am Projekt Landpartie Fulda teilgenommen hatten mit ihren Begleitern und Organisatoren zum 3. Eventtag der "Landpartie". Bei schönstem Ausflugswetter begann der Walk mit Prof. Gerlach und zwei Mitarbeitern des Instituts für Allgemeinmedizin der Frankfurter Goethe-Universität sowie Frau Schöneich vom Landratsamt und Herrn Jenrich vom Biosphärenreservat Rhön am Ufer des idyllisch gelegenen Guckaisees unterhalb der Wasserkuppe. Auch 2 der Fuldaer Lehrärzte begleiteten an diesem Tag die Begegnung von Landschaft und jungen Medizinern.
Unser fachkundiger Wanderführer, Dipl. Biologe J. Jenrich, arbeitet am Biosphärenreservat Rhön und konnte unterwegs zum Gipfel der Wasserkuppe viele Besonderheiten der Flora und Fauna aber auch geologische Details zu dieser herrlichen Gegend fundiert erklären.

Auf der Wasserkuppe angelangt, warteten nach einem schmackhaften Mittagessen im Restaurant "Peterchens Mondfahrt" bereits die 4-sitzigen Sportflugzeuge auf uns und alle Teilnehmer hatten bei herrlichem Wetter und prächtiger Sicht die Möglichkeit eines 20-minütigen Rundflugs über die Rhön und die Stadt Fulda. Der Rückweg vom Flugplatz zum Ausgangspunkt der Wanderung führte vorbei an historischen Stätten des Segelflugs, weiter über den herrlich schattigen und urigen "Indianerpfad" und endete am Restaurant Guckai-Stuben, wo wir mit Vize-Landrat Dr. Wingenfeld ein geselliges Abendessen genossen. Dabei wurde viel diskutiert aber auch viel gelacht, bevor ein Kleinbus die Studierenden zum ICE-Bahnhof nach Fulda zurückbrachte.

Es war ein gelungener Tag voller schöner Eindrücke und sicher ein Anreiz für künftige Studierende, das Blockpraktikum in Fulda und Umgebung zu verbringen.
Denn: der nächste Eventtag kommt bestimmt!

 10.07.2014

Newsletter Juli 2014 erschienen

  • ARTEMIS-Projekt: Kunstbegegnungen im Museum
  • Erfolgreicher 6. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin
  • Kritische Ereignisse und Fehler an der Schnittstelle Arztpraxis / Krankenhaus
  • Gesundheitsweise fordern Stärkung der Allgemeinmedizin
[mehr]

 08.07.2014

Zweites Treffen der lokalen Gesundheitskonferenz für den Landkreis Gießen

Die lokale Gesundheitskonferenz ist Teil des Modellprojekts zum "Aufbau regionaler Gesundheitsnetze und lokale Gesundheitsbericht-Erstattung im Landkreis Gießen". [PDF]

Der Landkreis Gießen arbeitet dabei mit dem Institut für Allgemeinmedizin, im Rahmen der "Bildung regionaler Gesundheitsnetze im Landkreis Gießen" [link] zusammen.

Ziele des Projekts sind die Implementierung einer Organisationsstruktur zum Auf- und Ausbau regionaler Gesundheitsnetze im Landkreis Gießen sowie die Entwicklung regionaler und organisationsspezifischer Lösungsansätze zur Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung, die mit den relevanten Akteuren in der Region priorisiert, entwickelt, erprobt und umgesetzt werden.

 30.06.2014

W3 Professur für Allgemeinmedizin

Erstbesetzung einer W3 Professur für Allgemeinmedizin (Lehrstuhl) zum nächstmöglichen Zeitpunkt am neu zu errichtenden Institut für Allgemeinmedizin Klinikum der Universität München.

Die Professur vertritt das Fach Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite. Die Professur ist verbunden mit der Leitung des neu zu gründenden Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Universität München. Erwartet wird ein Engagement insbesondere in den an Versorgungsforschung und Primärprävention ausgerichteten Forschungsverbünden der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), eine Kooperation mit den sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung am Standort, dem IFB am Klinikum, sowie die Einwerbung von Drittmitteln und Beteiligung an Klinischen Studien.

Stellenausschreibung [PDF]

 27.06.2014

Gesundheitsweise fordern Stärkung der Allgemeinmedizin

Am 23.06.2014 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, dem sieben, auch als Gesundheitswese bezeichnete Professorinnen und Professoren angehören, sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Bedarfsgerechte Versorgung – Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche" an den Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe übergeben.
Prof. Ferdinand Gerlach, der Vorsitzende des Sachverständigenrates, wies in der Bundespressekonferenz u.a. darauf hin, dass das Gutachten zahlreiche, zum Teil weitreichende Empfehlungen zur Förderung der Allgemeinmedizin und zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung enthält. [mehr]

 24.06.2014

7 unter 70.000!

Mehr als 70.000 Läuferinnen und Läufer begaben sich dieses Jahr zum 22. JP Morgan Corporate Challenge auf 5,6 Kilometer in die Frankfurter Innenstadt – sieben Läufer/innen aus dem Institut für Allgemeinmedizin.

Als schnellster Läufer überquerte Herr Prof. Pantel die Ziellinie. Im Vorfeld wartete die Gruppe bei schönstem Sommerwetter bereits eine Stunde in der Menge um endlich loslaufen zu können. Anschließend konnte der Abend gemeinsam mit stolzen Läufern in Finisher-Shirts und anfeuernden Kolleginnen entspannt ausklingen.

Wir danken dem Institut für die finanzielle Unterstützung.

 18.06.2014

"Paul Ehrlich's Ruderknechte" rudern zum Sieg

Das Team des Fachbereichs 16 "Medizin" hat - unter Mitwirkung unserer Kollegin Gisela Taeuber - den Sieg bei der "Jubiläumsregatta 100 Jahre Goethe-Universität Frankfurt 2014" errudert. Das Team setzte sich deutlich gegen 18 andere Achtermannschaften durch und konnte den Wanderpokal als Trophäe glücklich und verdient entgegen nehmen. [mehr]

 13.06.2014

Medizinischen Fakultät Halle: Professors/Professorin für Allgemeinmedizin (W3)

Es wird eine Persönlichkeit gesucht, die das Fach Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre in seiner gesamten Breite vertritt.
Die Lehre umfasst die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaft. Die durch Publikationen und Drittmitteleinwerbung belegten wissenschaftlichen Schwerpunkte sollen im Bereich der evidenzbasierten, demographieorientierten hausärztlichen Versorgung, epidemiologischer Studien sowie der Interprofessionalität im Gesundheitswesen liegen.

Stellenausschreibung [PDF]

 04.06.2014

Fortbildungsveranstaltung des "Forschungsnetzwerks Allgemeinmedizin Frankfurt" (ForN)

Mittwoch, den 02. Juli 2014, ab 15.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr.

Ort: Haus 22, Hörsaal 2, Universitätsklinikum,
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main

Bitte melden Sie sich an.

Per E-Mail (wahlweise unter forn@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de oder kemperdick@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de), telefonisch (069-6301-83883) oder per Fax (069-6301-6014) unter Angabe folgender Daten:
- Praxisname
- Namen der Teilnehmer aus der Praxis

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Programm[PDF]

 22.05.2014

Erfolgreicher 6. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin am 10. Mai 2014

Am Samstag, den 10. Mai 2014, fand die mittlerweile bereits 6. Auflage des Frankfurter Tags der Allgemeinmedizin statt.

Mit dem Tag der Allgemeinmedizin bietet das Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Gerlach ein mittlerweile fest etabliertes, von Sponsoren unabhängiges Forum für engagierte Hausarztpraxen an, das von diesen gerne genutzt wird.
Gut 250 Teilnehmer - Hausärzte/ Hausärztinnen und deren Medizinische Fachangestellte sowie Ärzte/Ärztinnen in Weiterbildung besuchten die insgesamt 29 praxisnahen, interaktiven Workshops.

Statt Frontalfortbildung von Fachspezialisten liegt der Schwerpunkt auf "Mitmach-Seminaren", bei denen die Teilnehmer Neues für Ihre tägliche Arbeit erfahren können. Neben dem erneuten Angebot von "Dauerbrenner"-Themen wie z.B. EKG, Notfallversorgung, Ernährungsberatung und Multimedikation gab es in diesem Jahr eine Besonderheit: In Kooperation mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt (UCT) wurde als Schwerpunkt die hausärztliche Betreuung von Krebspatienten gewählt.

Ungefähr ein Viertel der Workshops befasste sich mit onkologischen Themen, wie z.B. "Kinder und Jugendliche mit Krebs - geheilt und was dann? Spätfolgen und Zweitkrebserkrankungen", "Unterstützende Behandlung bei Krebserkrankungen - Sport- und Supportivtherapie", "Komisches Blutbild oder Lymphknoten vergrößert: Was tun?". Zusätzlich gab es einen Workshop zur Beratung rund um die Krebsfrüherkennung in der Hausarztpraxis sowie einige Workshops zum Themenbereich Palliativmedizin.

Statt der sonst üblichen Plenarveranstaltung nach der Mittagspause gab es in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight: Die feierliche Einweihung der Jubiläums-Stele für die Allgemeinmedizin. Über 100 Teilnehmer trotzten dem einsetzenden Regen und waren gespannt auf die Enthüllung des voll-verspiegelten "Denkmals" für die Allgemeinmedizin und die prägnanten Redebeiträge von Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, Prof. Dr. Thomas Klingebiel und Dr. Armin Wunder.

Wie auch in den vergangenen Jahren fand am Nachmittag das Treffen der Lehrbeauftragten und Lehrärzte des Instituts statt, bei dem das Thema "Evidenzbasierte Leitlinien in der allgemeinmedizinischen Lehre" erörtert wurde.

Fazit des 6. Frankfurter Tags der Allgemeinmedizin: Äußerst zufriedene Teilnehmer/innen und hochmotivierte Dozentinnen und Dozenten, die sicherlich auch wieder bei der 7. Auflage des Tags der Allgemeinmedizin dabei sein möchten.

Bitte merken Sie sich jetzt schon vor:
Trotz des großen Erfolgs kann der Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin wegen des hohen organisatorischen Aufwands und der in den nächsten Jahren noch prekären Raumsituation am Klinikum bis auf weiteres nur alle 2 Jahre stattfinden. Der "7. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin" findet daher erst am Samstag, den 23. April 2016 statt.

 23.04.2014

Jubiläums-Stele Allgemeinmedizin
unterstützt vom Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main e.V.

Der Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main e.V. wurde im Jahr 2013 gegründet und hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, den hausärztlichen Nachwuchs zu fördern, den kollegialen Austausch zu vertiefen sowie konkrete Projekte zu unterstützen – beispielsweise die "Jubiläums-Stele Allgemeinmedizin".
Mit diesem Projekt wollen wir ein weithin sichtbares Zeichen setzen und auf unser Fachgebiet Allgemeinmedizin aufmerksam machen.
Durch den Erwerb eines oder mehrerer "Stelen-Bausteine" können Sie zur Realisierung unseres ersten Projektes einen Beitrag leisten. Ihr Name wird dann nach Ihren Wünschen auf dieser Stele eingraviert.

Die feierliche Enthüllung der Jubliläums-Stele findet am 10. Mai im Rahmen des 6. Frankfurter Tags der Allgemeinmedizin statt.

Wir würden uns freuen, Sie als Mitglied oder Unterstützer/In in unserem Verein begrüßen zu dürfen!

Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main
Kontakt: Dr. med. Armin Wunder

 02.04.2014

Aktion Schnittstelle
Ereignisse und Fehler an der Schnittstelle Arztpraxis/Krankenhaus

Die Überwindung von "Schnittstellen" in unserem fragmentierten Gesundheitssystem ist fast schon zum Tagesthema geworden. Sie sind immer auch Lücken im Hinblick auf die Patientensicherheit.

Die Schnittstelle Arztpraxis/Krankenhaus ist alles andere als spannungsfrei. Es findet nicht nur Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Leistungserbringern statt, sondern es prallen auch unterschiedliche Arbeitsstile, Wahrnehmungen, Routinen und Umgangsformen mit den Patienten aufeinander. Selten können die Beteiligten vollständig verstehen, wie der jeweils andere (re-) agiert, und insbesondere wenn etwas schief geht, entlädt sich der Frust in gegenseitigen Schuldzuweisungen.

In dieser Berichtsaktion möchten wir im Sinne einer positiven Fehlerkultur über die Schnittstelle hinweg schauen und laden daher gezielt auch Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte aus dem stationären Bereich ein, über Ereignisse "von der anderen Seite der Schnittstelle" zu berichten und sich mit Kommentaren an der Diskussion zu beteiligen. Gemeinsam sollen Ursachen und Vermeidungsstrategien ermittelt werden.

Wir sind gespannt, welche neuen Aspekte zu Problemen an der Schnittstelle durch die Berichte noch aufgezeigt werden. Machen Sie mit!

www.jeder-fehler-zaehlt.de

Die Aktion findet in der Zeit von Anfang April bis Ende Mai 2014 statt.

 01.04.2014

Am 10. Mai 2014 wird der 6. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin stattfinden.

vielen Dank für Ihre zahlreichen Anmeldungen zum 6. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin!

Die Online-Anmeldung ist jetzt abgeschlossen. Eventuelle Rückfragen können Sie richten per E-Mail an kemperdick@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de oder telefonisch an 069 – 6301 - 83883 (in der Zeit von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr).

Ihre Anmeldebestätigung haben Sie ja am Tag Ihrer Workshop-Buchungen ja bereits erhalten.

Sie erhalten Ende April/Anfang Mai noch eine E-Mail mit Informationen zur neuen Parkplatzsituation am Uniklinikum.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hier finden Sie das Programm zum 6. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin [PDF].

 18.03.2014

Medizin-Doktoranden gesucht

Das Institut für Allgemeinmedizin im Zentrum der Gesundheitswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, Campus Niederrad, sucht ab sofort mehrere Medizin-Doktoranden!

Im Rahmen der cluster-randomisierten kontrollierten PICANT-Studie (Primary Care Management for Optimized Antithrombotic Treatment und
im Projekt Evaluation der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) in Baden-Württemberg sind mehrere Themen für Doktorarbeiten zu vergeben.

Ausschreibung [PDF]

 11.03.2014

Newsletter März 2014 erschienen

  • FRIDA.Frankfurt
  • Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main e.V.
  • Werden Personen mit Migrationshintergrund (MH) in der Versorgungsforschung ausreichend berücksichtigt? Beispiel einer clusterrandomisierten kontrollierten Studie
  • Emotionale und soziale Robotik im Alter (ERimAlter)
[mehr]

 26.02.2014

Besuch einer kasachischen Ärztinnengruppe im Institut für Allgemeinmedizin

Eine Ärztinnengruppe aus Kasachstan besuchte am 26. Februar 2014 unser Institut. Acht Ärztinnen und eine Dolmetscherin visitieren derzeit im Auftrag des Gesundheitsministeriums der Republik Kasachstan und mit Unterstützung der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Sie informieren sich während ihrer Reise über die Struktur und Praxis des deutschen Gesundheitssystems, um übertragbare Ansätze für das vor einer geplanten Umstrukturierung stehende kasachische Gesundheitssystem zu sammeln. Dieses wird bisher staatlich gesteuert und die ärztliche Versorgung erfolgt hauptsächlich über Polikliniken, ähnlich dem Gesundheitssystem der ehemaligen DDR.

Im Institut für Allgemeinmedizin erhielt die Besuchergruppe von Prof. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt, eine kurze Einführung in das deutsche Gesundheitssystem. Im Zuge dessen erklärte er den Zuhörern auch die wichtige Rolle der Hausärzte und Hausärztinnen im deutschen Gesundheitswesen und welche Probleme gegenwärtig bestehen (Stichwort hausärztlicher Nachwuchsmangel). Die Ärztinnengruppe aus Kasachstan war von der umfassenden Arbeit des Instituts begeistert, da das Fach Allgemeinmedizin in Kasachstan bislang weder in der universitären Ausbildung und Forschung, noch in der ärztlichen Weiterbildung eine Rolle spielt. Als Fazit betonte Prof. Gerlach die Notwendigkeit einer starken und durch Hausärzte und Hausärztinnen gestützten Primärversorgung für ein gut funktionierendes Gesundheitssystem, unabhängig davon in welchem Land und mit welchen Strukturen es bestehen soll. Mit einem Abschiedsgeschenk bedankte sich die Delegation für den sehr informativen Besuch im Institut.

 19.12.2013

Ärztliche/n Mitarbeiter/in oder Nachfolger/in gesucht

Allgemeinärztlich naturheilkundliche Gemeinschaftspraxis im Vordertaunus sucht, ab sofort oder später, eine/n ärztliche/n Mitarbeiter/in oder ärztliche/n Partner/in.

Schwerpunkte sind die breit aufgestellte hausärztliche Grundversorgung, ergänzt um Naturheilkunde, Akupunktur, Neuraltherapie nach Huneke und Ernährungsmedizin.

Kontakt: drthrchtr@web.de und schradin.chm@t-online.de

 12.12.2013

Vorstellung innovativer Gesundheitsmodelle in Berlin

Am 6. und 7. November 2013 wurden Beispiele für innovative Gesundheitsmodelle und erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung des InGe-Projekts in einem Vortrag auf dem Symposium „Wege zur Sicherung der Gesundheitsversorgung von morgen" der Robert Bosch Stiftung in Berlin präsentiert. Etwa hundert Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten über Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine stärkere Regionalisierung der Gesundheitsversorgung und eine bessere Kooperation der Gesundheitsberufe.

Weitere Informationen unter www.innovative-gesundheitsmodelle.de [link]

 05.12.2013

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in in Teilzeit

Wir suchen motivierte und engagierte Ärzte/innen mit mehrjähriger klinischer (idealerweise onkologischer) Erfahrung und Interesse an Versorgungsforschung.

Wir bieten eine vielseitige, zukunftsorientierte Tätigkeit in innovativen Forschungsprojekten zum Themenschwerpunkt Onkologie aus dem Bereich der Versorgungsforschung. Methodisch kommen sowohl qualitative als auch quantitative Verfahren zur Anwendung.

Sie arbeiten in einem jungen, sympathischen Team; auch sind wir gerne bereit, mit Ihnen einen individuellen Karriereweg zu realisieren (Habilitation, ggf. Promotion möglich). Flexible Arbeitszeitmodelle wie Home-Office-Tage oder eine Kombination der ausgeschriebenen Stelle mit einer klinischen/praktischen Tätigkeit sind möglich.

Stellenanzeige [PDF]

 02.12.2013

1. Schwarzwälder Winterschool Allgemeinmedizin

Im Februar 2014 wird erstmals die Winterschool unter dem Dach der Perspektive Hausarzt durchgeführt. Ziel der Winterschool ist, interessierte Studierende mit theoretischen und praktischen Fragestellungen aus dem Bereich der Allgemeinmedizin zu konfrontieren.

Ein gezielter Wissensaufbau und erste Einführung in die Tätigkeiten als Allgemeinmediziner stehen an erster Stelle. Begleitet wird die Winterschool von einem Rahmenprogramm, welches den Studenten neben dem fachlichen Input auch die Attraktivität der Region nahebringt.

Mehr Informationen erhalten Sie [hier].

 27.11.2013

Newsletter November 2013 erschienen

  • Gesundheit neu denken - hr2 Funkkolleg
  • Dr. Lothar Beyer-Preis 2013 verliehen – Deutscher Forschungspreis für Allgemeinmedizin
  • Allgemeinmedizinische Vorlesung zu Multimedikation und Multimorbidität in neuem Format
  • Dritter Jahrgang der DEGAM-Nachwuchsakademie offiziell ausgeschrieben!
  • Im Weiterbildungskolleg Allgemeinmedizin Hessen gibt es ab Frühjahr 2014 wieder freie Plätze!
[mehr]

 13.11.2013

ZEIT Debatten - Finale

In Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT veranstalten Debattierclubs in ganz Deutschland unter dem gemeinsamen Dach des "Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen e.V." (VDCH) regelmäßig Debattierturniere.

Auf den Turnieren messen sich die Redner aneinander über mehrere Runden hinweg. Sie liefern sich in einer öffentlichen Debatte vor Publikum einen Kampf um die überzeugenderen Argumente, schlagfertigeren Konter und nicht zuletzt um die Sympathie der Zuhörer.

Nach fünf Vorrunden und einer Halbfinaldebatte ziehen die besten vier Teams in das Finale ein. Das öffentliche Finale findet am Sonntag, dem 24.11. 2013, um 14 Uhr in der eindrucksvollen Frankfurter Paulskirche statt. [mehr]

 08.11.2013

Hamburger Impulse
„Motivation zur Hausarztmedizin – Neue Wege in der Medizinausbildung gesucht!“

3. Dezember 2013, um 16.30 Uhr, Berlin

Zukünftig wird sich die Schere zwischen der Zahl der neu weitergebildeten Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern und dem hausärztlichen Bedarf weiter öffnen. Daher muss es das Ziel sein, mehr Studierende der Medizin während des Studiums so für das Fach der Allgemeinmedizin einzunehmen, dass sie eine Weiterbildung für diese Facharztrichtung antreten.
Aus Studien ist bekannt, dass die Motivation zur Hausarztmedizin im Laufe des Studiums abnimmt. Von daher ist die Motivation während des Studiums so zu verändern, dass die Allgemeinmedizin zur bevorzugten Berufswahl der jungen Ärztinnen und Ärzte wird.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg lädt Sie herzlich ein zur dritten Veranstaltung der Reihe Hamburger Impulse:
„Motivation zur Hausarztmedizin – Neue Wege in der Medizinausbildung gesucht!“

Flyer [PDF]

 24.10.2013

Dritter Jahrgang der DEGAM-Nachwuchsakademie offiziell ausgeschrieben!
Bewerben Sie sich jetzt!

Die Nachwuchsakademie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) ist eine bundesweit einmalige und besondere Förderung von an der Allgemeinmedizin interessierten Studierenden.

Sie bietet ein langfristiges individuelles Förderprogramm und persönliches Mentoring durch erfahrene Allgemeinmediziner.

Das Programm beinhaltet jährliche Klausurwochenenden, die Teilnahme an DEGAM-Kongressen, eine einmalige Teilnahme an einer Summerschool sowie die wissenschaftliche Förderung/Fortbildung der Teilnehmer/innen.

Medizinstudenten vom 5.-8. Semester sind herzlich eingeladen sich zu bewerben. Maximal können 12 Studierende pro Jahr an dem Programm teilnehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.Januar 2014.

Informationen erhalten Sie auf den Seiten der DEGAM [link]

Die DEGAM ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Sie ist unabhängig, kritisch und innovativ. Sie erstellt evidenzbasierte und zugleich praxiserprobte Leitlinien für Hausärzte.

 16.09.2013

Prof. Gerlach als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin wiedergewählt

Prof. Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, wurde auf dem 47. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in München mit überwältigender Mehrheit für die kommenden drei Jahre in seinem Amt als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, DEGAM bestätigt. Als Vizepräsidenten wurden Frau Prof. Erika Baum (Universität Marburg) und Prof. Martin Scherer (Universität Hamburg) ebenfalls erneut gewählt.

Prof. Gerlach, der das Amt des DEGAM-Präsidenten bereits in den zurückliegenden drei Jahren innehatte, erklärte, dass derzeit nur jeder zweite Hausarzt, der seine Praxis aus Altersgründen aufgibt, einen Nachfolger findet und er sich auch daher insbesondere für die Aus- und Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin einsetzen werde. Die DEGAM ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Allgemeinmedizin und hat in den letzten fünf Jahren ihre Mitgliederzahl auf jetzt mehr als 5.100 Mitglieder verdoppelt.

 12.09.2013

Dr. Lothar Beyer-Preis 2013 verliehen - Deutscher Forschungspreis für Allgemeinmedizin

In diesem Jahr wurde zum Ausschreibungsthema "Spezifisch hausärztliche Versorgungsaufgaben" 24 zum Teil exzellente Arbeiten vorgelegt. Nach einem intensiven Peer Review und der Abstimmung unter den zwölf, von der Mitgliederversammlung der DEGAM bestellten Juroren, konnten folgende Preise vergeben werden:

Der erste Preis (dotiert mit je 7.500 €) wird zu gleichen Teilen der Arbeitsgruppe von Dr. med. Tobias Freund (Univ. Heidelberg - für das Projekt "Entwicklung und Evaluation eines Programms zur intensivierten hausärztlichen Betreuung multimorbider Patienten (PraCMan)"
sowie der Arbeitsgruppe von Prof. Dr.med. Jean-Francois Chenot (Univ. Greifswald/Göttingen - für das Projekt Orale Antikoagulation in der Hausarztpraxiszuerkannt.

Einen dritten Preis (3.000 €) erhält die Gruppe von Frau Dipl.Kulturwiss. Sarah Kürwitz (Univ. Marburg - für das Projekt "OptRisk: Optimierung der Risikoberatung durch Darstellung der Veränderbarkeit der individuellen ereignisfreien Lebenszeit").

Den Förderpreis (3.000 €) erhält Herr Christian Gersch, Arzt, aus Gießen für das Projekt ‚Internetbasierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient'. Zwei weitere Bewerbungen um den Förderpreis werden als besondere Leistungen vom Preiskomitee anerkannt: das Projekt von Dr. med. Dorothea Dehnen (Univ. Essen-Duisburg, ‚ Welche Rolle spielen genetisch bedingte Variationen des CYP-Stoffwechsels?') und die Dissertation von Dr. med. Beate Müller (Univ. Frankfurt, "Patientensicherheitskultur in der Hausarztpraxis").

Pressematerialien zu den Preisträgern 2013 [PDF]

 08.09.2013

Teamarbeit auch im Boot gefragt

Erfolgreiches Abschneiden bei der "World Rowing Masters Regatta" 2013 in Varese. Gisela Taeuber vom Institut für Allgemeinmedizin siegte im Frauen Doppelvierer.

Die seit Jahren größte Ruder-Regatta der Welt wurde in diesem Jahr in Italien auf dem Lago di Varese ausgetragen. Aus 40 Nationen reisten 3764 Teilnehmer an, die Anfang September vier Tage lang den internationalen Vergleich suchten und nach den begehrten Medaillen strebten.

Auch in diesem Jahr mischte sich Gisela Taeuber vom Institut für Allgemeinmedizin wieder unter die Teilnehmerinnen und startete für die Frankfurter Rudergesellschaft Nied.

Nach zwei Rennen, die im internationalen Feld auf einem hervorragenden 3. und 2. Platz beendet werden konnten, wurde ihre Teilnahme abschließend mit einem 1. Platz im Frauen Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Neckarrems gekrönt

Zusätzlich war Taeuber noch als Steuerfrau aktiv und leitete unter lautstarkem Anfeuern die Männer aus Frankfurt und Rüsselsheim im Vierer über die 1000 Meter Strecke an; auch hier konnte ein Sieg verzeichnet werden.

 05.09.2013

Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main

Am 21.8.2013 wurde im Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main der "Verein zur Förderung der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main" gegründet. Durch die Vereinsarbeit soll zukünftig, neben der Unterstützung des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Forschung und Lehre, eine kontinuierliche, qualitative Verbesserung der hausärztlichen Versorgung, die Förderung der Patientenschulung und darüber hinaus die Förderung des kollegialen Austausches erreicht werden.

Die Gründungsversammlung war von der hoffnungsvollen Grundstimmung geprägt, insbesondere auch zur Förderung des allgemeinmedizinischen Nachwuchses einen Beitrag leisten zu wollen.

Kontakt

 28.08.2013

Newsletter August 2013 erschienen

  • FINDE – das richtige Angebot für Angehörige von Demenzkranken!
  • Freie Plätze im Weiterbildungskolleg Allgemeinmedizin ab Herbst 2013
  • Projekt InGe – Innovative Gesundheitsmodelle
  • Eventtag der Landpartie Fulda im Juli 2013 – Studierende erfahren die Arbeit von Landärzten und erleben einen bemerkenswerten Abschlusstag
  • Diagnostik des Kolorektalen Karzinoms bei Migranten und Nicht-Migranten in Deutschland
[mehr]

 25.08.2013

Stellenausschreibungen

UNIVERSITÄT OLDENBURG - W3 Allgemeinmedizin Schwerpunkt Versorgungsforschung

An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (European Medical School Oldenburg-Groningen in Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen) ist im Rahmen des Professorinnen-Programms zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W3-Professur "Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Versorgungsforschung" zu besetzen. Gesucht wird ein/eine in Forschung, Lehre und Patientenversorgung ausgewiesene/r Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin mit exzellenten Publikationen, Erfolgen in der Drittmitteleinwerbung sowie speziellen Erfahrungen in einem oder mehreren Themengebieten der Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung.

UNIVERSITÄT ZU LÜBECK - W3 Allgemeinmedizin

An der Universität Lübeck ist die W3-Stiftungsprofessur für Allgemeinmedizin am Institut für Allgemeinmedizin des Zentrums für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung zum nächstmöglichen Termin für 5 Jahre zu besetzen. Der/die Stelleninhaber/in soll das Fach Allgemeinmedizin wissenschaftlich vertreten und sich an der bereits etablierten Lehre beteiligen. Mit der Stelle verbunden ist die Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

Stellenausschreibung [PDF]

 13.08.2013

In Liebe und Wut: Alzheimer – Pflege zu Hause

17.9.2013, 14.00 bis 16.30, Haus am Dom, Frankfurt am Main
Referenten: Dr. Gisela Bockenheim, Prof. Johannes Pantel, Margot Unbescheid

Die Veranstaltung widmet sich zentral der Frage, wie Angehörige einen guten Weg finden können, die Fürsorge für den anderen mit der Fürsorge für sich selbst zu verbinden.

Näheres erfahren Sie aus dem Flyer [PDF].

 16.07.2013

Zweiter Event Tag der Landpartie Fulda im Juli 2013

8 Studierende besteigen die Wasserkuppe und gehen in die Luft

Nach der Anreise von 8 Studierenden, die an der Landpartie Fulda teilgenommen hatten, trafen wir uns an diesem sonnigen Samstagmorgen mit Prof. Gerlach, Dr. Schäfer und dem Leiter des Fuldaer Kreisgesundheitsamtes Dr. Stepan am "Guckaisee" - direkt am Fuß der Wasserkuppe. Unser Wanderführer, der Diplombiologe Joachim Jenrich, arbeitet am Biosphärenreservat Rhön und konnte unterwegs zum Gipfel der Wasserkuppe die Besonderheiten der Flora und Fauna aber auch geologische Details zu dieser herrlichen Gegend erklären. Er erwies sich als exzellenter Führer unserer 11 köpfigen Gruppe.

Auf der Wasserkuppe angelangt, gab es ein Mittagessen im Restaurant "Peterchens Mondfahrt" und anschließend für alle einen Rundflug mit Motorflugzeugen bei prächtiger Sicht über die Rhön und die Stadt Fulda. Der Rückweg vom Flugplatz zum Guckaisee führte vorbei an historischen Stätten des Segelflugs und endete am Restaurant Guckai-Stuben, wo wir mit den Lehrärzten und dem Vize-Landrat Dr. Wingenfeld ein geselliges Abendessen genossen. Dabei wurde viel diskutiert und gelacht, bevor der Kleinbus uns zum ICE-Bahnhof nach Fulda zurückbrachte.

Es war ein gelungener Tag voller schöner Eindrücke und sicher ein Anreiz für künftige Studierende, das Blockpraktikum in Fulda und Umgebung zu verbringen.
Denn: der nächste Eventtag kommt bestimmt!

 04.07.2013

Freie Plätze im Weiterbildungskolleg Allgemeinmedizin ab Herbst 2013

Das Weiterbildungskolleg Allgemeinmedizin Hessen nimmt ab September 50 weitere ÄiW in das Programm mit auf!
An zwei neuen Standorten (Frankfurt am Main und Kassel) können ÄiW aus ganz Hessen von den Seminaren und Mentoringgruppen profitieren.
Die Gruppe in Frankfurt startet mit einem Seminartag am 20.9.2013, die Gruppe in Kassel trifft sich das erste Mal am 06.09.2013, jeweils von 9:30 bis 18 Uhr.

Die online-Anmeldung zum Weiterbildungskolleg ist ab dem 11. Juli ab 8 Uhr über die Startseite dieser Homepage möglich! [link]

 01.07.2013

Stellenausschreibungen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor (W 3 Lehrstuhl) für Allgemeinmedizin

Gesucht wird eine integrative Persönlichkeit, die mit dem über 30 allgemeinmedizinische Lehrarztpraxen umfassenden Netzwerk an der Medizinischen Fakultät in der allgemeinmedizinischen Lehre kooperiert und diese Netzwerkstrukturen für interdisziplinäre Forschungsprojekte weiterentwickelt.

Stellenausschreibung [PDF]

 28.06.2013

47. DEGAM-Jahreskongress in München
"Komplexität in der Allgemeinmedizin - Herausforderung und Chance"

In der heutigen Zeit beschleunigt sich der medizinische Fortschritt, Medizin teilt sich immer mehr in einzelne Bereiche auf und wird dabei häufig immer effizienter. Damit geht eine steigende Lebenserwartung einher, was jedoch auch eine Zunahme von chronischen Erkrankungen und insbesondere Multimorbidität bedingt. Die zunehmende Komplexität in der Medizin macht daher einen Generalisten umso notwendiger, der einen Überblick bewahrt und den Patienten hilft, die für die individuelle Situation geeignete medizinische Versorgung zu gewährleisten. Zudem sind es die Hausärzte, die ihre Patienten zu Hause besuchen und in Altenheimen betreuen – hier oft mit der Herausforderung, mit wenigen diagnostischen Mitteln zu guten Behandlungsergebnissen zu kommen. Der Hausarzt ist damit Ansprechpartner in allen gesundheitlichen Belangen. Da in der Haus­arztmedizin der ganze Mensch mit allen gesundheitlichen Belangen im Mittelpunkt steht, gilt hier der Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ ganz besonders. Hier werden die Komplexität der Allgemeinmedizin und das Bemühen der Hausärzte deutlich, den Menschen im Sinne eines bio-psycho-sozialen Modells unter Einbeziehung der erlebten Anamnese zu verstehen. Dies macht einerseits den Beruf attraktiv und abwechslungsreich, andererseits stellt es auch eine erhebliche Herausforderung dar, all diesen Belangen gerecht zu werden.

Kongresshomepage [link]

 20.06.2013

Am 12.06.2013 war es wieder soweit!

9 Läuferinnen und Läufer des Instituts für Allgemeinmedizin liefen dieses Jahr beim 21. JP Morgan Corporate Challenge die 5,6 Kilometer durch die Frankfurter Innenstadt mit.
Bei guter Stimmung in der Läufermenge durfte nach einer Stunde um 20:30 die Startlinie endlich überquert werden. Schnellste Läuferin war Anne Dahlhaus, die nach 28:20 Minuten das Ziel erreichte.
Bei Sonnenschein und guter Laune wurden die verbrauchten Elektrolyte wieder aufgefüllt.

Wir danken dem Institut für die finanzielle Unterstützung.

2014 sind wir wieder mit am Start!

 29.05.2013

Stellenausschreibungen Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Jena

W2-Professur für Versorgungsforschung (zunächst befristet für 5 Jahre)

Die zu berufende Persönlichkeit soll das Fachgebiet in Forschung und Lehre vertreten und in der Versorgungsforschung zu chronischen (Mehrfach-)Erkrankungen ausgewiesen sein. Es wird erwartet, dass sie sich in die Forschungsschwerpunkte der Fakultät integriert, insbesondere in den Schwerpunkt "Altern und alternsassoziierte Erkrankungen". Die Stelle ist verbunden mit der Leitung des Arbeitsbereichs Versorgungsforschung im Institut für Allgemeinmedizin.

Stellenausschreibung [PDF]

 21.05.2013

Geistige Fitness erhalten – das AKTIVA-Programm

Wer rastet, der rostet! Doch wissenschaftliche Studien belegen, dass ein hohes Maß an geistig anregenden Freizeitaktivitäten wie Lesen oder Musizieren und produktive Tätigkeiten wie Malen oder Gartenarbeit das Risiko für kognitiven Abbau und Demenz im Alter reduzieren kann.

Hier setzt das seit 2009 bewährte interaktive Gruppenprogramm AKTIVA als Anleitung für einen gesundheitsdienlichen, demenzpräventiven Lebensstil für ältere Menschen an [Studie/n AKTIVIA].

Das zugehörige Manual richtet sich an Personen, die beruflich oder ehrenamtlich mit der Generation 50+ zu tun haben und als Trainer das AKTIVA-Programm durchführen, wie Pflegekräfte oder Übungsleiter in der Seniorenarbeit, z.B. Psychologen, Pädagogen, Gerontologen oder Sozialarbeiter. Es unterstützt sie, die Gruppenstunden kompetent zu leiten und den Teilnehmern Wissen über einen demenzpräventiven Lebensstil zu vermitteln, der mit Freude umgesetzt werden kann.

Am 31.05. wird das "Manual für Pflegende und Gruppenleiter in der Seniorenarbeit" von Valentina Tesky und Johannes Pantel im Springer Verlag erscheinen [link].

 02.04.2013

Neue Hausärzte und Hausärztinnen braucht das Land!
Feierlicher Auftakt der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen

Am 27. März fand die Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen, die den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg angegliedert sind, statt. Mit dem überregional beachteten "Modell Hessen" mit dem Ziel einer "Förderung aus einem Guss" soll dem Mangel an Hausärzten/innen entgegengewirkt werden und neue Ärztinnen und Ärzte für die Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin begeistern.

Zahlreiche Vertreter, darunter der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner sowie weitere an dem Projekt beteiligte Partner, unterstützen den eingeschlagenen Weg.
Präsentationen "Kompetenzzentren Allgemeinmedizin Hessen" [PDF], "Frauenpower in der Allgemeinmedizin" [PDF] und "Neue Hausärzte/innen braucht das Land!" [PDF].

Das Team der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin

 19.03.2013

"Menschen mit Demenz zuhause versorgen - eine kooperative Aufgabe"
Abschlusstagung des Modellprojekts MultiTANDEM

Der Arbeitsbereich Altersmedizin des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main lädt alle Interessierten recht herzlich am 17. April 2013 von 14.30 bis 18.30 Uhr in die BHF-Bank, Frankfurt am Main zur Veranstaltung ein, um gemeinsam aus versorgungspraktischer, wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Perspektive aktuelle Bedarfe und Chancen in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos.
4 Zertifizierungspunkte sind bei der Landesärztekammer Hessen bewilligt. Das Programm finden Sie im beigefügten Flyer.

Wir freuen uns über Ihr Kommen.

Flyer [PDF].

 14.03.2013

Fachtagung "Neue Bedarfsplanung: Mehr Ärzte für das Land?!"

Auf einer gemeinsamen Fachtagung des hessischen Sozialministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen werden die Reform der Bedarfsplanung und die daraus resultierenden neuen Gestaltungsmöglichkeiten auf Landesebene und in der Region vorgestellt und diskutiert.

Rundreise durch Hessen im April 2013. Infos und Anmeldung [PDF].

 05.03.2013

Newsletter März 2013 erschienen

  • Der Anfang ist gemacht. Erstes Seminar des Weiterbildungskollegs in Gießen.
  • Neue Hausärzte/innen braucht das Land! Einladung zur Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hessen.
  • Hausärztliche Leitlinie "Multimedikation" mit dem vdek Zukunftspreis 2012 ausgezeichnet.
  • Manual zum AKTIVA-Programm.
[mehr]

 13.02.2013

Neue Hausärzte/innen braucht das Land!

Einladung zur Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hessen am 27.03.2013

Die in Hessen neu gegründeten Kompetenzzentren zur Unterstützung der Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin haben ihre Arbeit aufgenommen.

Wie im Rahmen des „Hessischen Paktes zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung“ vereinbart, wurden diese an den Universitäten Marburg und Frankfurt am Main eingerichtet. Nach Abschluss umfangreicher Vorarbeiten werden seit Anfang 2013 im Rahmen eines neu geschaffenen „Weiterbildungskollegs Allgemeinmedizin“ junge Ärzte/innen in Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin in ein spezielles Seminar- und Mentorenprogramm aufgenommen und während ihrer gesamten Weiterbildung begleitet. Train-the-trainer-Angebote sowie eine kontinuierliche Evaluation und Qualitätssicherung sind ebenfalls Bestandteil des Konzepts.

Wir laden alle Interessierten am 27.03.2013 in der Zeit von 17:15 bis 19:15 Uhr zu einer Auftaktveranstaltung auf den Campus des Universitätsklinikums der Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7 (Haus 22, Hörsaal 2) ein, in der wir unsere Aktivitäten einem größeren Publikum vorstellen möchten.

Programm [PDF] und Anmeldung [PDF]

 06.02.2013

vdek Zukunftspreis 2012 an Hausärztliche Leitlinie "Multimedikation" verliehen

Die Leitlinie "Multimedikation" ist als Gemeinschaftsprojekt der Hausärztlichen Leitliniengruppe Hessen, der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) und der pmv-Forschungsgruppe, Köln entstanden. Die Gruppe erhielt den ersten Preis, dotiert mit 15.000 €. Aus unserem Institut waren Dipl. Soz. Martin Beyer, Dr. med. Christiane Muth, MPH für die DEGAM sowie Dr. med. Gert Vetter aus dem Kreis der Lehrbeauftragten beteiligt.

Die Leitlinie wurde vor dem Hintergrund entwickelt, dass in Hausarztpraxen inzwischen zwar mehrheitlich multimorbide Patienten versorgt werden, dass es für deren Behandlung jedoch bislang keine fundierte und zugleich praktikable Hilfestellung in Leitlinien und in den Praxen keine Routinen zum Umgang mit der häufig assoziierten Multimedikation gibt.

Ziel war es, eine Systematik für Hausärzte bereitzustellen, anhand derer eine notwendige von einer unerwünschten Multimedikation unterschieden werden kann, mittels derer Risiken und Gefahren von Multimedikation - unangemessene Verschreibungen, ebenso wie Probleme einer Untertherapie zukünftig besser vermieden sowie Therapiepräferenzen und Anwendungsprobleme bei Patienten identifiziert und berücksichtigt werden können. Dazu wurden Lösungsstrategien für Kernprobleme ärztlichen Handelns im Verlauf des gesamten Medikationsprozesses - von der Bestandsaufnahme bis zur Verlaufskontrolle - dargestellt, durch Fallbeispiele illustriert und mit Praxistipps unterstützt.

Die Leitlinie ist kostenlos im Internet abrufbar [link].

Information zum Zukunftspreis 2012 [PDF].

 24.01.2013

Stellenausschreibungen Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab dem 01.04.2013 oder später mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (E13/E14 TV-G-U / TZ 75%-100%).
Die Stellen sind zunächst auf 34-36 Monate befristet, jedoch bestehen Optionen auf Verlängerung sowie auf Aufstockung einer Teilzeitstelle. Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in verschiedenen innovati-ven Projekten aus dem Bereich der Epidemiologie und Onkologie, aber auch der Versorgungsforschung mit Schwerpunkt auf allgemeinmedizinisch relevanten Fragestellungen (z.B. Geriatrie, Polypharmazie, team-basiertes Arbeiten).

Stellenausschreibung [PDF]

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab dem 01.06.2013 eine/einen Diplom-Dokumentar/in (E9 TV-G-U, 75%-Teilzeit) für die Vorbereitung und Durchführung einer onkologisch-epidemiologischen Studie.
Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des Tarifvertrags der Goethe-Universität (TV-G-U).
Zu den Tätigkeiten gehören: Aufbau einer Rekrutierungsdatenbank, Aufbau einer Dateneingabemaske auf Basis der in der Studie entwickelten Erhebungsmaterialien, Abgleich dieser Dateneingabemaske mit bereits bestehenden Dokumentationssystemen (z.B. dem Basisdokumentationsbogen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V.).
Die Stelle ist zunächst befristet auf die Dauer von 18 Monaten mit der Option auf Verlängerung sowie auf Aufstocken der Stelle.

Stellenausschreibung [PDF]

 22.01.2013

Summerschool Allgemeinmedizin 2013

Ab sofort können sich Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt mit Interesse an der Allgemeinmedizin für die Summerschool Allgemeinmedizin 2013 bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2013. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Nach Freiburg und Dresden wird die dritte Summerschool Allgemeinmedizin vom 28. August bis 01. September 2013 in Greifswald stattfinden. Organisator und Ansprechpartner vor Ort ist Prof. Jean-Francois Chenot [Kontakt].

Bewerbungsunterlagen [PDF]

Infoflyer [PDF]

 16.01.2013

Fachtagung:
Wie geht es uns morgen? Wege zu mehr Effizienz in einem solidarischen Gesundheitswesen

Datum: Montag, 11. Februar 2013, 12.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Ein Livestream wird eingerichtet auf www.boell.de/stream

Die Fachkommission Gesundheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung hat sich mit der Frage beschäftigt: Wie müssen die Anreize im Gesundheitswesen gesetzt werden, damit das System aus sich selbst heraus mehr Gesundheit zu vertretbaren Kosten hervorbringt? Auf der Tagung werden die Empfehlungen der Fachkommission Gesundheitspolitik vorgestellt und diskutiert.

Programm und Anmeldung [link]

 09.01.2013

Forschung Frankfurt

In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftmagazins "Forschung Frankfurt" ist das Institut für Allgemeinmedizin mit mehreren interessanten Artikeln vertreten.

"Wenn ich alle Pillen genommen habe, bin ich satt"

Im Jahr 2005 nahmen mehr als ein Drittel der über 65-Jährigen täglich neun oder mehr Medikamente ein. Zu diesen ärztlich verordneten Medikamenten kamen noch weitere in der Apotheke frei verkäufliche hinzu. Welche Gefahren die Multimedikation birgt und wie man diesen begegnen kann, untersuchen Dr. Christiane Muth vom Institut für Allgemeinmedizin und Prof. Marjan van den Akker von der Universität Maastricht. Ihr Rat: Assistenzpersonal für das Gespräch mit Patienten ausbilden und unerwünschte Wechselwirkungen durch computergestützte Verordnungen vermeiden.

Multimorbidität und Multimedikation: Herausforderungen einer alternden Gesellschaft (Christiane Muth und Marjan van den Akker) [PDF]

PICANT-Studie setzt auf ein geschultes Praxisteam und die Motivation zu Selbstmanagement

Patienten mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen oder Embolien müssen oft ein Leben lang medikamentös behandelt werden. Doch nicht jeder, der Gerinnungshemmer benötigen würde, erhält sie auch, und umgekehrt erhält mancher die Medikamente, obwohl sie nicht indiziert wären. Schließlich kann es sein, dass aufgrund von einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder einer fehlerhaften medikamentösen Einstellung das Blutungsrisiko oder das Risiko für Embolien erhöht ist. Um die Versorgung auf diesem Gebiet zu verbessern und Komplikationen durch Blutungen oder Embolien zu reduzieren, hat das Institut für Allgemeinmedizin im März 2012 eine Studie mit hessischen Hausarztpraxen begonnen.

Patienten mit Gerinnungsstörungen optimal versorgen (Andrea Siebenhofer-Kroitzsch) [PDF]

"Betriebswirtschaftliches Interesse, dass Patienten krank bleiben"

"In unserem Gesundheitssystem haben verrückterweise letztlich alle ein betriebswirtschaftliches Interesse daran, dass die Patienten krank sind und auch bleiben." Diese ernüchternde Feststellung ist für Prof. Ferdinand Gerlach mehr Ansporn zum Handeln als Grund zur Resignation. Im Interview entwickelt er die Vision eines Systems, in dem das Wohl des Kranken im Mittelpunkt steht. Auch die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses liegt dem Frankfurter Allgemeinmediziner am Herzen, denn der Hausärztemangel ist in Hessen jetzt schon spürbar.

"Ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit" - Über die Kluft zwischen ambulanter und stationärer Versorgung (Ferdinand Gerlach und Anne Hardy) [PDF]

 10.12.2012

DEGAM-Nachwuchsakademie

Der zweite Jahrgang der DEGAM-Nachwuchsakademie ist ausgeschrieben.
Noch bis zum 31. Januar 2013 können sich Medizinstudierende ab dem fünften Semester – mit einem besonderen Interesse an der Allgemeinmedizin – bewerben.

Die Nachwuchsakademie der DEGAM ist eine bundesweit einmalige und besondere Förderung von an der Allgemeinmedizin interessierten Studierenden. Sie bietet in einem langfristigen Förderprogramm ein individuelles Mentoring durch erfahrene Allgemeinmediziner, die Unterstützung bei Studium, wissenschaftlichem Arbeiten (z.B. in der Promotion) und in der eigenen Berufsplanung.

Weitere Informationen [link].

 13.11.2012

Newsletter November 2012 erschienen

  • Prof. Gerlach ist der neue Vorsitzende des "Sachverständigenrates Gesundheit"
  • Prof. Marjan van den Akker - 22. Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur
  • Internationales Symposium am 17.10.2012 in der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt
  • Projekt InGe- Innovative Gesundheitsmodelle
  • Kompetenznetzwerk Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON): Studie zu Informationsbedürfnissen
  • Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin der Universitäten Marburg und Frankfurt am Main unter www.weiterbildung.allgemeinmedizin-hessen.de
[mehr]

 05.11.2012

Professur (W3) für Allgemeinmedizin

An der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur (W3) für Allgemeinmedizin im privatrechtlichen Dienstverhältnis zu besetzen.
Mit der Professur ist die Leitung der neu zu gründenden Abteilung für Allgemeinmedizin verbunden. Der/Die Lehrstuhlinhaber/-in soll das Fach Allgemeinmedizin in seiner gesamten Breite in Forschung und Lehre vertreten. Hierbei kann er/sie auf ein Netz von akademischen Lehr- und Forschungspraxen für Allgemeinmedizin zurückgreifen. Die Mitarbeit in einer vertragsärztlichen Praxis ist möglich. [link]

 09.10.2012

Herbst-Vortragsreihe: "Demenz in der Familie: Was können Angehörige tun?"

Anlässlich des Welt-Alzheimertages wird international auf die Demenzerkrankung und deren Folgen für die betroffenen Menschen und ihre Familien eingegangen. In diesem Rahmen startet am 18.10.2012 die Vortragsreihe "Demenz in der Familie: Was kann man tun?" in Frankfurt am Main.
Der Arbeitsbereich Altersmedizin des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main laden alle Betroffenen und Interessierten ein, mehr über die Erkrankung und deren Umgang zu erfahren. Insbesondere richtet sich das Angebot an Menschen, die selbst einen Angehörigen mit Demenz versorgen.
Neben neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich "Demenz" bieten die Vorträge Alltagsnähe, Anschaulichkeit sowie Möglichkeiten zur Diskussion und aktivem Erfahrungsaustausch.
Nähere Informationen finden Sie unter [PDF]

 01.10.2012

Vortragsreihe "Alternsforschung in Frankfurt"

Das Forum Alternswissenschaften und Alterspolitik lädt Sie im Rahmen der Vortragsreihe "Alternsforschung in Frankfurt" zur kommenden Veranstaltung zum Thema "Medizin am Lebensende" ein.
Die Veranstaltung mit Vorträgen und Podiumsdiskussion wird am Mittwoch, 24. Oktober 2012 von 16.00 bis 19.00 Uhr im Vortragssaal der BHF-Bank stattfinden.

Die detaillierte Programmübersicht sowie Informationen zu den Vortragenden als auch an der Diskussion beteiligten Personen können Sie dem Flyer entnehmen [PDF].

 01.10.2012

Aktionswoche "Kopfkarussell", vom 2. bis zum 15. Oktober 2012 in Frankfurt

Menschen mit Demenz haben StudentInnen ihre Welt gezeigt. Sie haben fotografiert. Sie haben die StudentInnen einen Augenblick aus ihren Augen blicken lassen. "Meine Welt" ist eine Fotoausstellung, die nicht Menschen mit Demenz zeigt, sondern das, was ihnen wichtig und bedeutsam ist. Sie werden eingeladen, die Stärken von Menschen mit Demenz zu bewundern und ihrem ganz besonderen Blick auf die Welt zu folgen.

"Meine Welt" wurde von Dr. Günter Burkart (Interdisziplinäre Alternswissenschaft, Goethe-Universität), Dr. Julia Haberstroh (Interdisziplinäre Alternswissenschaft und Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität sowie Alzheimer Gesellschaft Frankfurt) und Sabine Dunkel (Diakoniestation Frankfurt) initiiert und zusammen mit StudentInnen der Erziehungswissenschaft in drei Frankfurter Altenpflegeheimen (AWO, Diakonie) umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt von der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt.

Webseite "Kopfkarusell"[link] Flyer [PDF]

 18.09.2012

Prof. Gerlach zum neuen Vorsitzenden der Gesundheitsweisen berufen

Auf Vorschlag des Sachverständigenrates hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr den Direktor des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin Prof. Ferdinand M. Gerlach zum neuen Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen.
Prof. Gerlach ist damit der erste Allgemeinmediziner an der Spitze der Gesundheitsweisen. Der interdisziplinär besetzte Sachverständigenrat umfasst sieben Mitglieder und gilt als wichtigstes Expertengremium der deutschen Gesundheitspolitik. Prof. Gerlach, der bereits seit 2007 Mitglied dieses Expertenrates ist und seit 2011 als stellvertretender Vorsitzender fungierte, löst den renommierten Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Eberhard Wille (Universität Mannheim) ab. Die insgesamt sieben Ratsmitglieder sind noch bis zum 14. Juli 2014 berufen.

Weitere Informationen über die Mitglieder und die Tätigkeit des Sachverständigenrates sowie die Gutachten des Rates finden Sie unter: www.svr-gesundheit.de.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit [link]

Pressemitteilung des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main [link]

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, DEGAM [link]

 17.08.2012

W3-Professur für Allgemeinmedizin, Universität Tübingen

An der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine W3-Professur für Allgemeinmedizin zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll das Fach Allgemeinmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung in seiner ganzen Breite vertreten. Mit der Professur ist die Leitung des neu gegründeten Instituts für Allgemeinmedizin an der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen verbunden.

Ausschreibung [PDF]

 13.08.2012

Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens
Fachtagung am 05. September in Hannover

Insbesondere ländliche Regionen stehen vor vielfältigen Herausforderungen auch zukünftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Angesichts einer alternden Gesellschaft gilt es beispielsweise den Bedarf an Fachkräften zu sichern und wichtige strukturelle Weichen zu stellen. Zugleich ist eine kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten im Gesundheitswesen unabdingbar.

Infoflyer [PDF]

 03.07.2012

Evidence Based Medicine Meets Multimorbidity: A Blind Date?
Internationales Symposium am 17. Oktober in Frankfurt

Am 17.10.2012 findet in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main ein mit großer Spannung erwartetes Symposium statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die (Haus )Ärzte und (allgemeinmedizinische) Forscher gleichermaßen umtreiben: Was tun, wenn mein Patient gleichzeitig mehrere Krankheiten hat? Mit welchen Problemen von Multimorbidität und Polypharmazie sind wir schon heute konfrontiert? Welche klinische Entscheidungsunterstützung liefert die evidenzbasierte Medizin (EbM) in dieser Situation heute und was sollte sie zukünftig leisten? Führende Forscher beider Ausrichtungen - der EbM wie der Multimorbiditätsforschung - diskutieren über Dilemmata und Herausforderungen, die das Problem Multimorbidität mit sich bringt und über Strategien zu deren Bewältigung.

Dazu kommen Referenten aus verschiedenen Ländern - darunter auch Australien und Kanada -mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund - u.a. Allgemeinmedizin, Geriatrie, klinische Pharmakologie und Epidemiologie nach Frankfurt. Das Symposium ist Teil der 22. Friedrich Merz-Stiftungsgastprofessur, auf die in diesem Jahr Frau Professor Marjan van den Akker von der Universität Maastricht berufen wurde. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen sind noch bis zum 15.09.2012 möglich.

Programm [PDF]

Fax-Anmeldeformular [PDF]

 20.06.2012

Neues Gutachten der Gesundheitsweisen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, in dem Prof. Gerlach als stellvertretender Vorsitzender der sieben Gesundheitsweisen mitarbeitet, hat das Sondergutachten 2012 am 20. Juni an Bundesgesundheitsminister Bahr übergeben. Das Gutachten behandelt die Überwindung der Herausforderungen am möglicherweise wichtigsten Brennpunkt im deutschen Gesundheitswesen und geht der Frage nach, inwieweit eine wettbewerbliche Orientierung die vielfältigen Probleme an der Schnittstelle zwischen ambulantem und stationären Sektor lösen und so ggf. zu einer bedarfsgerechteren Versorgung beitragen kann.

Insbesondere das Kapitel 5 (Sektorenübergreifender und populationsorientierter Qualitätswettbewerb) und Kapitel 6 (Wettbewerbsbedingungen an der Sektorengrenze zwischen ambulant und stationär) sowie Kapitel 7 (Effizienz- und Effektivitätsverbesserungen durch selektive Verträge) enthalten interessante Analysen und Vorschläge. Kapitel 7.3 enthält einen Vorschlag zur gezielten "Förderung von Versorgungsinnovationen und Versorgungsforschung" mit dem die anhaltende Stagnation in diesem Bereich überwunden werden könnte.

Die Lang- und Kurzfassung sowie weitere Infos (u.a. aktuelle Pressemitteilungen zum neuen Gutachten) gibt es unter [hier].

Einige Reaktionen haben wir in unserem [Pressespiegel] zusammengestellt.

Der Rat stellt die Inhalte seines neuen Gutachtens am 18. September auch im Rahmen eines Symposiums in Berlin vor. Anmeldungen sind ab sofort möglich [PDF].

 20.06.2012

Bundesweit mit Spannung erwartet: Erste Ergebnisse der HzV-Evaluation in Baden-Württemberg veröffentlicht...

Auf dem Hauptstadtkongress in Berlin wurden am 15.06.2012 von Prof. Gerlach und Prof. Szecsenyi (Abt. Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Univ. Heidelberg) die ersten Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg vorgestellt.

Die Untersuchung kommt dabei nicht nur zu dem Schluss, dass insbesondere chronisch kranke Patientinnen und Patienten besser und strukturierter versorgt werden als in der Regelversorgung. Teilnehmende Hausärzte sind auch mehrheitlich mit ihrem Beruf zufriedener und sehen im Hausarztvertrag die bessere Versorgungsform.

Präsentationen [link] und Pressemitteilungen [link].

 19.06.2012

Institut für Allgemeinmedizin - Laufend besser

Beim 20. JP Morgan Corporate Challenge Lauf am 14. Juni 2012 machten sich 16 LäuferInnen des Instituts für Allgemeinmedizin bei bestem Laufwetter und guter Laune auf zum Start an der Alten Oper. Zusammen mit 68.570 weiteren TeilnehmerInnen führte sie die Strecke von 5,6 Kilometern durch die Frankfurter Innenstadt. Das gesamte Team erreichte mit guten Laufzeiten das Ziel. Als schnellste Institutsläuferin überquerte Prof. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch nach 28,23 Minuten die Ziellinie.

Der sportlich erfolgreiche Tag fand bei einem gemeinsamen Abendessen einen gemütlichen Ausklang.

Herzlichen Dank dem Institut für die finanzielle Unterstützung, welche die Teilnahme am Lauf und das T-Shirt mit eigenem Logo ermöglichte.

Wir freuen uns schon auf den Lauf im nächsten Jahr!

 05.06.2012

Newsletter Juni 2012 erschienen

  • "Evidence based medicine meets multimorbidity: a blind date?"
  • Aarhus Statement zur Frühdiagnose von Krebserkrankungen veröffentlicht
  • Auszeichnungen
  • ForN geht auf die 100 zu ... – Weiterer Aufbau des Frankfurter Netzes Akademischer Forschungspraxen
  • 5. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin: Hochwertige Fortbildung für Hausarztpraxen
[mehr]

 05.06.2012

3. Hessisches Gründer- und Abgeberforum in Frankfurt am 23.06.2012

Sie wollen Ihre Praxis abgeben oder suchen eine Praxis um sich niederzulassen?
Diese Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessens bietet Niederlassungsinteressierten und Praxisabgebern die Möglichkeit, unverbindlich ins Gespräch zu kommen und ggf. über eine Anzeige den richtigen Kontakt zu finden.

Weitere Informationen finden Sie [hier] oder im Flyer [PDF]

 30.05.2012

Den Wissensschatz der Hausärzte heben

Weiterer Ausbau des Frankfurter Netzes Akademischer Forschungspraxen

Das Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN) geht auf die ersten 100 Mitgliedspraxen zu. Nachdem bereits im vergangenen Dezember die ersten 15 Pilotpraxen akkreditiert wurden, konnten im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung am 23. Mai 2012 weitere 80 Hausarztpraxen den Titel "Akademische Forschungspraxis der Goethe-Universität Frankfurt/Main" erhalten.

Das Netz wurde gegründet, um den Beitrag der Hausarztpraxen an der Durchführung wichtiger Forschungsprojekte des Instituts für Allgemeinmedizin darstellen zu können und um außerdem den wissenschaftlichen Austausch zwischen Praxen und Institut zu intensivieren. Zwei große vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekte - "Priorisierung bei Multimedikation" (PRIMUM) sowie "Sicherheitskultur" - konnten im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Die hier aktiven Praxen werden jetzt als akademische Forschungspraxen anerkannt.

Pressemeldung [PDF]

 29.05.2012

W3-Professur für Allgemeinmedizin

Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.

Am Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2/W3-Professur für Allgemeinmedizin zu besetzen.

Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in soll das Fachgebiet Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre vertreten. Mit der Professur ist die Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, verbunden. Die Bewerberinnen/Bewerber müssen zum Zeitpunkt des Amtsantritts Fachärzte für Allgemeinmedizin sein und an der Krankenversorgung möglichst im Rahmen einer hausärztlichen Praxis in Teilzeit teilnehmen.

Ausschreibung als [PDF].

 22.05.2012

Dr. med. Anne Dahlhaus mit dem "VdGM Junior Researcher Award" 2012 ausgezeichnet

Frau Dr. med. Anne Dahlhaus, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt, Arbeitsbereich Chronische Krankheit und Versorgungsforschung, wird für ihre Projektidee "Development of a model to assess the impact of regional ambulatory diabetes care on diabetic outcomes in German diabetes mellitus type 2 patients" mit dem "VdGM Junior Researcher Award" 2012 ausgezeichnet. Die Studie soll untersuchen, inwieweit die regionale Verfügbarkeit und lokale Erreichbarkeit von (Haus-)Ärzten die Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 beeinflusst. Das "Vasco da Gama Movement" (VdGM) ist eine Arbeitsgruppe der WONCA-Europe für junge und zukünftige Allgemeinmediziner und vergibt den europäischen Preis jährlich an junge hausärztliche Nachwuchswissenschaftler.

 21.05.2012

Dr. Valentina Tesky mit dem Stifterpreis "Sozialpsychiatrie Frankfurt" 2012 ausgezeichnet

Frau Dr. Valentina Tesky, Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin, Arbeitsbereich Altersmedizin, wird für ihre Dissertation: "Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Interventionsprogramms zur aktiven kognitiven Stimulation im Alter (AKTIVA)" mit dem Stifterpreis "Sozialpsychiatrie Frankfurt" 2012 ausgezeichnet.

Die hervorragende Dissertation von Frau Tesky stellt ein neuartiges verhaltensbezogenes und selbst entwickeltes Gruppentraining (AKTIVA: Aktive kognitive Stimulation - Vorbeugung im Alter) vor, welches den Fokus auf die Steigerung kognitiv stimulierender Freizeit- und Alltagsaktivitäten älterer Menschen legt. Hierdurch soll die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflusst werden und langfristig kognitiven Leistungseinbußen, wie sie im Rahmen demenzieller Erkrankungen auftreten, vorgebeugt werden.

 21.05.2012

W3-Professur für Allgemeinmedizin

Im CharitéCentrum 01 für Human- und Gesundheitswissenschaften ist im Institut für Allgemeinmedizin am Campus Mitte ab sofort folgende Stelle zu besetzen: Universitätsprofessur für Allgemeinmedizin.

Zu den Aufgaben dieser Professur gehört die angemessene Vertretung des Faches in Forschung und Lehre sowie in der Krankenversorgung. Die Bewerberin/Der Bewerber soll ein ausgewiesenes und eigenständiges wissenschaftliches Profil im Bereich der Allgemeinmedizin aufweisen. Eine der zentralen Aufgaben der Professur ist die Repräsentation des Faches in der Lehre sowie die Kooperation mit Allgemeinmedizinern in der Region insbesondere zur Etablierung von Netzwerken der Versorgungsforschung und Primärprävention. Ferner wird eine intensive Auseinandersetzung mit den Lehrplänen des neuen Modellstudiengangs Medizin zur Verbesserung der allgemeinmedizinschen Ausbildung und zur Steigerung der Attraktivität des Hausarztberufes erwartet.

Ausschreibung als [PDF].

 27.04.2012

5. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin - Ein Jubiläum

Am Samstag, den 21. April 2012, fand die mittlerweile bereits 5. Auflage des Frankfurter Tags der Allgemeinmedizin statt - ein kleines Jubiläum, das sehr großen Anklang fand:

Mit dem Tag der Allgemeinmedizin bietet das Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Gerlach ein mittlerweile fest etabliertes, von Sponsoren unabhängiges Forum für engagierte Hausarztpraxen an, das von diesen gerne genutzt wird. Über 200 Teilnehmer - Hausärzte/ Hausärztinnen und deren Medizinische Fachangestellte sowie Ärzte/Ärztinnen in Weiterbildung besuchten die insgesamt 24 praxisnahen, interaktiven Workshops. Die Veranstaltung war somit vollständig ausgebucht.

Von Fehlermanagement in der Praxis über Screeningverfahren in der Demenzdiagnostik oder Burnout bis zum Kind in der Hausarztpraxis reichte die breite Palette der Workshop-Themen. Wie gewohnt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz konkrete Tipps für ihre Alltagssituation in der Praxis austauschen und mitnehmen. Auch Workshops zu den Themen Kommunikationstraining oder Notfallversorgung, Ernährungsberatung oder EKG fanden großen Anklang. [mehr]

 27.04.2012

W3-Professur für Allgemeinmedizin

Die Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W3-Professur für Allgemeinmedizin.

Zu den Aufgaben gehören die Vertretung des Fachgebiets Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre sowie die ärztliche Leitung des Bereichs Allgemeinmedizin im Medizinischen Versorgungszentrum Eckental des Universitätsklinikums Erlangen. Der/Die Stelleninhaber/in soll profunde Kenntnisse im Rahmen von interdisziplinären Forschungsprojekten einbringen und neue Forschungsvorhaben initiieren z. B. zu patientenorientierten Versorgungskonzepten. Eine Mitarbeit in den entsprechenden Forschungs-verbünden der Medizinischen Fakultät (Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Spitzencluster Medical Valley) wird erwartet. An der Medizinischen Fakultät bestehen die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin und Medical Process Management.

Ausschreibung als [PDF].

 15.02.2012

Mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen in Voll- und/oder Teilzeit gesucht

Wir suchen motivierte und engagierte Forscher/innen mit onkologischem Interesse, insbesondere Ärzte/innen mit mehrjähriger klinischer (idealerweise onkologischer) Erfahrung sowie Psychologen/innen, Soziologen/innen oder andere Hochschulabsolventen/innen mit mehrjähriger praktischer Forschungstätigkeit. Zusatzqualifikationen (wie Epidemiologie, Public Health, Qualitätsförderung) sind v.a. bei Ärzten/innen erwünscht.

Vollständige Stellenausschreibung [PDF]

 06.02.2012

Tagung zur Förderung junger Allgemeinärzte

Das Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg hat mit der Verbundweiterbildung in den vergangenen drei Jahren eine Strategie zur Nachwuchsentwicklung und -förderung für die hausärztliche Versorgung entworfen. Damit befasst sich eine Fachtagung am 28. Februar an der Universität Heidelberg. [link]

  30.01.2012

Newsletter Januar 2012 erschienen

  • BMBF-Studie zum Zusammenhang von Gedächtnis und diätetischen Maßnahmen
  • Im Blickpunkt: Forschung für Medizinische Fachangestellte in der Hausarztpraxis
  • Forschungsaufenthalt von Dr. Christiane Muth "Down under"
  • Landpartie – Allgemeinmedizin zum Anfassen
[mehr]

 19.01.2012

Lehrstuhl für Allgemeinmedizin zu besetzen

An der Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Lehrstuhl für Allgemeinmedizin (Universitätsprofessur) zu besetzen.

Vollständige Stellenausschreibung [PDF]

 12.01.2012

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in gesucht

Im Institut für Allgemeinmedizin des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist im Arbeitsbereich Forschungsmethodik und Projektmanagement in der Allgemeinmedizin zum 15.03.2012 die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E13 TV-G-U, ¾-tags) vorerst befristet bis zum 14.03.2014 zu besetzen.

Vollständige Stellenausschreibung [PDF]

 03.01.2012

Probanden gesucht

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes "Verbesserung der Gedächtnisfunktionen von Patienten mit MCI durch diätische Interventionen, körperliche Bewegung und kognitive Stimulation" suchen wir im Raum Frankfurt Menschen (zwischen 50-80 Jahren) die unter leichten kognitiven Beeinträchtigungen (LKB, engl.: Mild Cognitive Impairment, MCI) leiden.

Überprüft werden soll, ob die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (Fischöl oder Resveratrol) über einen Zeitraum von sechs Monaten zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistungen führt. Im Anschluss an diese Intervention besteht gegebenenfalls die Möglichkeit an dem Gruppenprogramm AKTIVA_MCI (wird nachfolgend beschrieben) zur Förderung eines kognitiv-stimulierenden Lebensstils teilzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsflyer [PDF]

 15.12.2011

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in gesucht

Das Institut für Allgemeinmedizin im Zentrum für Gesundheitswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht zur Einrichtung eines "Kompetenzzentrums Allgemeinmedizin" baldmöglichst eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (0,5 TV-GU 13/14).

Vollständige Stellenausschreibung [PDF]

 23.11.2011

ARD Plusminus: Kassenpatienten - Vom Arzt vor die Tür gesetzt

Kein Platz für Kassenpatienten? - "Tut uns Leid, keine Termine mehr in diesem Quartal." - Jeder dritte Arzt schließt seine Praxis inzwischen vorzeitig vor Quartalsende für Kassenpatienten, weil sein Budget ausgeschöpft ist. Und manche Mediziner setzen die gesetzlich Versicherten gleich ganz vor die Tür.

Besseres Honorar-System nötig - Ohne Strukturreform, stattdessen mit mehr Geld will jetzt auch die Politik die Probleme lösen. Gesundheitsminister Daniel Bahr verspricht Ärzten, die in unterversorgte Gebiete gehen, höhere Honorare und mehr Freiheiten bei der Verschreibung teurer Medikamente. Rund 200 Millionen Euro will er dafür locker machen. Doch das wird die Fehlentwicklungen kaum stoppen, befürchtet Ferdinand M. Gerlach, Institut für Allgemeinmedizin Frankfurt. [mehr]

Link zur Sendung vom Mittwoch, 23.11.2011 [link]

 08.11.2011

15.11.2011 Arte Themenabend: Ärzte im Notstand

Sowohl Frankreich als auch Deutschland erlebt eine Krise des Gesundheitssystems. Vor allem der Mangel an Hausärzten ist inzwischen in beiden Ländern eklatant. Und das nicht nur auf dem Lande. Selbst in der Großstadt Berlin scheint in einigen Bezirken die Patientenversorgung durch niedergelassene Ärzte nicht mehr gesichert zu sein.
Der Themenabend widmet sich mit zwei Dokumentationen der Situation in Frankreich und Deutschland. Anschließend lädt Daniel Leconte zu einer Gesprächsrunde über den sich ausweitenden Ärzte-Notstand zu der Prof. Gerlach von dem Sender nach Paris eingeladen wurde.

Die Ausstrahlung der Debatte erfolgt im Rahmen eines Themenabends am 15.11.2011 [link].

 25.10.2011

Erfolgreiches Abschneiden bei der "World Rowing Masters Regatta" 2011 in Polen

37 Nationen, 2503 Boote und 6683 Ruderinnen und Ruderer waren bei der diesjährigen "World Rowing Masters Regatta" in Poznan in Polen aktiv. Damit sich die vielen Ruderinnen und Ruderer international vergleichen können und ihre Leistungen gewürdigt werden, gibt es Medaillen für jeden Sieger in jedem Lauf. Auch Gisela Taeuber und Jutta Will vom Institut für Allgemeinmedizin waren in Poznan dabei und können sich über ihr erfolgreiches Abschneiden bei dieser Großveranstaltung mit einem Sieg und mehreren guten Platzierungen freuen [PDF].

 25.10.2011

Teilnahme an der Internationalen Langstreckenregatta "Rose vom Wörthersee"

Die Energiequelle für erfolgreiches Arbeiten und der Freude daran, finden manche Institutsmitarbeiterinnen u. a. in ihrem Sport. Im internationalen Feld wurde Gisela Taeuber in ihrer Altersklasse Vierte und war gleichzeitig schnellstes deutsches Boot.

Ein Bericht von Gisela Taeuber [PDF]

 13.09.2011

Newsletter September 2011 erschienen

  • PICANT-Studie
  • Bundesweite Studie zur Berufszufriedenheit von Medizinischen Fachangestellten
  • Patientensicherheitskultur in Hausarztpraxen
  • Neue Professur im Institut für Allgemeinmedizin
[mehr]

 12.09.2011

Neue Professur für Altersmedizin im Institut für Allgemeinmedizin

Nach einstimmigem Beschluss des Frankfurter Fachbereichsrats Medizin gehört ab dem 16. September 2011 eine neue Professur für Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie und klinische Gerontologie zum Institut für Allgemeinmedizin. Ihr Inhaber Johannes Pantel studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und war nach seiner Facharztweiterbildung zunächst als Oberarzt mit den klinischen Schwerpunkten Allgemein- und Akutpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin tätig. Nach Habilitation und Forschungsaufenthalten in den USA (Iowa, Boston) erhielt er 2003 den Ruf auf die Stiftungsprofessur Gerontopsychiatrie an der Universität Frankfurt. Aktuelle wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe sind die Entwicklung und Evaluation von Instrumenten und Interventionsprogrammen zur Verbesserung der geriatrischen Versorgung, Prävention und Früherkennung dementieller Erkrankungen sowie die psychosozialen Folgen der demographischen Alterung.

Prof. Pantel und seine Arbeitsgruppe sowie die aktuell laufenden Projekte werden demnächst auf unseren Webseiten ausführlich vorgestellt.

 31.08.2011

Stellenangebot Praxispartner in Aschaffenburg gesucht

Große allgemeinmedizinische Praxis in Aschaffenburg sucht Nachfolger/Nachfolgerin für ausscheidenden Praxispartner in 2012 [mehr].

 26.08.2011

EDV HiWi gesucht

Das Institut für Allgemeinmedizin sucht eine/n HiWi für den EDV-Support zum 01. Oktober 2011 [mehr].

 22.06.2011

Stellenangebot Praxisnachfolger gesucht

Alt eingeführte Allgemeinpraxis in Riedstadt-Goddelau mit ärztlichem Partner und gut motivierten Mitarbeitern sucht eine/n Praxisnachfolger/in [mehr].

 19.05.2011

Aktionsbündnis Patientensicherheit hat neuen Vorstand gewählt

Ein interessiertes Fachpublikum mit 140 Teilnehmern hatte sich am Freitag, 13. Mai 2011, in Berlin eingefunden, um nicht nur über "Patientensicherheit in der Praxis" zu diskutieren, sondern für das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) auf seiner 6. Jahrestagung und Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand zu wählen. [mehr]

 17.05.2011

4. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin:
Ein Fortbildungs-Highlight für Hausarztpraxen

Der Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin ist mittlerweile fester Bestandteil der hessischen Fortbildungs-Landschaft. So nutzten auch in diesem Jahr am 14. Mai zahlreiche Teams aus Hausarztpraxen das verband- und industrieunabhängige Forum, das zum vierten Mal an der Goethe-Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Gerlach stattfand. Wie auch in den Vorjahren konnten sich die 200 angemeldeten Teilnehmer darauf verlassen, dass ihnen hochwertige Fortbildungsveranstaltungen von Hausärzten für Hausärzte angeboten wurden. Das Team des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin hatte in insgesamt 33 interaktiven Workshops wieder eine breite Palette praxisnaher Themen zusammengestellt. [mehr]

 16.05.2011

Arzneimitteltherapiesicherheit an der Schnittstelle Apotheke - Hausarztpraxis

Die Schnittstelle Hausarztpraxis-Apotheke ist eine der möglichen Fehlerquellen im Medikationsprozess. Es sind vor allem Kommunikationsprobleme, die zu Verwechslungen, Dosierfehlern oder Mehrfachverschreibungen führen.

Seit vielen Jahren berichten Ärztinnen, Ärzte und Medizinische Fachangestellte bei www.jeder-fehler-zaehlt.de über kritische Ereignisse aus der Hausarztpraxis. Dabei sind Medikationsfehler die größte Gruppe der berichteten Fehler. Mit einer gemeinsamen Aktion der Berliner Apothekerkammer und des Frankfurter Berichts- und Lernsystems soll jetzt die Arzneimitteltherapiesicherheit an der Schnittstelle Hausarztpraxis - Apotheke verbessert werden [mehr].

 11.05.2011

Summerschool Allgemeinmedizin für Medizinstudierende

In diesem Sommer findet in Freiburg vom 31.08.2011 bis zum 03.09.2011 die erste Summerschool Allgemeinmedizin für Medizinstudierende statt, gefördert durch die DEGAM, die GHA und den Hausärzteverband. Eine Summerschool ist ein international verbreitetes Konzept zur Nachwuchsförderung. Die Summerschool ist Teil der im Aufbau befindlichen Nachwuchsakademie der DEGAM.
Nähere Information finden sie der Webpage der DEGAM. [link]

Flyer

Anmeldung

 27.04.2011

Gründung des Forschungsnetzwerks - Allgemeinmedizin Frankfurt (ForN)

Zukünftig wird es in Frankfurt auch akkreditierte "Akademische Forschungspraxen des Instituts für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt" geben.

Am 13.04.2011 kamen in Frankfurt 44 Hausärztinnen/-ärzte und 32 Medizinische Fachangestellte aus Hausarztpraxen im Rhein-Main-Gebiet zur Auftaktveranstaltung des "Forschungsnetzwerks Allgemeinmedizin Frankfurt (ForN)" zusammen [mehr].

12.04.2011

Newsletter April 2011 erschienen

  • Akkreditierung akademischer Forschungspraxen
  • International Workshop on Collaborative Strategies in Multimorbidity
  • Neukonzeption des Seminars Allgemeinmedizin
  • Neues von der Arbeitsgruppe WiForMFA
  • Onkologie in der Hausarztpraxis
[mehr]

 30.03.2011

Stellenangebot

Das Institut für Allgemeinmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für allgemeine Büroarbeiten

mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden. Die Stelle ist vorerst befristet auf 1/2 Jahr, eine Verlängerung ist vorgesehen. [mehr]

 14.02.2011

Radiosendung zu Fehlerkultur in der Medizin

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber gerade in diesem verantwortungsvollen Bereich kommt es erst seit etwa zehn Jahren zu einer Bewusstseinsbildung, was den Umgang mit Fehlern und die Entwicklung von Instrumenten zur Fehlervermeidung betrifft."

Mit diesem Aufmacher wurde die Sendung "Radiodoktor - Medizin und Gesundheit" des Österreichischen Rundfunks (Ö 1) am 14. Februar 2011 angekündigt. Prof. Gerlach hatte als Sendungsgast Gelegenheit, das Frankfurter Fehlerberichts- und Lernsystem www.jeder-fehler-zaehlt.de vorzustellen und auf 18 Tipps zur Fehlervermeidung für Patienten hinzuweisen [PDF]. Die vollständige Sendung kann hier nachgehört werden [link].

Einen guten Überblick zum in der Sendung behandelten Thema "Fehlerkultur in der Medizin" und einige interessante Hinweise gibt die Infomappe zur Sendung [PDF].

 10.02.2011

International Workshop on Collaborative Strategies in Multimorbidity

Am 04./05.02.2011 trafen sich 17 Teilnehmer aus 5 Ländern (Kanada, Irland, Großbritannien, Niederlande und Deutschland) zu einem interdisziplinären Workshop im Institut für Allgemeinmedizin.
Beteiligt waren Forscher aus Allgemeinmedizin, klinischer Pharmakologie und Gerontologie sowie verschiedene Methodiker.

Im Zentrum des Treffens stand das Thema Multimorbidität, insbesondere die aufgrund demographischer Alterung zunehmende Multimedikation. Intensiv diskutiert wurden Modellbildung und Konzeptentwicklung, Epidemiologie, die Entwicklung von Interventionen sowie Verbesserungen der Gesundheitsversorgung bei Multimorbidität. Von zentraler Bedeutung waren zwei derzeit in Maastricht (PIL: Polypharmacy Intervention Limburg [link]) und Frankfurt (PRIMUM: PRIorisierung von MUltimedikation bei Multimorbidität [link]) durchgeführte Studien zur Therapieoptimierung bei Multimedikation. Dabei wurde speziell auf die methodischen Besonderheiten der Entwicklung, Evaluation und Implementation von komplexen Interventionen eingegangen. Perspektivisch wurden mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern erörtert.

Der Workshop wurde unterstützt durch die Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.

 21.01.2011

Vermeidung von und Umgang mit Fehlern in der Medizin

Um Patientensicherheit und Risikomanagement, insbesondere kritische Ereignisse in Klinik und Praxis sowie Grundfragen des Arzthaftungsrechts geht es in der 649. Sitzung der traditionsreichen Frankfurter Medizinischen Gesellschaft am 9. Februar 2011 um 17:30 Uhr.

Ort: Universitätsklinikum der Goethe-Universität, Hörsaal 1, Haus 22, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main (Eintritt frei).

Programm [link]

 18.01.2011

Perspektiven und Karriere - Kongress für Medizinstudierende und junge Ärzte/innen

Austauschen, informieren, Kontakte knüpfen - am 27.01.2011 findet in Frankfurt (Deutsche Nationalbibliothek) der Regionalkongress Perspektiven und Karriere statt, der vom Deutschen Ärzteblatt veranstaltet wird. Der Tag soll die persönliche Berufsorientierung und Karriereplanung in der Berufswelt der Medizin unterstützen.

Programm

Aktuelles Archiv