Aktuelles
02.04.2013
Neue Hausärzte und Hausärztinnen braucht das Land!
Feierlicher Auftakt der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen
Am 27. März fand die Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen, die den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg angegliedert sind, statt. Mit dem überregional beachteten "Modell Hessen" mit dem Ziel einer "Förderung aus einem Guss" soll dem Mangel an Hausärzten/innen entgegengewirkt werden und neue Ärztinnen und Ärzte für die Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin begeistern.
Zahlreiche Vertreter, darunter der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner sowie weitere an dem Projekt beteiligte Partner, unterstützen den eingeschlagenen Weg.
Präsentationen "Kompetenzzentren Allgemeinmedizin Hessen" [PDF], "Frauenpower in der Allgemeinmedizin" [PDF] und "Neue Hausärzte/innen braucht das Land!" [PDF].
Das Team der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin
19.03.2013
"Menschen mit Demenz zuhause versorgen - eine kooperative Aufgabe"
Abschlusstagung des Modellprojekts MultiTANDEM
Der Arbeitsbereich Altersmedizin des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main lädt alle Interessierten recht herzlich am 17. April 2013 von 14.30 bis 18.30 Uhr in die BHF-Bank, Frankfurt am Main zur Veranstaltung ein, um gemeinsam aus versorgungspraktischer, wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Perspektive aktuelle Bedarfe und Chancen in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos.
4 Zertifizierungspunkte sind bei der Landesärztekammer Hessen bewilligt. Das Programm finden Sie im beigefügten Flyer.
Wir freuen uns über Ihr Kommen.
Flyer [PDF].
14.03.2013
Fachtagung "Neue Bedarfsplanung: Mehr Ärzte für das Land?!"
Auf einer gemeinsamen Fachtagung des hessischen Sozialministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen werden die Reform der Bedarfsplanung und die daraus resultierenden neuen Gestaltungsmöglichkeiten auf Landesebene und in der Region vorgestellt und diskutiert.
Rundreise durch Hessen im April 2013. Infos und Anmeldung [PDF].
05.03.2013
Newsletter März 2013 erschienen
- Der Anfang ist gemacht. Erstes Seminar des Weiterbildungskollegs in Gießen.
- Neue Hausärzte/innen braucht das Land! Einladung zur Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hessen.
- Hausärztliche Leitlinie "Multimedikation" mit dem vdek Zukunftspreis 2012 ausgezeichnet.
- Manual zum AKTIVA-Programm.
13.02.2013
Neue Hausärzte/innen braucht das Land!
Einladung zur Auftaktveranstaltung der Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin in Hessen am 27.03.2013
Die in Hessen neu gegründeten Kompetenzzentren zur Unterstützung der Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin haben ihre Arbeit aufgenommen.
Wie im Rahmen des „Hessischen Paktes zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung“ vereinbart, wurden diese an den Universitäten Marburg und Frankfurt am Main eingerichtet. Nach Abschluss umfangreicher Vorarbeiten werden seit Anfang 2013 im Rahmen eines neu geschaffenen „Weiterbildungskollegs Allgemeinmedizin“ junge Ärzte/innen in Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin in ein spezielles Seminar- und Mentorenprogramm aufgenommen und während ihrer gesamten Weiterbildung begleitet. Train-the-trainer-Angebote sowie eine kontinuierliche Evaluation und Qualitätssicherung sind ebenfalls Bestandteil des Konzepts.
Wir laden alle Interessierten am 27.03.2013 in der Zeit von 17:15 bis 19:15 Uhr zu einer Auftaktveranstaltung auf den Campus des Universitätsklinikums der Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7 (Haus 22, Hörsaal 2) ein, in der wir unsere Aktivitäten einem größeren Publikum vorstellen möchten.
Programm [PDF] und Anmeldung [PDF]
06.02.2013
vdek Zukunftspreis 2012 an Hausärztliche Leitlinie "Multimedikation" verliehen
Die Leitlinie "Multimedikation" ist als Gemeinschaftsprojekt der Hausärztlichen Leitliniengruppe Hessen, der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) und der pmv-Forschungsgruppe, Köln entstanden. Die Gruppe erhielt den ersten Preis, dotiert mit 15.000 €. Aus unserem Institut waren Dipl. Soz. Martin Beyer, Dr. med. Christiane Muth, MPH für die DEGAM sowie Dr. med. Gert Vetter aus dem Kreis der Lehrbeauftragten beteiligt.
Die Leitlinie wurde vor dem Hintergrund entwickelt, dass in Hausarztpraxen inzwischen zwar mehrheitlich multimorbide Patienten versorgt werden, dass es für deren Behandlung jedoch bislang keine fundierte und zugleich praktikable Hilfestellung in Leitlinien und in den Praxen keine Routinen zum Umgang mit der häufig assoziierten Multimedikation gibt.
Ziel war es, eine Systematik für Hausärzte bereitzustellen, anhand derer eine notwendige von einer unerwünschten Multimedikation unterschieden werden kann, mittels derer Risiken und Gefahren von Multimedikation - unangemessene Verschreibungen, ebenso wie Probleme einer Untertherapie zukünftig besser vermieden sowie Therapiepräferenzen und Anwendungsprobleme bei Patienten identifiziert und berücksichtigt werden können. Dazu wurden Lösungsstrategien für Kernprobleme ärztlichen Handelns im Verlauf des gesamten Medikationsprozesses - von der Bestandsaufnahme bis zur Verlaufskontrolle - dargestellt, durch Fallbeispiele illustriert und mit Praxistipps unterstützt.
Die Leitlinie ist kostenlos im Internet abrufbar [link].Information zum Zukunftspreis 2012 [PDF].
24.01.2013
Stellenausschreibungen Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt
Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab dem 01.04.2013 oder später mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (E13/E14 TV-G-U / TZ 75%-100%).
Die Stellen sind zunächst auf 34-36 Monate befristet, jedoch bestehen Optionen auf Verlängerung sowie auf Aufstockung einer Teilzeitstelle. Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in verschiedenen innovati-ven Projekten aus dem Bereich der Epidemiologie und Onkologie, aber auch der Versorgungsforschung mit Schwerpunkt auf allgemeinmedizinisch relevanten Fragestellungen (z.B. Geriatrie, Polypharmazie, team-basiertes Arbeiten).
Stellenausschreibung [PDF]
Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab dem 01.06.2013 eine/einen Diplom-Dokumentar/in (E9 TV-G-U, 75%-Teilzeit) für die Vorbereitung und Durchführung einer onkologisch-epidemiologischen Studie.
Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des Tarifvertrags der Goethe-Universität (TV-G-U).
Zu den Tätigkeiten gehören: Aufbau einer Rekrutierungsdatenbank, Aufbau einer Dateneingabemaske auf Basis der in der Studie entwickelten Erhebungsmaterialien, Abgleich dieser Dateneingabemaske mit bereits bestehenden Dokumentationssystemen (z.B. dem Basisdokumentationsbogen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V.).
Die Stelle ist zunächst befristet auf die Dauer von 18 Monaten mit der Option auf Verlängerung sowie auf Aufstocken der Stelle.
Stellenausschreibung [PDF]
22.01.2013
Summerschool Allgemeinmedizin 2013
Ab sofort können sich Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt mit Interesse an der Allgemeinmedizin für die Summerschool Allgemeinmedizin 2013 bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2013. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Nach Freiburg und Dresden wird die dritte Summerschool Allgemeinmedizin vom 28. August bis 01. September 2013 in Greifswald stattfinden. Organisator und Ansprechpartner vor Ort ist Prof. Jean-Francois Chenot [Kontakt].
Bewerbungsunterlagen [PDF]
Infoflyer [PDF]
16.01.2013
Fachtagung:
Wie geht es uns morgen? Wege zu mehr Effizienz in einem solidarischen Gesundheitswesen
Datum: Montag, 11. Februar 2013, 12.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Ein Livestream wird eingerichtet auf www.boell.de/stream
Die Fachkommission Gesundheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung hat sich mit der Frage beschäftigt: Wie müssen die Anreize im Gesundheitswesen gesetzt werden, damit das System aus sich selbst heraus mehr Gesundheit zu vertretbaren Kosten hervorbringt? Auf der Tagung werden die Empfehlungen der Fachkommission Gesundheitspolitik vorgestellt und diskutiert.
Programm und Anmeldung [link]
09.01.2013
Forschung Frankfurt
In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftmagazins "Forschung Frankfurt" ist das Institut für Allgemeinmedizin mit mehreren interessanten Artikeln vertreten."Wenn ich alle Pillen genommen habe, bin ich satt"
Im Jahr 2005 nahmen mehr als ein Drittel der über 65-Jährigen täglich neun oder mehr Medikamente ein. Zu diesen ärztlich verordneten Medikamenten kamen noch weitere in der Apotheke frei verkäufliche hinzu. Welche Gefahren die Multimedikation birgt und wie man diesen begegnen kann, untersuchen Dr. Christiane Muth vom Institut für Allgemeinmedizin und Prof. Marjan van den Akker von der Universität Maastricht. Ihr Rat: Assistenzpersonal für das Gespräch mit Patienten ausbilden und unerwünschte Wechselwirkungen durch computergestützte Verordnungen vermeiden.
Multimorbidität und Multimedikation: Herausforderungen einer alternden Gesellschaft (Christiane Muth und Marjan van den Akker) [PDF]
PICANT-Studie setzt auf ein geschultes Praxisteam und die Motivation zu Selbstmanagement
Patienten mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen oder Embolien müssen oft ein Leben lang medikamentös behandelt werden. Doch nicht jeder, der Gerinnungshemmer benötigen würde, erhält sie auch, und umgekehrt erhält mancher die Medikamente, obwohl sie nicht indiziert wären. Schließlich kann es sein, dass aufgrund von einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder einer fehlerhaften medikamentösen Einstellung das Blutungsrisiko oder das Risiko für Embolien erhöht ist. Um die Versorgung auf diesem Gebiet zu verbessern und Komplikationen durch Blutungen oder Embolien zu reduzieren, hat das Institut für Allgemeinmedizin im März 2012 eine Studie mit hessischen Hausarztpraxen begonnen.
Patienten mit Gerinnungsstörungen optimal versorgen (Andrea Siebenhofer-Kroitzsch) [PDF]
"Betriebswirtschaftliches Interesse, dass Patienten krank bleiben"
"In unserem Gesundheitssystem haben verrückterweise letztlich alle ein betriebswirtschaftliches Interesse daran, dass die Patienten krank sind und auch bleiben." Diese ernüchternde Feststellung ist für Prof. Ferdinand Gerlach mehr Ansporn zum Handeln als Grund zur Resignation. Im Interview entwickelt er die Vision eines Systems, in dem das Wohl des Kranken im Mittelpunkt steht. Auch die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses liegt dem Frankfurter Allgemeinmediziner am Herzen, denn der Hausärztemangel ist in Hessen jetzt schon spürbar.
"Ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit" - Über die Kluft zwischen ambulanter und stationärer Versorgung (Ferdinand Gerlach und Anne Hardy) [PDF]
10.12.2012
DEGAM-Nachwuchsakademie
Der zweite Jahrgang der DEGAM-Nachwuchsakademie ist ausgeschrieben.
Noch bis zum 31. Januar 2013 können sich Medizinstudierende ab dem fünften Semester – mit einem besonderen Interesse an der Allgemeinmedizin – bewerben.
Die Nachwuchsakademie der DEGAM ist eine bundesweit einmalige und besondere Förderung von an der Allgemeinmedizin interessierten Studierenden. Sie bietet in einem langfristigen Förderprogramm ein individuelles Mentoring durch erfahrene Allgemeinmediziner, die Unterstützung bei Studium, wissenschaftlichem Arbeiten (z.B. in der Promotion) und in der eigenen Berufsplanung.
Weitere Informationen [link].
13.11.2012
Newsletter November 2012 erschienen
- Prof. Gerlach ist der neue Vorsitzende des "Sachverständigenrates Gesundheit"
- Prof. Marjan van den Akker - 22. Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur
- Internationales Symposium am 17.10.2012 in der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt
- Projekt InGe- Innovative Gesundheitsmodelle
- Kompetenznetzwerk Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON): Studie zu Informationsbedürfnissen
- Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin der Universitäten Marburg und Frankfurt am Main unter www.weiterbildung.allgemeinmedizin-hessen.de
05.11.2012
Professur (W3) für Allgemeinmedizin
An der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes ist zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine Professur (W3) für Allgemeinmedizin im privatrechtlichen Dienstverhältnis zu besetzen.
Mit der Professur ist die Leitung der neu zu gründenden Abteilung für Allgemeinmedizin
verbunden. Der/Die Lehrstuhlinhaber/-in soll das Fach Allgemeinmedizin in seiner gesamten
Breite in Forschung und Lehre vertreten. Hierbei kann er/sie auf ein Netz von akademischen
Lehr- und Forschungspraxen für Allgemeinmedizin zurückgreifen. Die Mitarbeit in einer
vertragsärztlichen Praxis ist möglich. [link]
09.10.2012
Herbst-Vortragsreihe: "Demenz in der Familie: Was können Angehörige tun?"
Anlässlich des Welt-Alzheimertages wird international auf die Demenzerkrankung und deren Folgen für die betroffenen Menschen und ihre Familien eingegangen. In diesem Rahmen startet am 18.10.2012 die Vortragsreihe "Demenz in der Familie: Was kann man tun?" in Frankfurt am Main.
Der Arbeitsbereich Altersmedizin des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main laden alle Betroffenen und Interessierten ein, mehr über die Erkrankung und deren Umgang zu erfahren. Insbesondere richtet sich das Angebot an Menschen, die selbst einen Angehörigen mit Demenz versorgen.
Neben neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich "Demenz" bieten die Vorträge Alltagsnähe, Anschaulichkeit sowie Möglichkeiten zur Diskussion und aktivem Erfahrungsaustausch.
Nähere Informationen finden Sie unter [PDF]
01.10.2012
Vortragsreihe "Alternsforschung in Frankfurt"
Das Forum Alternswissenschaften und Alterspolitik lädt Sie im Rahmen der Vortragsreihe "Alternsforschung in Frankfurt" zur kommenden Veranstaltung zum Thema "Medizin am Lebensende" ein.Die Veranstaltung mit Vorträgen und Podiumsdiskussion wird am Mittwoch, 24. Oktober 2012 von 16.00 bis 19.00 Uhr im Vortragssaal der BHF-Bank stattfinden.
Die detaillierte Programmübersicht sowie Informationen zu den Vortragenden als auch an der Diskussion beteiligten Personen können Sie dem Flyer entnehmen [PDF].
01.10.2012
Aktionswoche "Kopfkarussell", vom 2. bis zum 15. Oktober 2012 in Frankfurt
Menschen mit Demenz haben StudentInnen ihre Welt gezeigt. Sie haben fotografiert. Sie haben die StudentInnen einen Augenblick aus ihren Augen blicken lassen. "Meine Welt" ist eine Fotoausstellung, die nicht Menschen mit Demenz zeigt, sondern das, was ihnen wichtig und bedeutsam ist. Sie werden eingeladen, die Stärken von Menschen mit Demenz zu bewundern und ihrem ganz besonderen Blick auf die Welt zu folgen.
"Meine Welt" wurde von Dr. Günter Burkart (Interdisziplinäre Alternswissenschaft, Goethe-Universität), Dr. Julia Haberstroh (Interdisziplinäre Alternswissenschaft und Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität sowie Alzheimer Gesellschaft Frankfurt) und Sabine Dunkel (Diakoniestation Frankfurt) initiiert und zusammen mit StudentInnen der Erziehungswissenschaft in drei Frankfurter Altenpflegeheimen (AWO, Diakonie) umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt von der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt.
Webseite "Kopfkarusell"[link] Flyer [PDF]
18.09.2012
Prof. Gerlach zum neuen Vorsitzenden der Gesundheitsweisen berufen
Auf Vorschlag des Sachverständigenrates hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr den Direktor des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin Prof. Ferdinand M. Gerlach zum neuen Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen.
Prof. Gerlach ist damit der erste Allgemeinmediziner an der Spitze der Gesundheitsweisen. Der interdisziplinär besetzte Sachverständigenrat umfasst sieben Mitglieder und gilt als wichtigstes Expertengremium der deutschen Gesundheitspolitik. Prof. Gerlach, der bereits seit 2007 Mitglied dieses Expertenrates ist und seit 2011 als stellvertretender Vorsitzender fungierte, löst den renommierten Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Eberhard Wille (Universität Mannheim) ab. Die insgesamt sieben Ratsmitglieder sind noch bis zum 14. Juli 2014 berufen.
Weitere Informationen über die Mitglieder und die Tätigkeit des Sachverständigenrates sowie die Gutachten des Rates finden Sie unter: www.svr-gesundheit.de.
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit [link]
Pressemitteilung des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main [link]
Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, DEGAM [link]
17.08.2012
W3-Professur für Allgemeinmedizin, Universität Tübingen
An der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine W3-Professur für Allgemeinmedizin zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll das Fach Allgemeinmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung in seiner ganzen Breite vertreten. Mit der Professur ist die Leitung des neu gegründeten Instituts für Allgemeinmedizin an der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen verbunden.
Ausschreibung [PDF]
13.08.2012
Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens
Fachtagung am 05. September in Hannover
Insbesondere ländliche Regionen stehen vor vielfältigen Herausforderungen auch zukünftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Angesichts einer alternden Gesellschaft gilt es beispielsweise den Bedarf an Fachkräften zu sichern und wichtige strukturelle Weichen zu stellen. Zugleich ist eine kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten im Gesundheitswesen unabdingbar.
Infoflyer [PDF]
03.07.2012
Evidence Based Medicine Meets Multimorbidity: A Blind Date?
Internationales Symposium am 17. Oktober in Frankfurt
Am 17.10.2012 findet in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main ein mit großer Spannung erwartetes Symposium statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die (Haus )Ärzte und (allgemeinmedizinische) Forscher gleichermaßen umtreiben: Was tun, wenn mein Patient gleichzeitig mehrere Krankheiten hat? Mit welchen Problemen von Multimorbidität und Polypharmazie sind wir schon heute konfrontiert? Welche klinische Entscheidungsunterstützung liefert die evidenzbasierte Medizin (EbM) in dieser Situation heute und was sollte sie zukünftig leisten? Führende Forscher beider Ausrichtungen - der EbM wie der Multimorbiditätsforschung - diskutieren über Dilemmata und Herausforderungen, die das Problem Multimorbidität mit sich bringt und über Strategien zu deren Bewältigung.
Dazu kommen Referenten aus verschiedenen Ländern - darunter auch Australien und Kanada -mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund - u.a. Allgemeinmedizin, Geriatrie, klinische Pharmakologie und Epidemiologie nach Frankfurt. Das Symposium ist Teil der 22. Friedrich Merz-Stiftungsgastprofessur, auf die in diesem Jahr Frau Professor Marjan van den Akker von der Universität Maastricht berufen wurde. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen sind noch bis zum 15.09.2012 möglich.
Programm [PDF]
Fax-Anmeldeformular [PDF]
20.06.2012
Neues Gutachten der Gesundheitsweisen
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, in dem Prof. Gerlach als stellvertretender Vorsitzender der sieben Gesundheitsweisen mitarbeitet, hat das Sondergutachten 2012 am 20. Juni an Bundesgesundheitsminister Bahr übergeben. Das Gutachten behandelt die Überwindung der Herausforderungen am möglicherweise wichtigsten Brennpunkt im deutschen Gesundheitswesen und geht der Frage nach, inwieweit eine wettbewerbliche Orientierung die vielfältigen Probleme an der Schnittstelle zwischen ambulantem und stationären Sektor lösen und so ggf. zu einer bedarfsgerechteren Versorgung beitragen kann.
Insbesondere das Kapitel 5 (Sektorenübergreifender und populationsorientierter Qualitätswettbewerb) und Kapitel 6 (Wettbewerbsbedingungen an der Sektorengrenze zwischen ambulant und stationär) sowie Kapitel 7 (Effizienz- und Effektivitätsverbesserungen durch selektive Verträge) enthalten interessante Analysen und Vorschläge. Kapitel 7.3 enthält einen Vorschlag zur gezielten "Förderung von Versorgungsinnovationen und Versorgungsforschung" mit dem die anhaltende Stagnation in diesem Bereich überwunden werden könnte.
Die Lang- und Kurzfassung sowie weitere Infos (u.a. aktuelle Pressemitteilungen zum neuen Gutachten) gibt es unter [hier].
Einige Reaktionen haben wir in unserem [Pressespiegel] zusammengestellt.
Der Rat stellt die Inhalte seines neuen Gutachtens am 18. September auch im Rahmen eines Symposiums in Berlin vor. Anmeldungen sind ab sofort möglich [PDF].
20.06.2012
Bundesweit mit Spannung erwartet: Erste Ergebnisse der HzV-Evaluation in Baden-Württemberg veröffentlicht...
Auf dem Hauptstadtkongress in Berlin wurden am 15.06.2012 von Prof. Gerlach und Prof. Szecsenyi (Abt. Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Univ. Heidelberg) die ersten Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg vorgestellt.
Die Untersuchung kommt dabei nicht nur zu dem Schluss, dass insbesondere chronisch kranke Patientinnen und Patienten besser und strukturierter versorgt werden als in der Regelversorgung. Teilnehmende Hausärzte sind auch mehrheitlich mit ihrem Beruf zufriedener und sehen im Hausarztvertrag die bessere Versorgungsform.
Präsentationen [link] und Pressemitteilungen [link].
19.06.2012
Institut für Allgemeinmedizin - Laufend besser
Beim 20. JP Morgan Corporate Challenge Lauf am 14. Juni 2012 machten sich 16 LäuferInnen des Instituts für Allgemeinmedizin bei bestem Laufwetter und guter Laune auf zum Start an der Alten Oper. Zusammen mit 68.570 weiteren TeilnehmerInnen führte sie die Strecke von 5,6 Kilometern durch die Frankfurter Innenstadt. Das gesamte Team erreichte mit guten Laufzeiten das Ziel. Als schnellste Institutsläuferin überquerte Prof. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch nach 28,23 Minuten die Ziellinie.
Der sportlich erfolgreiche Tag fand bei einem gemeinsamen Abendessen einen gemütlichen Ausklang.
Herzlichen Dank dem Institut für die finanzielle Unterstützung, welche die Teilnahme am Lauf und das T-Shirt mit eigenem Logo ermöglichte.
Wir freuen uns schon auf den Lauf im nächsten Jahr!
05.06.2012
Newsletter Juni 2012 erschienen
- "Evidence based medicine meets multimorbidity: a blind date?"
- Aarhus Statement zur Frühdiagnose von Krebserkrankungen veröffentlicht
- Auszeichnungen
- ForN geht auf die 100 zu ... – Weiterer Aufbau des Frankfurter Netzes Akademischer Forschungspraxen
- 5. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin: Hochwertige Fortbildung für Hausarztpraxen
05.06.2012
3. Hessisches Gründer- und Abgeberforum in Frankfurt am 23.06.2012
Sie wollen Ihre Praxis abgeben oder suchen eine Praxis um sich niederzulassen?
Diese Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessens bietet Niederlassungsinteressierten und Praxisabgebern die Möglichkeit, unverbindlich ins Gespräch zu kommen und ggf. über eine Anzeige den richtigen Kontakt zu finden.
Weitere Informationen finden Sie [hier] oder im Flyer [PDF]
30.05.2012
Den Wissensschatz der Hausärzte heben
Weiterer Ausbau des Frankfurter Netzes Akademischer Forschungspraxen
Das Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN) geht auf die ersten 100 Mitgliedspraxen zu. Nachdem bereits im vergangenen Dezember die ersten 15 Pilotpraxen akkreditiert wurden, konnten im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung am 23. Mai 2012 weitere 80 Hausarztpraxen den Titel "Akademische Forschungspraxis der Goethe-Universität Frankfurt/Main" erhalten.Das Netz wurde gegründet, um den Beitrag der Hausarztpraxen an der Durchführung wichtiger Forschungsprojekte des Instituts für Allgemeinmedizin darstellen zu können und um außerdem den wissenschaftlichen Austausch zwischen Praxen und Institut zu intensivieren. Zwei große vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekte - "Priorisierung bei Multimedikation" (PRIMUM) sowie "Sicherheitskultur" - konnten im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Die hier aktiven Praxen werden jetzt als akademische Forschungspraxen anerkannt.
Pressemeldung [PDF]
29.05.2012
W3-Professur für Allgemeinmedizin
Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.
Am Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2/W3-Professur für Allgemeinmedizin zu besetzen.
Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in soll das Fachgebiet Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre vertreten. Mit der Professur ist die Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, verbunden. Die Bewerberinnen/Bewerber müssen zum Zeitpunkt des Amtsantritts Fachärzte für Allgemeinmedizin sein und an der Krankenversorgung möglichst im Rahmen einer hausärztlichen Praxis in Teilzeit teilnehmen.
Ausschreibung als [PDF].
22.05.2012
Dr. med. Anne Dahlhaus mit dem "VdGM Junior Researcher Award" 2012 ausgezeichnet
Frau Dr. med. Anne Dahlhaus, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt, Arbeitsbereich Chronische Krankheit und Versorgungsforschung, wird für ihre Projektidee "Development of a model to assess the impact of regional ambulatory diabetes care on diabetic outcomes in German diabetes mellitus type 2 patients" mit dem "VdGM Junior Researcher Award" 2012 ausgezeichnet. Die Studie soll untersuchen, inwieweit die regionale Verfügbarkeit und lokale Erreichbarkeit von (Haus-)Ärzten die Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 beeinflusst. Das "Vasco da Gama Movement" (VdGM) ist eine Arbeitsgruppe der WONCA-Europe für junge und zukünftige Allgemeinmediziner und vergibt den europäischen Preis jährlich an junge hausärztliche Nachwuchswissenschaftler.
21.05.2012
Dr. Valentina Tesky mit dem Stifterpreis "Sozialpsychiatrie Frankfurt" 2012 ausgezeichnet
Frau Dr. Valentina Tesky, Mitarbeiterin des Instituts für Allgemeinmedizin, Arbeitsbereich Altersmedizin, wird für ihre Dissertation: "Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Interventionsprogramms zur aktiven kognitiven Stimulation im Alter (AKTIVA)" mit dem Stifterpreis "Sozialpsychiatrie Frankfurt" 2012 ausgezeichnet.
Die hervorragende Dissertation von Frau Tesky stellt ein neuartiges verhaltensbezogenes und selbst entwickeltes Gruppentraining (AKTIVA: Aktive kognitive Stimulation - Vorbeugung im Alter) vor, welches den Fokus auf die Steigerung kognitiv stimulierender Freizeit- und Alltagsaktivitäten älterer Menschen legt. Hierdurch soll die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflusst werden und langfristig kognitiven Leistungseinbußen, wie sie im Rahmen demenzieller Erkrankungen auftreten, vorgebeugt werden.
21.05.2012
W3-Professur für Allgemeinmedizin
Im CharitéCentrum 01 für Human- und Gesundheitswissenschaften ist im Institut für Allgemeinmedizin am Campus Mitte ab sofort folgende Stelle zu besetzen: Universitätsprofessur für Allgemeinmedizin.
Zu den Aufgaben dieser Professur gehört die angemessene Vertretung des Faches in Forschung und Lehre sowie in der Krankenversorgung. Die Bewerberin/Der Bewerber soll ein ausgewiesenes und eigenständiges wissenschaftliches Profil im Bereich der Allgemeinmedizin aufweisen. Eine der zentralen Aufgaben der Professur ist die Repräsentation des Faches in der Lehre sowie die Kooperation mit Allgemeinmedizinern in der Region insbesondere zur Etablierung von Netzwerken der Versorgungsforschung und Primärprävention. Ferner wird eine intensive Auseinandersetzung mit den Lehrplänen des neuen Modellstudiengangs Medizin zur Verbesserung der allgemeinmedizinschen Ausbildung und zur Steigerung der Attraktivität des Hausarztberufes erwartet.
Ausschreibung als [PDF].
27.04.2012
5. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin - Ein Jubiläum
Am Samstag, den 21. April 2012, fand die mittlerweile bereits 5. Auflage des Frankfurter Tags der Allgemeinmedizin statt - ein kleines Jubiläum, das sehr großen Anklang fand:
Mit dem Tag der Allgemeinmedizin bietet das Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Gerlach ein mittlerweile fest etabliertes, von Sponsoren unabhängiges Forum für engagierte Hausarztpraxen an, das von diesen gerne genutzt wird. Über 200 Teilnehmer - Hausärzte/ Hausärztinnen und deren Medizinische Fachangestellte sowie Ärzte/Ärztinnen in Weiterbildung besuchten die insgesamt 24 praxisnahen, interaktiven Workshops. Die Veranstaltung war somit vollständig ausgebucht.
Von Fehlermanagement in der Praxis über Screeningverfahren in der Demenzdiagnostik oder Burnout bis zum Kind in der Hausarztpraxis reichte die breite Palette der Workshop-Themen. Wie gewohnt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz konkrete Tipps für ihre Alltagssituation in der Praxis austauschen und mitnehmen. Auch Workshops zu den Themen Kommunikationstraining oder Notfallversorgung, Ernährungsberatung oder EKG fanden großen Anklang. [mehr]
27.04.2012
W3-Professur für Allgemeinmedizin
Die Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W3-Professur für Allgemeinmedizin.
Zu den Aufgaben gehören die Vertretung des Fachgebiets Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre sowie die ärztliche Leitung des Bereichs Allgemeinmedizin im Medizinischen Versorgungszentrum Eckental des Universitätsklinikums Erlangen. Der/Die Stelleninhaber/in soll profunde Kenntnisse im Rahmen von interdisziplinären Forschungsprojekten einbringen und neue Forschungsvorhaben initiieren z. B. zu patientenorientierten Versorgungskonzepten. Eine Mitarbeit in den entsprechenden Forschungs-verbünden der Medizinischen Fakultät (Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Spitzencluster Medical Valley) wird erwartet. An der Medizinischen Fakultät bestehen die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin und Medical Process Management.
Ausschreibung als [PDF].
15.02.2012
Mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen in Voll- und/oder Teilzeit gesucht
Wir suchen motivierte und engagierte Forscher/innen mit onkologischem Interesse, insbesondere Ärzte/innen mit mehrjähriger klinischer (idealerweise onkologischer) Erfahrung sowie Psychologen/innen, Soziologen/innen oder andere Hochschulabsolventen/innen mit mehrjähriger praktischer Forschungstätigkeit. Zusatzqualifikationen (wie Epidemiologie, Public Health, Qualitätsförderung) sind v.a. bei Ärzten/innen erwünscht.
Vollständige Stellenausschreibung [PDF]
06.02.2012
Tagung zur Förderung junger Allgemeinärzte
Das Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg hat mit der Verbundweiterbildung in den vergangenen drei Jahren eine Strategie zur Nachwuchsentwicklung und -förderung für die hausärztliche Versorgung entworfen. Damit befasst sich eine Fachtagung am 28. Februar an der Universität Heidelberg. [link]
30.01.2012
Newsletter Januar 2012 erschienen
- BMBF-Studie zum Zusammenhang von Gedächtnis und diätetischen Maßnahmen
- Im Blickpunkt: Forschung für Medizinische Fachangestellte in der Hausarztpraxis
- Forschungsaufenthalt von Dr. Christiane Muth "Down under"
- Landpartie – Allgemeinmedizin zum Anfassen
19.01.2012
Lehrstuhl für Allgemeinmedizin zu besetzen
An der Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Lehrstuhl für Allgemeinmedizin (Universitätsprofessur) zu besetzen.
Vollständige Stellenausschreibung [PDF]
12.01.2012
Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in gesucht
Im Institut für Allgemeinmedizin des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist im Arbeitsbereich Forschungsmethodik und Projektmanagement in der Allgemeinmedizin zum 15.03.2012 die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E13 TV-G-U, ¾-tags) vorerst befristet bis zum 14.03.2014 zu besetzen.
Vollständige Stellenausschreibung [PDF]
03.01.2012
Probanden gesucht
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes "Verbesserung der Gedächtnisfunktionen von Patienten mit MCI durch diätische Interventionen, körperliche Bewegung und kognitive Stimulation" suchen wir im Raum Frankfurt Menschen (zwischen 50-80 Jahren) die unter leichten kognitiven Beeinträchtigungen (LKB, engl.: Mild Cognitive Impairment, MCI) leiden.
Überprüft werden soll, ob die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (Fischöl oder Resveratrol) über einen Zeitraum von sechs Monaten zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistungen führt. Im Anschluss an diese Intervention besteht gegebenenfalls die Möglichkeit an dem Gruppenprogramm AKTIVA_MCI (wird nachfolgend beschrieben) zur Förderung eines kognitiv-stimulierenden Lebensstils teilzunehmen.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsflyer [PDF]
15.12.2011
Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in gesucht
Das Institut für Allgemeinmedizin im Zentrum für Gesundheitswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht zur Einrichtung eines "Kompetenzzentrums Allgemeinmedizin" baldmöglichst eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (0,5 TV-GU 13/14).
Vollständige Stellenausschreibung [PDF]
23.11.2011
ARD Plusminus: Kassenpatienten - Vom Arzt vor die Tür gesetzt
Kein Platz für Kassenpatienten? - "Tut uns Leid, keine Termine mehr in diesem Quartal." - Jeder dritte Arzt schließt seine Praxis inzwischen vorzeitig vor Quartalsende für Kassenpatienten, weil sein Budget ausgeschöpft ist. Und manche Mediziner setzen die gesetzlich Versicherten gleich ganz vor die Tür.
Besseres Honorar-System nötig - Ohne Strukturreform, stattdessen mit mehr Geld will jetzt auch die Politik die Probleme lösen. Gesundheitsminister Daniel Bahr verspricht Ärzten, die in unterversorgte Gebiete gehen, höhere Honorare und mehr Freiheiten bei der Verschreibung teurer Medikamente. Rund 200 Millionen Euro will er dafür locker machen. Doch das wird die Fehlentwicklungen kaum stoppen, befürchtet Ferdinand M. Gerlach, Institut für Allgemeinmedizin Frankfurt. [mehr]
Link zur Sendung vom Mittwoch, 23.11.2011 [link]
08.11.2011
15.11.2011 Arte Themenabend: Ärzte im Notstand
Sowohl Frankreich als auch Deutschland erlebt eine Krise des Gesundheitssystems. Vor allem der Mangel an Hausärzten ist inzwischen in beiden Ländern eklatant. Und das nicht nur auf dem Lande. Selbst in der Großstadt Berlin scheint in einigen Bezirken die Patientenversorgung durch niedergelassene Ärzte nicht mehr gesichert zu sein.
Der Themenabend widmet sich mit zwei Dokumentationen der Situation in Frankreich und Deutschland. Anschließend lädt Daniel Leconte zu einer Gesprächsrunde über den sich ausweitenden Ärzte-Notstand zu der Prof. Gerlach von dem Sender nach Paris eingeladen wurde.
Die Ausstrahlung der Debatte erfolgt im Rahmen eines Themenabends am 15.11.2011 [link].
25.10.2011
Erfolgreiches Abschneiden bei der "World Rowing Masters Regatta" 2011 in Polen
37 Nationen, 2503 Boote und 6683 Ruderinnen und Ruderer waren bei der diesjährigen "World Rowing Masters Regatta" in Poznan in Polen aktiv. Damit sich die vielen Ruderinnen und Ruderer international vergleichen können und ihre Leistungen gewürdigt werden, gibt es Medaillen für jeden Sieger in jedem Lauf. Auch Gisela Taeuber und Jutta Will vom Institut für Allgemeinmedizin waren in Poznan dabei und können sich über ihr erfolgreiches Abschneiden bei dieser Großveranstaltung mit einem Sieg und mehreren guten Platzierungen freuen [PDF].
25.10.2011
Teilnahme an der Internationalen Langstreckenregatta "Rose vom Wörthersee"
Die Energiequelle für erfolgreiches Arbeiten und der Freude daran, finden manche Institutsmitarbeiterinnen u. a. in ihrem Sport. Im internationalen Feld wurde Gisela Taeuber in ihrer Altersklasse Vierte und war gleichzeitig schnellstes deutsches Boot.
Ein Bericht von Gisela Taeuber [PDF]
13.09.2011
Newsletter September 2011 erschienen
- PICANT-Studie
- Bundesweite Studie zur Berufszufriedenheit von Medizinischen Fachangestellten
- Patientensicherheitskultur in Hausarztpraxen
- Neue Professur im Institut für Allgemeinmedizin
12.09.2011
Neue Professur für Altersmedizin im Institut für Allgemeinmedizin
Nach einstimmigem Beschluss des Frankfurter Fachbereichsrats Medizin gehört ab dem 16. September 2011 eine neue Professur für Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie und klinische Gerontologie zum Institut für Allgemeinmedizin. Ihr Inhaber Johannes Pantel studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und war nach seiner Facharztweiterbildung zunächst als Oberarzt mit den klinischen Schwerpunkten Allgemein- und Akutpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin tätig. Nach Habilitation und Forschungsaufenthalten in den USA (Iowa, Boston) erhielt er 2003 den Ruf auf die Stiftungsprofessur Gerontopsychiatrie an der Universität Frankfurt. Aktuelle wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe sind die Entwicklung und Evaluation von Instrumenten und Interventionsprogrammen zur Verbesserung der geriatrischen Versorgung, Prävention und Früherkennung dementieller Erkrankungen sowie die psychosozialen Folgen der demographischen Alterung.
Prof. Pantel und seine Arbeitsgruppe sowie die aktuell laufenden Projekte werden demnächst auf unseren Webseiten ausführlich vorgestellt.
31.08.2011
Stellenangebot Praxispartner in Aschaffenburg gesucht
Große allgemeinmedizinische Praxis in Aschaffenburg sucht Nachfolger/Nachfolgerin für ausscheidenden Praxispartner in 2012 [mehr].
26.08.2011
EDV HiWi gesucht
Das Institut für Allgemeinmedizin sucht eine/n HiWi für den EDV-Support zum 01. Oktober 2011 [mehr].
22.06.2011
Stellenangebot Praxisnachfolger gesucht
Alt eingeführte Allgemeinpraxis in Riedstadt-Goddelau mit ärztlichem Partner und gut motivierten Mitarbeitern sucht eine/n Praxisnachfolger/in [mehr].
19.05.2011
Aktionsbündnis Patientensicherheit hat neuen Vorstand gewählt
Ein interessiertes Fachpublikum mit 140 Teilnehmern hatte sich am Freitag, 13. Mai 2011, in Berlin eingefunden, um nicht nur über "Patientensicherheit in der Praxis" zu diskutieren, sondern für das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) auf seiner 6. Jahrestagung und Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand zu wählen. [mehr]
17.05.2011
4. Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin:
Ein Fortbildungs-Highlight für Hausarztpraxen
Der Frankfurter Tag der Allgemeinmedizin ist mittlerweile fester Bestandteil der hessischen Fortbildungs-Landschaft. So nutzten auch in diesem Jahr am 14. Mai zahlreiche Teams aus Hausarztpraxen das verband- und industrieunabhängige Forum, das zum vierten Mal an der Goethe-Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Gerlach stattfand. Wie auch in den Vorjahren konnten sich die 200 angemeldeten Teilnehmer darauf verlassen, dass ihnen hochwertige Fortbildungsveranstaltungen von Hausärzten für Hausärzte angeboten wurden. Das Team des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin hatte in insgesamt 33 interaktiven Workshops wieder eine breite Palette praxisnaher Themen zusammengestellt. [mehr]
16.05.2011
Arzneimitteltherapiesicherheit an der Schnittstelle Apotheke - Hausarztpraxis
Die Schnittstelle Hausarztpraxis-Apotheke ist eine der möglichen Fehlerquellen im Medikationsprozess. Es sind vor allem Kommunikationsprobleme, die zu Verwechslungen, Dosierfehlern oder Mehrfachverschreibungen führen.
Seit vielen Jahren berichten Ärztinnen, Ärzte und Medizinische Fachangestellte bei www.jeder-fehler-zaehlt.de über kritische Ereignisse aus der Hausarztpraxis. Dabei sind Medikationsfehler die größte Gruppe der berichteten Fehler. Mit einer gemeinsamen Aktion der Berliner Apothekerkammer und des Frankfurter Berichts- und Lernsystems soll jetzt die Arzneimitteltherapiesicherheit an der Schnittstelle Hausarztpraxis - Apotheke verbessert werden [mehr].
11.05.2011
Summerschool Allgemeinmedizin für Medizinstudierende
In diesem Sommer findet in Freiburg vom 31.08.2011 bis zum 03.09.2011 die erste Summerschool Allgemeinmedizin für Medizinstudierende statt, gefördert durch die DEGAM, die GHA und den Hausärzteverband. Eine Summerschool ist ein international verbreitetes Konzept zur Nachwuchsförderung. Die Summerschool ist Teil der im Aufbau befindlichen Nachwuchsakademie der DEGAM.
Nähere Information finden sie der Webpage der DEGAM. [link]
27.04.2011
Gründung des Forschungsnetzwerks - Allgemeinmedizin Frankfurt (ForN)
Zukünftig wird es in Frankfurt auch akkreditierte "Akademische Forschungspraxen des Instituts für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt" geben.
Am 13.04.2011 kamen in Frankfurt 44 Hausärztinnen/-ärzte und 32 Medizinische Fachangestellte aus Hausarztpraxen im Rhein-Main-Gebiet zur Auftaktveranstaltung des "Forschungsnetzwerks Allgemeinmedizin Frankfurt (ForN)" zusammen [mehr].
12.04.2011
Newsletter April 2011 erschienen
- Akkreditierung akademischer Forschungspraxen
- International Workshop on Collaborative Strategies in Multimorbidity
- Neukonzeption des Seminars Allgemeinmedizin
- Neues von der Arbeitsgruppe WiForMFA
- Onkologie in der Hausarztpraxis
30.03.2011
Stellenangebot
Das Institut für Allgemeinmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für allgemeine Büroarbeiten
mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden. Die Stelle ist vorerst befristet auf 1/2 Jahr, eine Verlängerung ist vorgesehen. [mehr]
14.02.2011
Radiosendung zu Fehlerkultur in der Medizin
"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber gerade in diesem verantwortungsvollen Bereich kommt es erst seit etwa zehn Jahren zu einer Bewusstseinsbildung, was den Umgang mit Fehlern und die Entwicklung von Instrumenten zur Fehlervermeidung betrifft."
Mit diesem Aufmacher wurde die Sendung "Radiodoktor - Medizin und Gesundheit" des Österreichischen Rundfunks (Ö 1) am 14. Februar 2011 angekündigt. Prof. Gerlach hatte als Sendungsgast Gelegenheit, das Frankfurter Fehlerberichts- und Lernsystem www.jeder-fehler-zaehlt.de vorzustellen und auf 18 Tipps zur Fehlervermeidung für Patienten hinzuweisen [PDF]. Die vollständige Sendung kann hier nachgehört werden [link].
Einen guten Überblick zum in der Sendung behandelten Thema "Fehlerkultur in der Medizin" und einige interessante Hinweise gibt die Infomappe zur Sendung [PDF].
10.02.2011
International Workshop on Collaborative Strategies in Multimorbidity
Am 04./05.02.2011 trafen sich 17 Teilnehmer aus 5 Ländern (Kanada, Irland, Großbritannien, Niederlande und Deutschland) zu einem interdisziplinären Workshop im Institut für Allgemeinmedizin.
Beteiligt waren Forscher aus Allgemeinmedizin, klinischer Pharmakologie und Gerontologie sowie verschiedene Methodiker.
Im Zentrum des Treffens stand das Thema Multimorbidität, insbesondere die aufgrund demographischer Alterung zunehmende Multimedikation. Intensiv diskutiert wurden Modellbildung und Konzeptentwicklung, Epidemiologie, die Entwicklung von Interventionen sowie Verbesserungen der Gesundheitsversorgung bei Multimorbidität. Von zentraler Bedeutung waren zwei derzeit in Maastricht (PIL: Polypharmacy Intervention Limburg [link]) und Frankfurt (PRIMUM: PRIorisierung von MUltimedikation bei Multimorbidität [link]) durchgeführte Studien zur Therapieoptimierung bei Multimedikation. Dabei wurde speziell auf die methodischen Besonderheiten der Entwicklung, Evaluation und Implementation von komplexen Interventionen eingegangen. Perspektivisch wurden mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern erörtert.
Der Workshop wurde unterstützt durch die Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.
21.01.2011
Vermeidung von und Umgang mit Fehlern in der Medizin
Um Patientensicherheit und Risikomanagement, insbesondere kritische Ereignisse in Klinik und Praxis sowie Grundfragen des Arzthaftungsrechts geht es in der 649. Sitzung der traditionsreichen Frankfurter Medizinischen Gesellschaft am 9. Februar 2011 um 17:30 Uhr.
Ort: Universitätsklinikum der Goethe-Universität, Hörsaal 1, Haus 22, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main (Eintritt frei).
Programm [link]
18.01.2011
Perspektiven und Karriere - Kongress für Medizinstudierende und junge Ärzte/innen
Austauschen, informieren, Kontakte knüpfen - am 27.01.2011 findet in Frankfurt (Deutsche Nationalbibliothek) der Regionalkongress Perspektiven und Karriere statt, der vom Deutschen Ärzteblatt veranstaltet wird. Der Tag soll die persönliche Berufsorientierung und Karriereplanung in der Berufswelt der Medizin unterstützen.
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