3. Wie werde ich Doktorand?
An dieser Stelle müssen wir vorab einschränkend sagen, dass unsere Betreuungs-Kapazitäten begrenzt sind und wir nicht jedem/r Bewerber/in eine Doktorarbeit anbieten können. Wir bemühen uns aber ständig um neue Themen und versprechen, dass wir zeitnah auf Ihre Bewerbung reagieren!
1. Bewerbung
Im folgenden finden Sie einen Fragebogen, auf dem Sie uns bitte mitteilen, in welchem Studienabschnitt Sie sich gerade befinden, ob Sie sich für ein bestimmtes Forschungsthema interessieren und ob Sie bereits Vorgespräche mit Institutsmitarbeitern/-innen hatten. Senden Sie dann den ausgefüllten Fragebogen und einen kurzen Lebenslauf an uns zurück [mail].
2. Kennenlernen + Themenfestlegung
Falls wir vakante Themen haben, so bekommen Sie nach der Bewerbung bei uns einen Termin mit einer/m der/m Betreuer/innen von Doktorarbeiten im Institut. In diesem Zusammenhang werden Sie auch gebeten, vor diesem Termin Texte zu lesen und etwas Schriftliches zu verfassen, das Sie zeitgerecht wieder dem zukünftigen Betreuer zusenden sollten. In diesem Gespräch wird es auch um den zeitlichen Ablauf und die Organisation Ihrer Doktorarbeit gehen. Bitte bereiten Sie sich auf dieses Gespräch gut vor, denn es ist die Eintrittskarte in unser Institut als Doktorand/in.
Nutzen Sie die Gelegenheit des Gespräches, Ihre Erwartungen zu äußern und uns Ihre Ideen mitzuteilen. Wir werden in diesem Gespräch auf Ihre Themenvorschläge konstruktiv eingehen oder Ihnen ein Thema vorschlagen, sowie den zeitlichen sowie organisatorischen Ablauf besprechen.
3. Exposé
Anschließend wird von Ihnen ein Exposé verfasst, das den aktuellen Forschungsstand zu dem gewählten Thema sowie die genaue Fragestellung/Hypothese Ihrer Doktorarbeit sowie einen Zeitplan beinhalten soll. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihre Aufgabe klar darzustellen.
Sehen Sie dieses Exposé als Entscheidungshilfe für Sie und uns, eine Zusammenarbeit in Form einer Doktorarbeit einzugehen. Nehmen Sie diese Herausforderung, selbständig einen Text zu erarbeiten, an. Damit haben Sie schon einen Teilerfolg in Richtung Doktorarbeit erzielt. Bei der Suche nach ausgewählter Literatur sind wir Ihnen natürlich behilflich. Sind alle Punkte angesprochen und ist das Exposé von Herrn Professor Gerlach angenommen, steht der Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.
4. Was passiert, nachdem das Exposé erarbeitet ist?
Die Erarbeitung einer Doktorarbeit ist eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Institut, in der beide Seiten Rechte und Pflichten haben, die bereits im Vorfeld abgesteckt werden müssen. Sie erwarten ein bearbeitbares Thema, fachliche Betreuung und Unterstützung, sowie einen fairen Umgang mit den wissenschaftlichen Ergebnissen. Gerade die Unterstützung wird bei uns groß geschrieben!
Gleichzeitig erwarten wir, dass Sie kontinuierlich und konzentriert am Thema arbeiten, das Promotionskolleg des Fachbereichs, welches von unserem Institut koordiniert wird, regelmäßig besuchen und alles Notwendige tun, um einen erfolgreichen Abschluss zu erreichen.
An das Exposé schließt sich die eigentliche wissenschaftliche Arbeit (Recherche, Literaturverarbeitung, Datenerhebung, Auswertung, ? sowie der oft schwierigste Schritt, die Ergebnisse angemessen in der Dissertation darzustellen) an. In den meisten Fällen erwarten wir auch, dass Sie im Rahmen der Dissertation bereit sind, mit unserer Hilfe eine wissenschaftliche Publikation auf deutsch oder englisch zu verfassen. Diese hilft Ihnen, sich vor der Erstellung der schriftlichen Dissertation auf die wichtigsten Ergebnisse zu fokussieren, sich zu strukturieren und den Methoden-Teil der Arbeit zu verfassen. Außerdem wird somit Ihre wissenschaftliche Arbeit einem breiten Fachpublikum zugänglich gemacht.
Das alles klingt im ersten Augenblick sehr umfangreich und anspruchsvoll; Sie bekommen aber unsere Unterstützung, wo immer sie notwendig und sinnvoll ist. Haben Sie Fragen, oder sind Unklarheiten aufgetreten, wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartnerin Dr. Corina Güthlin [mail].
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